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Eine alte Faustregel der Fotografie heißt: Ran ans Motiv! Das gilt für die UW - Fotografie in ganz besonderem Maß. Je weniger Wasser zwischen Objektiv und Motiv liegen, umso besser werden die Aufnahmen. Auch spätere Ausschnittsvergrößerungen können die Mängel solcher Aufnahmen nicht beheben.
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Digitale Aufnahmemedien, Foto wie Video, vertragen keine hohen Kontraste. Vermeiden Sie die klassischen Blicke hinauf zur Wasseroberfläche, wenn die Sonne genau in diesem Bereich sichtbar ist. Hier müsste man so belichten, dass das Riffdetail und der Taucher nur noch schwarze Flächen bilden um noch Zeichnung in die weiß überstrahlten Wasseroberfläche zu bekommen.
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Bei ausgeglichenen Lichtverhältnissen gelingen auch mit digitalen Kameras die typischen Blicke von unten zu Tauchern und zur Oberfläche
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Taucher im Bild sollten keine Blasen der Ausatemluft vor dem Gesicht haben undes sollte auch nichts im Motiv berührt werden. Auch wenn es in diesem Bild nur so aussieht, als ob sich die Taucherin festhalten würde, der negative Bildeindruck bleibt.
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Immer wieder einmal Taucher ins Bild nehmen um die Motive zu beleben und Räume zu füllen. Hier wäre ohne Taucher im Bild das monochrome Blau des Meeres ein etwas eintöniger Hintergrund.
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Erst mit der Taucherin im Hintergrund wird die gewaltige Dimension dieser Salatkoralle deutlich. Personen im Bild schaffen wichtige Anhaltspunkte für einen Größenvergleich. Das Motiv wurde mit einem Fisheyeobjektiv aufgenommen, eine zusätzliche Lichtquelle kommt zum Einsatz, die einen bildwirksamen Vordergrund schafft.
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Natürliches Licht, wie die Sonnenstrahlen in dieser Grotte, schafft Atmosphäre im Bild. Einen kleinen Bereich im Vordergrund mit Blitz oder Lampen beleuchtet bringt Farbe und Tiefe ins Motiv.
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Auch wenn digitale Fotos keine Kosten verursachen, aber Fische von hinten kann man sich sparen - außer es handelt sich um eine ganze biologische Serie, in der diese Ansicht eine Rolle spielt.
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Linienführung und Hintergrund machen dieses Portrait eines Korallenwächters so spannend. Das Auge liegt im Punkt des Goldenen Schnitts, besser kann man diesen Fisch in seiner natürlichen Umgebung nicht abbilden.
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Das unruhige Muster des Zackenbarsches verlangt nach einem neutralen Hintergrund, um das Portrait wirken zu lassen.
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