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C: UWW / SEMPERT / SEATOURS

C: Sempert / UWW Tauchgebiet  Lankawi

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Tauchen

Um 10:00 Uhr wird das Equipment an der bordeigenen Tauchschule gefasst. Die Basis ist eigentlich völlig autonom. Sie verfügt über ca.60 komplette  Scubapro Ausrüstungen mit halbtrocken Anzügen 5mm, Jackets, Atemreglern, Computern, Flossen, Masken usw., ein eigenes Tauchboot und einen Bauer Kompressor mit Füllleiste  für 8 Tanks. Aus versicherungsrechtlichen Gründen wird jedoch immer eine ortansässige Tauchbasis zur Organisation der Tauchgänge eingebunden. Pünktlich um 11:00 Uhr legt die AIDAcara in Lankawi an. Gleich nachdem die Gangway befestigt ist, beginnen die Guides der Bike - Station für die Fahrräder zu entladen. An verschiedenen Häfen der Route werden Bike Exkursionen, natürlich unter ortskundiger Führung, angeboten und auch offenbar gern angenommen. Jedenfalls werden mindestens 30 Räder entladen.
Der Boot-Shuttle für die wenigen Taucher lässt etwas auf sich warten. Dann muss das Tauchzeug von der AIDAcara zum Speedboot getragen werden. Bei 33° C im Schatten und hoher Luftfeuchtigkeit dehnen sich die etwa 600 Meter zum schweißtreibenden Fitnessparcours. Der einstündige Transfer zum Tauchplatz aber entschädigt für die Anstrengung. Es geht anfangs mitten durch ein Archipel von traumhaft schönen Inselchen, eigentlich sind es nur über und über bewachsene Felsen, die wie Smaragde aus der graublauen See ragen. Immer wieder sind kleine Strände mit schneeweißem Sand zu erkennen. In einigen geschützten Buchten liegen Segelboote.  Idylle pur. Später fegt das Boot mit hoher Geschwindigkeit über offene See. Wir streifen ganz kurz ein messerscharf abgegrenztes Regengebiet. In einem kreisrunden Bereich von etwa 500 Metern Durchmesser regnet es heftig,  direkt daneben, völlig übergangslos, ist es strahlend schön und trocken!
Palau Payar nennt sich das Inselchen an dessen Kante der Tauchgang stattfindet. Warmes Wasser empfängt uns mit 29° C als wir abtauchen. Leider ist die Transparenz nicht gut, nur gut 8 Meter Sichtweite. Grund ist die gerade ausklingende Regenzeit, die jede Menge Trübstoffe ins Meer gespült hat. Viele schöne Weichkorallen und einige größere Schnapper sind zu sehen. Die Riffbarsche sind so frech wie überall und gelegentlich finden sich ein paar sehr schöne Nacktschnecken. Sicherheit wird groß geschrieben. Daher ist es absolutes Muss, dass VOR den wenigen Tauchern ein Guide des örtlichen Veranstalters schwimmt, HINTER der Gruppe ein Tauchlehrer der AIDA. Verloren gehen kann also niemand. Die Insel ist im Wesentlichen auf Schnorchler vorbereitet. Ein, teilweise überdachter Jetty führt von der Anlegestelle für die Boote zu einem, zum Meer hin offenen, ebenfalls überdachten „Speisesaal“ mit Tischen und Bänken. Dort wird dann der Lunch serviert – d.h., das Lunchpaket, das im Preis des Tauchgangs enthalten ist, verspeist. Die Lagune der Insel lädt zum Schnorcheln ein, sind doch in der weiten Bucht jede Menge Fische zu sehen. Sogar einige  Baby - Riffhaie tummeln sich hier. Es scheint, dass die Tiere angefüttert sind, denn sobald die Schnorchlergruppen das Wasser verlassen haben, ist kaum noch ein Fischschwanz zu sehen!
Leider müssen alle Ausflügler, also auch die Taucher, um 16:00 Uhr wieder an Bord der AIDAcara sein, da das Schiff bereits eine Stunde danach wieder ablegt. So bleibt nur Zeit für einen Tauchgang. Schade, das Gebiet macht den Eindruck, dass es durchaus noch vieles zu entdecken gäbe. Aber, ein Kreuzfahrtschiff ist kein Tauchschiff und Tauchen ist nur eine der vielen Möglichkeiten, der Kreuzfahrtroutine einige zusätzliche Höhepunkte hinzu zu fügen.

Die AIDAcara legt, pünktlichst um 18:00 Uhr ab, es geht über 215 Seemeilen nach Kuala Lumpur, bzw. dem Hafen der Malaysischen Hauptstadt, Port Klang. An Bord beginnt die übliche Kreuzfahrtroutine: Duschen, ab zum Pool oder an eine der 4 Bars und dann ins Restaurant. Die AIDAcara verfügt über zwei Restaurants in denen Büffet  angeboten wird - jeden Abend unter einem anderen Thema, heute wird jamaikanisch im ‚Calypso-’ und griechisch im ‚Marktrestaurant’ angeboten. Das dritte Restaurant, das Maritim,  bietet ein siebengängiges Menü, hier ist Tischreservierung erforderlich. Und hier ist auch der einzige Platz auf dem Schiff, an welchem es etwas förmlicher zugeht und an dem die Gäste doch eher im „feinen Zwirn“ erscheinen. Nach dem Essen finden sich viele Gäste an den Bars ein oder man besucht die Vorstellung im 900 Plätze umfassenden Theater. Die Showtruppe bietet allabendlich ein volles Unterhaltungsprogramm. 70’er- Revue oder der ‚AIDA Grand Prix’, Schlager- oder Tanzshow, es wird viel geboten. Die Truppe selbst, 5 Herren, 6 Damen, alles “gelernte“ Showprofis, entstammen dem berühmten Etablissement  „Schmidt’s Tivoli“ in Hamburg. Dort werden die Shows auch einstudiert und geprobt. Wie umfangreich das Programm ist, mag der Kostümfundus illustrieren. Über 500 Kostüme sind an Bord!

Der Hafen Port Klang liegt etwa eine Busstunde von Kuala Lumpur entfernt.
Dies macht ein individuelles Erkunden der Stadt einigermaßen schwierig. Taxis sind rar und zudem relativ teuer und so ist es sinnvoll, sich einer der angebotenen Touren anzuschließen. In KL, wie es von den Einheimischen genannt wird, sind interessant, neben der Stadt als solcher, die ‚blaue Moschee’, China Town und der ‚Great Market’ und – natürlich – die ‚Petronas Twin Towers’. Diese Bürotürme der malaysischen Mineralölgesellschaft, kamen zu Hollywood Ehren durch den Film „Verlockende Falle (Entraped)“  mit Catherine Zeta-Jones und Sean Connery. Bis vor Kurzem waren sie die höchsten Gebäude der Welt. Alle Tourbusse fahren einen Parkplatz an, der es erlaubt, beide Türme in voller Höhe mit der oder dem Liebsten im  Vordergrund auf ein Foto zu bannen.
Wieder fährt die „cara“ die Nacht hindurch und legt am frühen Morgen am Cruise Center Singapore, praktisch inmitten der Stadt, an.
Singapur, Wirtschaftsmetropole der Region, bietet sich geradezu an, auf eigene Faust erkundet zu werden. Touristisch, d.h. an Sehenswürdigkeiten, gibt Singapur nicht wirklich viel her. Auch hier ein China Town, die historischen Gebäude aus der Zeit des Aufbaus und, natürlich, das berühmte „Raffles“Hotel in dem schon Somerset Maugham, Rudyard Kipling oder Charlie Chaplin ihren Singapore Sling schlürften. Das Cruise Center, wo alle Kreuzfahrtschiffe an- und ablegen, liegt in direkter Nachbarschaft zu ‚Sentosa Island’, dem Freizeitpark der Singaporer. Es ist Sonntag und so sind die umliegenden Parkhäuser alle belegt. Singpur zelebriert das Wochenende! Zumindest was den Badestrand auf Sentosa betrifft, ein zweifelhaftes Vergnügen! Beim Einlaufen der AIDAcara  konnte man deutlich die Ölsperre sehen, die den Badestrand vor den fragwürdigen Gewässern aus dem Hafengebiet schützen soll. Aber das scheint die Bewohner der Stadt nicht zu stören, der Strand ist gut besucht und es finden sich jede Menge Badende im Wasser, das zugegeben, zumindest an der Oberfläche einigermaßen sauber wirkt..
Aber man kann in Singapur, wie nur selten in anderen Städten, seinen Shoppingbedürfnissen hemmungslos frönen! Kaum irgendwo gibt es so viele Shoppingcenters oder –malls wie in Singapur. Und so ist es nicht verwunderlich, dass im Laufe des Nachmittags schwer mit Tüten und Kartons beladene Passagiere und Mannschaftsmitglieder über die Gangway ächzten. Einige der Gäste müssen sich weitere Koffer kaufen um all die erworbenen Schätze transportieren zu können.

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