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© Herbert Frei / UWW

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Objektive

An der D 50 können im Prinzip alle Kleinbild - Nikonobjektive verwendet werden. Wegen des Cropfaktors von 1,5 verkleinert sich der nutzbare Bildwinkel. Ein 60 mm Kleinbild – Makro etwa wirkt dann wie ein 90 mm Telemakro. Damit ist das Ablichten größerer Objekte aus einer vernünftigen Motivdistanz nicht mehr in allen Fällen möglich, weil die Farbauslöschung bereits beträchtliche Werte annimmt und die Trübstoffeinflüsse erheblich zunehmen. Trotzdem sollte entweder das 50 mm Sigma - Makro oder das 60 mm Micro - Nikkor zur Standardausrüstung gehören. Sehr kleine Motive verlangen nach dem 105 mm Makro. (Beachten Sie aber, dass der Bildwinkel eines 105 mm Kleinbildobjektivs an der D 50 dann nur noch dem eines 175 mm Teleobjektives entspricht.)
Im Set wird die D 50 mit dem 18-45 mm Zoom (verglichen mit Kleinbildformat 27 - 67,5 mm) verkauft. Keine schlechte Optik, aber hinter Planglas nur für Aufnahmen von Fischen mittlerer Größe geeignet. Ein solches Zoom gehört aber dazu, schon deshalb, weil man ja an Land auch Erinnerungsbilder machen will. Wer räumlich mehr will, sollte zu einem echten Weitwinkel mit Festbrennweite greifen. Ein 14 mm Superweitwinkel (Bildwinkel 114°) aus dem Kleinbildbereich hat an der D 50 allerdings nur die Wirkung eines 21 mm Kleinbildobjektives mit 92° Bildwinkel. Übermäßig viel ist das nicht, aber man kann damit bereits große Objekte wie Schwämme, Korallenstöcke und Taucher ablichten. Auch kleinere Wracks können in klarem Wasser zumindest ausschnittsweise dokumentiert werden. Wer hier einsteigen möchte, sollte sich das 14 mm von Tamron zulegen. Es ist dem Original von Nikon weitgehend ebenbürtig, kostet aber weniger als die Hälfte.
Generell sollte aber der Kauf des 10,5 mm APS-C-Fisheye-Objektives von Nikon ins Auge gefasst werden. 180°diagonal sind zwar viel Holz für einen Bildwinkel, aber wiederum nicht zu viel. Die Verkürzung der Motivdistanz, die enorme Schärfentiefe und die spezielle Anpassung an den APS-C - Bildsensor machen aus dieser Optik ein gesuchtes Kleinod, das auch Urlaubsfotografen gut zu Gesicht steht. Die Nikon D 50 ist damit nicht overdressed, sondern eher gut gekleidet… auch, wenn das Objektiv einiges teurer ist als der Kamerabody.

Blitzen mit der D 50

Die in allen digitalen Spiegelreflexkameras von Nikon verwendete i-TTL Blitzsteuerung stellt die Hersteller von amphibischen Fremdblitzgeräten wegen ihrer Komplexität vor nicht wenige Probleme. Die beste und treffsicherste Blitzbelichtung bekommen Sie an der D 50 immer bei Verwendung des Systemblitzgerätes SB-800. Allerdings mit dem Nachteil, dass man nur einen einzigen Systemblitz über das Synchronkabel zünden kann. Seligsprechung demjenigen, der eine Lösung in Form eines TTL-Konverters entwickelt, mit dem zwei Systemblitzgeräte unter Wasser verwendet werden können…und dies auch anbietet. Die Verwendung eines Nikon Systemblitzgerätes erfordert eine 5-polige Blitzbuchse. Der Kontakt kann direkt über ein kamerainternes Synchronkabel auf die D 50 erfolgen.
Wer mit einem oder zwei Amphibienblitzgeräten TTL-blitzen will, benötigt einen i-TTL Konverter, der beim UW - Gehäusehersteller geordert werden kann. Eingebaut wird er in das UW - Gehäuse. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den i-TTL Konverter im Amphibienblitz zu integrieren. Dort ist er zumindest sicher vor Wassereinbruch bzw. Gehäuseleckagen. Wenn die Blitzgeräte mit einer Synchronkabel - Querverbindung ausgestattet sind, funktioniert auch das i-TTL Blitzen mit zwei amphibischen Blitzgeräten, sofern diese vorblitzfähig sind (Subtronic-Nova). Diese Basisvorgabe könnte eventuell ein Problem sein, wenn Sie Ihre älteren Blitzgeräte weiter verwenden wollen. Normalerweise bedeutet das Fotografieren bzw. TTL-Blitzen mit einer D-SLR die Investition in moderne, vorblitzfähige Amphibienblitzgräte, was den Einstieg leider nicht billiger macht.
Der einfachste Weg zu blitzen ist und bleibt dann die manuelle Blitzbelichtung. Keine Automatk, kein TTL-Konverter, keine neuen Blitzgeräte. Preiswerter geht s nicht. Zu beachten ist dabei, dass man dann besser im manuellen Modus (50 D auf M stellen) fotografiert, damit man Einfluss auf Verschlusszeit und Blende nehmen kann. Nicht i-TTL -fähige Amphibienblitzgräte steuern die Kamera nämlich nicht an. Das Blitzbereitschaftssignal ist dann im Sucher nicht zu sehen und die Kamera geht im Modus Zeitautomatik auf Langzeitsynchronisation. Kontrolliert wird bei der manuellen Blitzbelichtung an der Kontrollleuchte des oder der Blitzgeräte, ob gezündet worden ist oder nicht. Die Blitzbelichtungen beurteilt man auf dem Monitor. Das funktioniert besser als man denkt. Ist allerdings übungsabhängig. Nach einigen Tauchgängen klappt es aber selbst bei Ungeübten sehr gut. Vorteil dieser mittelalterlichen Methode…man spart enorm Geld, weil praktisch beliebige Amphibienblitzgeräte zum Einsatz kommen können. Diese sollten allerdings mehrere manuelle Teillaststufen besitzen, damit man das Blitzlicht unabhängig von der Blende präzise dosieren kann.

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