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AQUATICA AE-M1 © UWW

by Michael Goldschmidt 11.14

Olympus E-M1

AQUATICA AE-M1 © UWW

AQUATICA AE-M1 © UWW

AQUATICA AE-M1 © UWW

AQUATICA AE-M1 © UWW

AQUATICA AE-M1 - Vakuumventil © UWW

AQUATICA AE-M1 - Portverriegelung © UWW

AQUATICA AE-M1 © UWW

AQUATICA AE-M1 © UWW

AQUATICA AE-M1 © UWW

AQUATICA AE-M1 © UWW

AQUATICA AE-M1 © UWW

Kameras und Objektive des Herstellers Olympus begeistern ihre User aufgrund der sehr guten Bildqualität und kleinen Bauweise. Man fotografiert mit hochwertiger Technik, ohne ein vergleichbares Gewicht zu im Wettbewerb stehenden DSLR Kameras stemmen zu müssen. Die Entwicklung hochauflösender elektronischer Sucher  und des Micro-Four-Thirds-Systems (MFT) sowie der Verzicht auf einen mechanischen Spiegel hat Olympus führend betrieben. Mit der spiegellosen OM-D E-M1 hat man sich nach Ansicht der Fachwelt nahe ans Profilager gehievt. Der kanadische Hersteller AQUATICA hat jetzt des AE-M1 Gehäuse dazu vorgestellt.

Das schwarze Design des AQUATICA Gehäuses ist unverkennbar. Aus seewasserfestem Alu gefräst, hart eloxiert und außen mit PU-Lack beschichtet ist Standard für die Bodys aus Kanada. Sie trotzen härtesten Bedingungen und sind auch gerne erste Wahl von Profifotografen. Das Erscheinungsbild ist der Funktionalität untergeordnet. Gerade bei der Olympus OM-D E-M1 hat man viel Wert auf eine besonders nah um die Kamera geschneiderte Hülle gelegt, um das System handlich und auch flugreisefreundlich zu gestalten. Wie stets bei AQUATICA sind die mit Griffmulden versehenen Kunststoffhandgriffe abnehmbar, was den Platzanspruch beim Transport noch weiter reduziert.
Immer wieder ist es eine Herausforderung, die an der Kamera positionierten Bedienungselemente auch am Gehäuse weitgehend an selber Stelle zu platzieren. Das erfordert einiges an mechanischen Lösungen im Inneren und es ist beeindruckend, wie auf kleinstem Raum Achsen und  Zahnräder verbaut sind. Natürlich erreichen Sie alle Funktionen der Kamera auch im tauchfertigen Zustand. Sogar den HDR bzw. Reihenbildmodus können Sie unter Wasser direkt über Drucktasten wählen. Auch bei diesem Gehäuse ist der Auslöser als großer Taster am (von hinten gesehenen) rechten Gehäuserand eingelassen. Die Hand am Griff zieht der Zeigefinger den Taster  einfach heran und das funktioniert selbstverständlich auch mit dicken Handschuhen. Der Daumen hingegen startet den HD Videomodus über dessen Taster, der nach vorne gedrückt wird.
Die Drücker, die im Rückdeckel  die Kameratasten der Menüauswahl und Bildrückschau direkt ansteuern, sind in zwei unterschiedlichen Längen ausgeführt. Das erleichtert die Bedienung deutlich, gerade beim Arbeiten im Kaltwasser, wenn Handschuhe getragen werden. Der Rückdeckel ist rechtsseitig über ein Scharnier mit dem Vorderteil des Body fest verbunden und wird wie eine Tür aufgeklappt. Links verriegelt ein Exzenterverschluss mit Sicherung gegen unbeabsichtigtes Öffnen das Gehäuse. Das ist einerseits eine praktische Lösung, andererseits muss man zwei Punkte beachten. Wird das noch nasse Gehäuse nach einem Tauchgang geöffnet, kippen Sie es auf die rechte Seite, damit keine Wassertropfen auf die Kamera treffen können, die möglicherweise noch am Rückdeckel haften. Nur ein trockenes Gehäuse sollte auf dem Port stehend aufgemacht werden. Weiters kann das System aus Deckelscharnier und Exzenterverschluss aufgrund der hohen Hebelkraft verbergen, dass irgendetwas beim Verschließen eingeklemmt wird, etwa ein Stück des Trockenmittelbeutels. Dann ist das gute Stück nicht mehr dicht und der (optional)  eingebaute Leckwarner hätte optisch und akustisch alle Hände voll zu tun. Um das zu vermeiden, muss bei jedem Verschließen des Gehäuses genau darauf geachtet werden, dass kein Fremdkörper im Dichtsitz sein Unwesen treibt. Der O-Ring sitzt im Rückdeckel in einer achsial ins vordere Gehäuseteil greifenden Nut. Diese Position erschwert ein wenig die optische Kontrolle des Dichtrings an der linken Seite.
Um generell auf Nummer Sicher zu gehen, ob das Gehäuse dicht ist, können Sie sich das optionale AQUATICA Vakuumventil in eine Buchse am Rückdeckel einschrauben. Mit Hilfe einer mechanischen Vakuumpumpe ziehen Sie die Luft aus dem Body. Bildet sich an der Pumpe kein Widerstand, dann ist was faul. Dann sind die Dichtungen am Rückdeckel und den Ports zu kontrollieren.
Die Kamera wird auf einem Schlitten montiert, der sich leicht in den Body schieben lässt und sich dort verriegelt. Aber halt, um nach allen Regeln der Kunst mit Blitzgeräten unter Wasser fotografieren zu können, brauchen Sie zur Olympus OM-D E-M1 noch den optionalen kleinen Aufsteckblitz FL-14. Diesen benötigen Sie, um externe Unterwasserblitze über ein Lichtleiterkabel zu synchronisieren.  Für den Unterwassereinsatz eignen sich Blitzgeräte von Sea&Sea, Inon und anderen Herstellern.
Das Motiv betrachten Sie entweder über den elektronischen Sucher, der eine 1,3 fach größere Fläche aufweist als ein optischer DSLR Sucher. Die Austrittspupille des Kamerasuchers ist brillenträgerfreundlich weit nach außen gelegt, so dass im Zusammenspiel mit der Streulinse im Gehäusesucher auch mit Tauchmaske ein guter Einblick gewährleistet wird. Oder Sie können das Motiv über den Kameramonitor beurteilen, das ist aber häufig wegen des hellen Streulichts unter Wasser nicht so optimal. Sie werden sicher überwiegend den elektronischen Sucher nutzen und lieber das Menü zur Kamerasteuerung auf den Monitor einspielen. 
Zu den ausgezeichneten Olympus Objektiven gibt es von AQUATICA für den unter Wasser relevanten Einsatz von Weitwinkelzooms und Makroobjektiven die darauf abgestimmten Ports, Extensionringe und Zoomringe.  Sie sind mit dem Zuiko Zoom 12 – 50 Millimeter recht universell bedient, wobei für Makrofans das 60 Millimeter Objektiv die erste Wahl sein dürfte. Sehr gut gefällt uns außerdem die Portverriegelung. Sie stellt sicher, dass die Ports und Extensionringe mit ihrem Bajonett nicht versehentlich verdreht werden können.

Fazit

Das hauseigene UW-Gehäuse von Olympus kann im Zusammenspiel mit der E-M1 nur einfachen Bedürfnissen genügen. Olympus hat mit der E-M1 eine hochwertige Kamera auf den Markt gebracht, die sich professionellen Ansprüchen deutlich annähert. Die Möglichkeiten und die Bildqualität der E-M1 fordern einen hochwertigen Partner zur Realisierung anspruchsvollerer Unterwasserfotografie. Wir sehen hier das AQUATICA  AE-M1 Gehäuse als sehr empfehlenswerte Lösung, die auch noch hinsichtlich der Systemgröße flugreisefreundlich ist. Sehen wir auf den Preis, liegt man deutlich unter dem, was für ambitionierte DSLR Systeme bezahlt werden müsste.



Fakten

Hersteller: Aquatica
Typ: AE-M1 für Olympus E-M1
Material:  Seewasserbeständiges Aluminium, hart eloxiert, PU beschichtet
Funktionsübertragungen: Alle Funktionen
Blitzbuchsen: 2
Portverriegelung: ja
Verschluss: 1 Exzenterverschluss, arretiert
Sucher: Sucherlinse mit Minuskorrektur
Abtrieb Meerwasser: leicht negativ
Extras: Vakuumventil mit Handpumpe, Leckwarner optisch und akustisch
Einsatztiefe: max. 90 Meter
Standardgehäuse: ca € 1799,-
Gehäuse mit Leckwarner und Vakuumpumpe: ca € 1999,-
SW 8 Superweitwinkel Dom: ca € 579,-
Makroport 0-60: ca € 275,,-
Portverlängerung: ca € 165,-
Zoom Einstellrad: ca € 99,-


www.marlin.de 

www.marlin.de/unterwassergehaeuse-aquatica
www.olympus.de/

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