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Lichtanlagen

MB SUB Digitalfotolicht Halogen MB SUB Digitalfotolicht Daylight Sealux Sunbright Sealux Sunbright Beleuchtet mit Sealux Sunbright

Die Erfordernisse der Digitalfotografie bringen als neuen Aspekt in der Frage der Motivbeleuchtung Lichtanlagen ins Spiel.
Da erst seit relativ kurzer Zeit externe Blitzgeräte auch an kompakte Digitalkameras angeschlossen werden können, musste ein Weg gefunden werden für die Kameras eine externe Lichtlösung anzubieten, deren eingebauter Blitz für den Unterwassergebrauch untauglich ist (zu naher Sitz am Objektiv – Schwebstoffe angestrahlt).
Ein weiteres Problem ist das Fehlen eines optischen Sucherbilds, man ist bei den kompakten Kameras auf den Monitor angewiesen, der bei schwindendem Umgebungslicht immer dunkler wird, in Grotten, Höhlen oder beim Nachttauchgang natürlich schwarz bleibt. Auch der Autofocus benötigt eine gewisse Lichtmenge um das Motiv scharf einstellen zu können. Je länger der Autofocus zur Erledigung seiner Aufgabe braucht, um so länger ist die Auslöseverzögerung. Eine Lichtquelle an der Kamera, die auch dazu geeignet ist Motive im Nahbereich zu beleuchten, hilft hier entscheidend weiter.
Auch der Nahbereich ist für viele kompakte Kameras ein Problem, da sich die Blenden meist nicht kleiner einstellen lassen als Blende 8. Die eingebauten wie auch die externen Blitzgeräte geben auf kurze Distanz oft zu große Lichtmengen ab, die Bilder werden überbelichtet und somit unbrauchbar. Lichtanlagen lösen dieses Problem.
 
MB SUB und SEALUX haben hier exemplarisch Systeme am Markt, die mit Halogen (Kunstlicht oder Tageslichtbrennern bestückt sind.
Da die Lichtmenge im Verhältnis zum Energieverbrauch bei den Daylight – Anlagen wesentlich höher ist und die Lichtqualität (Spektrum) deutlich bessere Ergebnisse als die Glühlichtvarianten aufzeigt, ist die Anschaffung einer Daylight – Lichtanlage in erster Linie zu empfehlen.
Der beste Einsatzbereich kann bei 35W Daylightbrennern bis etwa 1,5 Meter angegeben werden, bei höherer Empfindlichkeitseinstellung an der Kamera auch darüber hinaus.
Die Qualität der Reflektoren in den Lampenköpfen entspricht der, wie sie auch bei Videolichtanlagen vorausgesetzt werden müssen: Absolut weich verteilt und ohne hellere Bereiche im Kern des Lichtkegels. Übliche Taucherhandlampen mit einem Medium- oder Spotreflektor eignen sich nicht zur hauptsächlichen Motivbeleuchtung und können nur als Effektlicht eingesetzt werden.

Unverständnis ernten die Anbieter dieser Lichtanlagen, geht es um den Preis. Auf der einen Seite hat man für geringes Geld eine kleine, kompakte Digitalkamera im transparenten Gehäuse erworben, die Lichtanlage kostet dann aber mindestens doppelt so viel. Hier wird keine überzogene Preispolitik betrieben, Reflektoren, Brenner, Schalteinheiten, Kabel und Gehäuse sind keine Teile aus millionenfacher Massenproduktion und die Akkus in ausgesuchter Qualität sind nicht im Ausverkauf zu bekommen.

Ohne zusätzliches Licht gibt es kein akzeptables UW-Foto von Korallen, Fischen oder den Tauchpartnern. Wer hofft bei der Nachbearbeitung der Bilder am Computer die Farben künstlich ins Bild zaubern zu können, der wird seinen Irrtum schon bei der ersten Sitzung eingestehen müssen.

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© www.unterwasserwelt.de / Michael Goldschmidt

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