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by Ilka Weber 8.05

PC -Kontakte

Batteriefach

Blick in die Anleitung

 

Fakten

Technische Spezifikationen

• Funktionsbasis: modifizierter Haldan-Algorithmus in Rogers/Powell
• Anzahl der Gewebe: 12 (von 5 bis 480 min)
• Maximale Tauchtiefe: 60 m (Luft-Tauchgänge) und 120 m (Tiefenmesser / Uhr)
• Auftriebsgeschwindigkeit: 18 m/min von max. Tauchtiefe bis 18 m und 9 m/min von 18 m bis zur Oberfläche
• Dekompressionstiefen: 3, 6, 9, 12, 15 und 18 m
• Dekoverwaltung: komplette Sättigung und Entsättigung
• % O2 – Luft / Nitrox: von 21% bis 50% O2 (in 1% Schritt)
• PPO2: einstellbar von 1,2 bis 1,6 (in 0,1 Schritt)
• Tiefenmessermodus: ja
• Anschalten: automatisch beim Abtauchen oder manuell
• Bedienung: 2 Druckknöpfe
• Maximale Höhe: 4.267 m
• Konpensierung der Höhe: automatisch
• Akkustischer Alarm: ja (abschaltbar)
• Visueller Alarm: ja
• Alarm maximale Tauchtiefe: ja (einstellbar von 10 bis 99 m)
• Alarm maximale Tauchzeit: ja (einstellbar von 10 min bis 3 Stunden)
• Displaymodus: Auswahl möglich
• Displaymodus-Austausch unter Wasser: ja (max. 4), Austausch durch Druckknopf
• Licht: ja durch Druckknopf (Dauer einstellbar)
• Simulation: ja, sowohl Luft als auch Nitrox
• Bedienungstemperatur: von 0°c bis 60°c
• Speicher-Kapazität: 24 Tauchgänge
• Speicherung des Tauchprofils: Speicherungswiederholung einstellbar
• Abschalten: automatisch, nach 2 Stunden, wenn nicht benützt oder 24 Stunden nach dem letzten Tauchgang
• Maßeinheiten: freie Auswahl zwischen Meter/°c und Feet/°F
• Batterie: Lithium 3,6V CR2450, vom Benutzer austauschbar
• Beibehaltung der Daten, wenn Batteriewechsel < 8 s
• Betriebsdauer: bis 300 Tauchgänge von 1 Stunde
• PC-Interface: ja (optional)

Aufzeichnungen:
• Plannung: 3 bis 57 m
• Aktuelle Tauchtiefe: ja (große Ziffern)
• Tauchzeit: ja (große Ziffern)
• Dekozeit: ja
• Gesamte Auftauchzeit: ja
• Maximale Tauchtiefe: ja
• Dekompressionstiefen: 3 – 18 m
• Dekostopszeit: ja
• Sicherheitsdekostop: ja, 3 min bei 4,5 m und Warnung ab 6 m (Tauchgang No Deco)
• Zwischenzeit Oberfläche: ja
• Auftriebsgeschwindigkeit: analoge Anzeige
• Sättigungsstufe N2: analoge Anzeige
• Sättigungsstufe O2: analoge Anzeige
• Temperatur: ja
• Alarm Auftriebsgeschwindigkeit: visuell und akkustisch
• Alarm Dekompression: visuell und akkustisch
• Abruf von 4 verschiedenen Displaymodi unter Wasser
• Wartezeit vor Abflug: ja (No Fly)
• Gesamte Entsättigungszeit: ja
• Uhrzeit: ja, Format 12 Stunden oder 24 Stunden
• Datum: ja, Tag/Monat/Jahr
• Batteriezustandsanzeige: ja

Preis: € 339,-
Infos: www.beuchat.fr

Wer erinnert sich nicht an die ersten Tauch“computer“ im Format eines mittelgroßen Festnetz-Telefons? Die Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Der Trend geht schon lange in Richtung kleinster Tauchcomputer im Uhrenformat, die zwar alle erdenklichen Daten anzeigen, dies aber zu Lasten der Ablesbarkeit. Beuchats Tauchcomputer Voyager findet den idealen Weg zwischen Displaygröße und Gerätevolumen. Und das zum interessanten Preis.

Mit dem Beuchat Voyager ist man einen sehr guten Mittelweg gegangen: groß genug, um bei der Ablesbarkeit der umfangreichen Tauchdaten keine Abstriche machen zu müssen, aber immer noch so handlich und klein, dass man nicht das Gefühl eines Störfaktors am Arm hat. Das Display ist beleuchtbar, was Nachttauchgänge oder Süßwasserabstiege begünstigt.
Das Handling des Voyager ist für die ersten Tauchgänge denkbar einfach, da sich dieser, wie bei fast allen Computern mittlerweile üblich, durch Wasserkontakt aktiviert (diese Funktion ist abschaltbar). Die wichtigsten Tauchdaten sind gut erkennbar hervorgehoben.
Allerdings sollte man vor dem Auslesen der Einträge im Logbuch einen Blick in die gut verständlich formulierte Bedienungsanleitung geworfen haben, da das Menü und die Funktionen sehr umfangreich aufgebaut sind und daher die intuitive Bedienbarkeit, auch durch die von Fall zu Fall notwendige gleichzeitige Bedienung beider Steuertasten, etwas ins Hintertreffen gerät.
Die Datenübertragung zum PC mittels Schnittstelle ist vorbereitet und als Option im Handel erhältlich.
Der Beuchat Voyager ist als klassischer Deko-Computer zu nutzen, wie auch als Nitrox-Computer oder Bottom Timer (interessant für technische Taucher oder Apnoe). Er rechnet mit einem modifizierten Haldane Algorhitmus und 12 Gewebepartimenten. Für Nitrox ist eine Einstellbarkeit von 21-50% Sauerstoff möglich. Den Tauchtiefen- und Tauchzeitalarm kann man entsprechend der Tauchgangsplanung einrichten und aktivieren. Die Aufstiegsgeschwindigkeit und die Dekowarnung ist grafisch leicht erfassbar im Display dargestellt. Zusätzlich liefert der Voyager bei Nitroxtauchgängen auch die Infos zur Sauerstoffsättigung.
Die Batterie des Rechners kann vom Anwender selbst gewechselt werden; das Spezialwerkzeug für den Batteriedeckel liegt bei. Je nach Anwenderprofil reicht die Kraft der 3 V Lithiumzelle für 300 Tauchstunden oder 50 Tauchgänge.
Für das Tauchen in höheren Regionen (Bergsee-Tauchgänge) misst der Voyager automatisch den Luftdruck und passt sich den Höhenlagen selbsttätig an. Irrtümer hier sind also ausgeschlossen, das gefällt.
Das Armband ist großzügig bemessen und reicht problemlos über jeden Trockentauchanzug.

Praxis

Angenehm fällt die klar gestaltete und informative Anleitung auf. Die Grafiken sind anschaulich, direkt nachvollziehbar die Anleitung der Tastenbefehle. Die Aktivierung durch Wasserkontakt wie auch die automatische Höhenanpassung werden positiv vermerkt. Es gibt keine Probleme den Rechner am Anzug zu befestigen, das Armband bietet genügend Reserven.
Die Anzeigen sind sehr gut ablesbar und intelligent geordnet. Die grafische Darstellung der Aufstiegsgeschwindigkeit sowie des Sättigungsfortschritts von Stickstoff und Sauerstoff ist gut gelöst. Man findet sich auf dem Display intuitiv zurecht, ein Vorteil auch für Taucher, die nur selten den Weg unter Wasser finden. 

Fazit

In der Summe ist der Beuchat Voyager ein erstaunlich vielfältiger Tauchcomputer zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Intuitive Bedienung ist nicht seine Stärke, was aber erst im Oberflächengebrauch wirksam ist, die reinen Tauchgangaufgaben erledigt er nahezu vollautomatisch.
 

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