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Nach dem Tauchgang muss das Kamerasystem gut versorgt werden.
Zwischen den Tauchgängen im Meer
Befindet man sich an Bord eines Tauchschiffs und kann das Fotosystem zwischen den Tauchgängen nicht in Süßwasser gespült werden, wickelt man die Anlage in ein vorbereitetes feuchtes Handtuch (Süßwasser!) und verstaut sie im Schatten. Damit wird verhindert, dass Salzwasserreste am Gehäuse Salzkristalle bilden, die an den unzugänglichen O-Ringdichtungen der Durchführungen Schäden anrichten können, die Wassereintritt bewirken.
Werden mehrere Tauchgänge am Tag absolviert muss der Speicherchip und der Akku meist gewechselt werden. Das UW-Gehäuse muss trocken sein, bevor es geöffnet wird. Ebenso muss der Anwender nicht nur trockene – salzfreie – Hände haben, es dürfen auch von der Ausrüstung, von einem nassen Tauchanzug oder von nassen Haaren keine Tropfen in das Innere des Gehäuses, auf die Kamera gelangen. Ein kleiner Tropfen an der richtigen Stelle und die Kamera - oder das Blitzgerät – können einen Kurzschluss erleiden!
Zwischen den Tauchgängen im Süßwasser
Das Kamerasystem immer im Schatten aufbewahren. Öffnen des Gehäuses – s.o.
Nach dem Tauchgang
Gehäuse nach dem Spülen in Süßwasser abtrocknen. Äußere Sichtkontrolle auf Beschädigungen. Frontport mit Deckel schützen. Sichtkontrolle innen, gegebenenfalls Kamera ausbauen, wenn Tauchaktivitäten für längere Zeit beendet sind. Bei Tauchpausen an tropischen Destinationen (hohe Luftfeuchtigkeit) das Gehäuse mit Trockenmittel geschlossen lagern.
Zugängliche O-Ringe regelmäßig auf Beschädigungen überprüfen, reinigen und mit dünner Silikonschicht geschmeidig halten. O-Ring Nut und Dichtflächen auf Sauberkeit überprüfen. O-Ringe nie mit spitzen Werkzeugen aus der Nut holen und wenn nötig nur geeignete Hilfsmittel der Gehäusehersteller verwenden.
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