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© UWW / Herbert Frei

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Sprinterqualitäten

Beim Einschalten lässt sich die Sony Alpha nur knapp eine Sekunde Zeit, dann ist sie startbereit. Die AF-Geschwindigkeit kann gefallen. Ein auf uns zu schwimmender Manta konnte Bild für Bild mit der Prädiktion scharf erfasst werden. Zu beachten ist aber, dass ausschließlich das mittlere AF-Feld mit dem Kreuzsensor zugeschaltet sein muss. Nur damit zieht die Sony pfeilschnell in die Schärfe. Positionieren lassen sich die AF-Messfelder über den Vierwegeschalter. Die Auslöseverzögerung ist mit 0,25 s erfreulich kurz.
Wahre Nehmerqualitäten zeigt sie Sony Alpha 100 bei der Bildspeicherung. Zwar ist diese auch etwas von der Speichergeschwindigkeit der Karte abhängig, aber selbst mit einer langsamen Karte sind 6 RAW-Bilder in Folge möglich, die sich mit schnellen Karten bis auf 25 RAW-Bilder in Folge steigern lässt. Wer mit JPEG-Dateien fotografiert, muss sich um die Speicherzeiten überhaupt keine Sorge machen. Dann kann mit drei Bildern pro Sekunde so lange ausgelöst werden, bis die Karte voll ist. Diese Effektivität verdankt die Alpha 100 dem Bionz-Image-Prozessor und einer rasant arbeitenden Hardware mit dem Namen High-Speed-DDR-SDRAM.
Gut ist, dass sich RAW-und JPEG-Daten miteinander verknüpfen lassen. Die RAW-Dateien lassen sich entweder mit der mitgelieferten Software „Image Data Converter“ öffnen oder in Adobe Photoshop CS oder Elements (Plug-In-Version 3.4) bearbeiten.

BS-Kinetics-Alpha 100 - Gibson-Gehäuse

Kunststoff hat Konjunktur. Besonders wenn er so edel ist wie Karbon. BS-Kinetics ist weltweit der einzige Hersteller von Karbon - UW-Gehäusen. Mit wachsendem Erfolg. Das Material ist widerstandsfähig gegen Schläge, Druck und Fall auf harten Untergrund. UV-Strahlen, Salzwasser und chemische Reinigungsmittel können ihm so gut wie nichts anhaben. Perfekt ist die Reparaturfähigkeit des Kohlefasermaterials. Ein falsch gebohrtes Loch wird einfach ausgegossen. Das neue Material verbindet sich mit dem alten wie wenn warmes Wasser zu kaltem hinzu gegossen wird.
Nachteilig ist der handwerkliche Aufwand. Karbongehäuse können nicht wie CNC gefräste Aluminiumhüllen am Fließband hergestellt werden. Deshalb sieht man explizit, dass die handwerkliche Arbeit hinsichtlich der Präzision nicht immer mit der Automation von Maschinen mithalten kann. Der Robustheit und Druckfestigkeit tut das aber keinen Abbruch. Wer will, kann 80 m tief damit abtauchen und alle Funktionen bedienen. Als Vorteil der handwerklichen Arbeit kann eine außergewöhnliche Flexibilität beim Gestalten der Gehäuseform zum Ausdruck kommen. Bei BS-Kinetics wird für jede noch so exotische Kamera ein UW-Gehäuse gebaut, wenn der Kunde es will und das bei Preisen, die sich erfreulicherweise am Durchschnittseinkommen der Käufermasse orientieren. Nicht zu vergessen,  das Gehäuse ist leicht, was Frauen und Globetrotter freuen wird.
Das Alpha 100 - Gehäuse zeigt sich in edlem Schwarz, eine Folge der Glasfasermatten, die eben diese Farbe besitzen. In der Haupt-O-Ring Nut sitzt ein blauer Silikon O-Ring mit erstaunlichen Dichtfähigkeiten. Einfetten ist nicht erforderlich, schadet aber auch nicht, sofern das richtige Fett genommen wird. Nur silikonfreies Fett benutzen, beispielsweise von Nikon, Olympus oder Sea & Sea. Hier sollte der Gehäusehersteller nachlegen und das passende Fett beim Kauf eines UW-Gehäuses mitliefern bzw. als Accessoire anbieten. Dass der O-Ring die Farbe Blau besitzt ist ein optischer Pluspunkt, weil man ihn in der schwarzen Nut sofort sieht. Wie viele UW-Gehäuse schon abgesoffen sind, weil man vergessen, bzw. übersehen hat den Haupt O-Ring einzulegen, kann nur vermutet werden. Allein im deutschsprachigen Raum dürften es Hunderte sein.
Im UW-Gehäuse sitzt die Alpha 100 auf einer Aluplatte, auf der sie mit einer unverlierbaren Schraube quasi festgezurrt wird. Allerdings ist der Kamerasitz nicht ganz eindeutig, weil der linke Positionsstift zu weit vorne sitzt. Wenn man nicht aufpasst, verdreht sich die Alpha 100 um einige Grad nach links, was zur Folge hat, dass man sie im UW-Gehäuse nicht mehr mit allen Positionen bedienen kann. Auslösen und Modusrad bewegen geht noch…mehr aber nicht. Das ist uns einmal passiert, ausgerechnet als Mantas im Anflug waren. Zeit und Blende ließen sich nicht mehr betätigen. Der Autor konnte die Situation mit viel Routine nur retten, weil er die Blitzgeräte deaktivierte und das Modusrad auf P stellte. Zum Glück war das Fisheye aufgezogen und die Einstellempfindlichkeit auf ISO 200/24° vorgewählt worden, so dass ausreichende Schärfentiefe vorhanden war.
Ansonsten – oder im Normalfall -  konnten die Eingriffe routiniert bedient werden. Unklarheiten gibt es nur wenige, weil der große Kameramonitor über alle Einstellungen informiert, auch über die Art der Belichtungsmessung. Begrüßenswert wäre trotzdem, man könnte durch ein Sichtglas auf das Modusrad blicken. Dann bliebe einem vielleicht das Herumprobieren erspart, wenn man von M auf A oder P wechseln möchte. Als gravierenden Nachteil empfanden wir das Fehlen des Eingriffs auf den ON/OFF-Schalter. Das Einschalten der Kamera vor dem Tauchgang muss einem in Fleisch und Blut übergehen. Einmal haben wir es vergessen und hatten zum Glück eine Zweitkamera dabei. Ein zweites Mal hätten wir es fast vergessen. Kurz vor dem Hineinspringen kam zum Glück der Geistesblitz. Schnell den Rückdeckel abgehoben und den Schiebeschalter umgelegt. Dann den Schweiß von der Stirn gewischt. Liebes BS-Kinetics Team, geht mit den Nerven Eurer Kunden nicht so großzügig um...
Eine der besten Ideen von Sony ist der linker Hand sitzende Navigationsdrehschalter, von BS Kinetics „Func.“ genannt. Über ihn steuert man ISO, Weißabgleich, Blitzmodus, Messmethode, AF-Modus, Dynamik-Einstellung und Farbmodus. Weil der Kamerahersteller sinnvollerweise die Aktivierung des Navigationsrings so ausgelegt hat, dass man nur im Zentrum des Schaltrades die Fn-Taste drücken und dann das Schaltrad drehen muss, kann man unter Wasser nahezu alle Funktionen nach Gutdünken verändern… weil diese auf dem Monitor übergroß angezeigt werden. Das wird man sicherlich nicht immer machen, aber es geht so perfekt, dass man manchmal nicht widerstehen kann, daran herumzuspielen.

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