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Ports

Port zu Olympus PT 023 Gehäuse Subal Ports Subal Domeport Subal Domeport

Das Fenster zur Unterwasserwelt sind für die Objektive die Ports, die geraden (planen) oder gebogenen Gläser vor den Frontlinsen.

Am einfachsten macht man es sich bei den billigen Systemen für Kompaktkameras. Hier schauen die Objektive grundsätzlich durch eine plane Scheibe ins Riff und erleiden dabei eine Brennweitenverlängerung um 1/3. Das bedeutet, dass bei den preisgünstigen digitalen Kompaktkameras, deren kürzeste Brennweite kaum - auf Kleinbild übertragene – die 35 mm  Marke erreicht und somit nur geringe Weitwinkelleistung aufweist, unter Wasser mit etwa 48 mm zur „Normalbrennweite“ mutiert. Lässt die Sichtweite unter Wasser nach, tut man sich da bereits schwer einen Taucher in ganzer Länge auf den Chip zu bannen. Motive im Nahbereich oder das Portrait des Tauchbegleiters sind somit die klassischen Motive für diese einfachen Kamerasysteme.

Aber auch höherwertige Kompakte, wie die Olympus C 8080 müssen sich im eigenen Tauchgehäuse mit Planports zufrieden geben, obwohl hier der Tausch der Ports durchaus vorgesehen ist. So wird dann aus dem wunderbaren Superweitwinkel von 21,5 mm ein Weitwinkel mit 28,6 mm Brennweite, dessen Abbildungsleistung zum Rand hin durch die starke Brechung der Randstrahlen nicht mit Abbildungen durch Domeports konkurrieren kann.

Die Gehäuse der spezialisierten Hersteller bieten die Möglichkeit zu den unterschiedlichen Brennweiten der Objektive die Ports mit der bestmöglichen Abbildungsleistung anzusetzen. Die so genannten Domeports erhalten die Brennweite der jeweiligen Objektive auch beim Einsatz unter Wasser und es muss kein Verlängerungsfaktor von 1/3 zur Originalbrennweite hinzugezählt werden.
Je besser die Wölbung des Portglases an die Brennweite angepasst ist, desto schärfer wird auch die Abbildung bis hin zu den Rändern bei offener Blende.
Die besten Abbildungsleistungen können ansich nur Ports bieten, die für eine ganz bestimmte Brennweite gerechnet sind. Ports für Zoomobjektive müssen eine Reihe von Kompromissen eingehen und können daher nicht die gleich guten Abbildungsleistungen erreichen wie die für Festbrennweiten.
Weitwinkelobjektive sind grundsätzlich nur hinter Domeports adäquat wirksam.

Für Makroaufnahmen werden stattdessen Planports verwendet. Diese verlängern die Brennweite um 1/3 und es ergibt sich ein größerer Aufnahmeabstand, was die Beleuchtung des Motivs vereinfacht und die Fluchtdistanzen in vielen Fällen nicht unterschreiten lässt. 
 

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© www.unterwasserwelt.de / Michael Goldschmidt

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