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© UWW

© Herbert Frei / UWW

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Preise
UW-Gehäuse Sechura für Nikon D 50 inkl. Handgriffschiene, Leckwarner, Planport, Zoomräder € 1890,-
Universal-Fisheye-Domeport € 720,-
Gehäusezwischenring € 80,-
50/60-mm Makroport € 138,-
105 mm Makroport € 148,-
TTL-Konverter € 240,-
Systemblitzrohr € 520,-
Systemblitzgehäuse € 580,-

Infos
www.bskinetics.com 
www.kameras-zum-tauchen.de
info@bskinetics.com

 

Stellungnahme von Christian Schlageter / BS Kinetics

Blendenverstellung

Tatsächlich war das Testgehäuse nicht ganz serienmäßig, denn Herbert Frei hatte einmal moniert, dass der Druckweg der Federtasten seinem Gefühl nach zu lang sei. Daher wollten wir in einer einmaligen Sonderanfertigung probieren, wie es sich in der Praxis auswirkt, wenn man die Durchführungen so weit verlängert, dass sie innen schon fast an die Tasten der Kamera stoßen.
Und wirklich war bei einer Durchführung dann der verbleibende Spielraum so knapp, dass der darauf wirkende Wasserdruck, der die Taste minimal absenkte, das Einstellen der Blende blockierte.
Serienmäßig kann das aber nicht passieren, da ist genug Raum bis hin zu den
Tasten an der Kamera.   >>>zurück

Auslösehebel

Herbert Frei bringt auch alles kaputt!
Doch Scherz beiseite, tatsächlich hatten wir bis jetzt mit diesen verstellbaren Auslösehebeln keinerlei Probleme. Dieses System haben etwa Heiko Blessin von JBL oder Haiforscher Erich Ritter in ihren Gehäusen und sie haben damit wirklich schon viel und völlig problemlos unter Wasser fotografiert. Wie es scheint, hat Herbert Frei einen "Ausreißer" erwischt. Zur
Sicherheit wird seit Herbert Frei`s Information jeder Hebel an dieser Stelle mit einem speziellen seewasserbeständigen Schmier- und Konservierungsfett behandelt, obwohl diese eigentlich als "rostfrei" verkauft werden.  Auf Wunsch können die Hebel auch von uns fixiert werden, dann sind sie wirklich zu 150% versorgt. Wenn sich herausstellen sollte, dass das Problem häufiger auftritt, werden wir den Zulieferer wechseln. Selbstverständlich liefern wir kostenlos Ersatz, wenn ein Kunde davon betroffen sein sollte.  >>>zurück

UW-Gehäuse Sechura für Nikon D 50

Vorteil aller Karbongehäuse ist ihr geringes Gewicht, allerdings mit dem Nachteil, dass die federleichten Gehäusehüllen meistens etwas Auftrieb habe.. Das kann im Einzelfall nervig sein, wenn das UW - Gehäuse ständig nach oben zieht. Beim D 50 - Gehäuse von BS Kinetics war dies der Fall, wenn der 50 mm oder 105 mm Port angesetzt war und mit einem neutral tarierten Systemblitzgehäuse fotografiert wurde. Abhilfe schuf ein 1 kg Bleistück, das wir am Haltegriff festbanden. Keine elegante Lösung, aber eine sehr praktikable. Denn, wenn das BS Kinetics – Gehäuse unter Wasser neutral geführt werden kann, ist es eine wahre Freude, damit zu arbeiten. Vielleicht kann sich BS Kinetics dazu durchringen, solche Gewichte anzubieten und diese auch elegant zu integrieren. Keine Gehäuse - Tarierungsprobleme hatten wir, als die Gerätschaft mit zwei Subtronic-Mini  (www.subtronic.de) verwendet wurde. Deren Abtrieb war zusammen mit den Blitzarmen (www.seacam.com) genau so groß wie der Auftrieb des UW-Gehäuses. Ein Idealfall.
Die Haltegriffe sitzen auf einer mit zwei T-Nutsteinen ausgestatteten Schiene, die man ironischerweise auch falsch anschrauben kann. Für den Transport sollte man sie abnehmen, weil die sperrige Gerätschaft sonst in keinen Trolli oder Koffer passt. Das Handling ist trotz oder vielleicht gerade wegen des Gehäusevolumens erstaunlich leicht und angenehm. Eine neue Idee bezüglich des Auslösehebels hat uns anfangs begeistert. Kann man diesen doch exakt auf seine Hand- bzw. Fingergröße ergonomisch justieren. Als Hebel verwendet BS Kinetics neuerdings kleine, gefederte Drehknebel, wie man sie ähnlich an Kugelgelenkarmen findet. Nur werden sie dort nicht ständig einer Zugbelastung unterzogen. So kam es wie es kommen musste. Nach 600 bis 800 Auslösungen war das Kunststoffgewinde in der Fassung abgenudelt und der Auslösehebel drehte hohl! Zum Glück hatten wir an Bord des Tauchschiffes einen cleveren Maschinisten, der die Malaise mit einem Metallkleber behob. Wir raten BS Kinetics dringend bei der Auslieferung der UW - Gehäuse mindestens einen oder zwei Ersatz - Auslösehebel mitzuliefern. Oder besser noch das Kunststoffgewinde durch eines aus Edelstahl zu ersetzen. Wenn das möglich ist. Unter Umständen sollte man das Auslösehebelprinzip auch nochmals überdenken, obwohl es in dieser Ausführung durchaus seine Reize hat. >>> Stellungnahme BS Kinetics
Gut gelöst ist die Montage der 50 D. Wenn sie auf der Kameraschiene angeschraubt ist, stimmen die unzähligen Übertragungen im Wesentlichen sehr gut. Vor dem Einbau muss die Kamera eingeschaltet werden, weil der ON/OFF - Schalter fehlt. Er ist allerdings auch nicht erforderlich, denn der Akku der 50 D hält ohne nachzuladen 2-3 Tage mit je drei Tauchgängen. Dann muss man den Akku wieder aufladen und sollte auch die Bilder von der SD - Speicherkarte auf den Laptop oder einen externen Speicher übertragen. Ob Nikon mit der Entscheidung, eine SD - Speicherkarte als Datenträger zu wählen gut gefahren ist, wird sich zeigen. Wer sich die D 50 als Zweitkamera zur D 200 anschafft, muss mit zwei unterschiedlichen Kartentypen vorlieb nehmen. Neuerdings gibt es die SD - Karten auch als SDHC - Karten mit F32 File (2 GB und mehr) und die können ältere Digicams leider nicht lesen. Achten Sie deshalb beim Kauf von Speicherkarten auf die Lesbarkeit der SD - Karte. Im Prinzip reicht aber bei JPEG oder RAW + JPEG eine 2 GB - Karte voll aus. Man muss es ja mit dem Ballern nicht übertreiben.
Ein Phänomen war allerdings die Blendenverstellung. Bereits in wenigen Metern Tiefe ließ sie sich nicht mehr verändern, obwohl sie vorher an Land störungsfrei funktionierte. Richtig klären konnten wir das nicht. Vermutlich beeinflusste der zunehmende Wasserdruck eine der Übertragungen, so dass die Blende dadurch blockiert war. Möglicherweise hat BS Kinetics zu präzise gearbeitet. So was kann ja auch mal vorkommen. >>> Stellungnahme BS Kinetics  Wir behalfen uns dadurch, dass wir bei Weitwinkelaufnahmen die Blende fest auf den Wert 11 stellten und bei Makroaufnahmen 16 vorwählten. Die kreative Einschränkung war weniger unangenehm als es sich hier liest, denn die Grundempfindlichkeitseinstellung von ISO 200/24° an der 50 D gewährleistete mit dem 10,5 mm Fisheye in jeder Tiefe Mischlicht. Schon nach wenigen Tauchgängen hatten wir uns an diese Situation so gewöhnt, dass sie bald normal war. Hier zeigte sich explizit, wie wenig man die vielen gut gemeinten Übertragungen benötigt. Neben dem Auslöser betätigten wir nur noch den Druckknopf für die obere Displaybeleuchtung, die BS Kinetics auf unseren Wunsch freundlicherweise einbaute.
Ein Problem könnte der kleine Suchereinblick sein. Wir kamen gut damit klar, aber das Sucherbild ist an Land schon recht klein, unter Wasser mit Tauchmaske wird noch einiges mehr vom Treiben auf der Mattscheibe vor dem Fotografenauge versteckt.
Öffnen und Schließen des UW - Gehäuses geht leicht und problemlos mit den moderat starken Schnappverschlüssen. Zu beachten ist der blaue Haupt - O-Ring an der Gehäuserückseite. Er besteht aus Silikon und sollte deshalb mit einem silikonfreien Fett gepflegt werden. Woher Sie dieses bekommen? Logischerweise am besten vom Gehäusehersteller. Spezialfette für Silikon O-Ringe gibt es aber auchvon Olympus, Sea & Sea oder Nikon. Ansonsten kann man den blauen O-Ring auch ungefettet einlegen. Es schadet ihm nicht. Waschen Sie ihn vorher aber mit Seife bzw. Shampoo, dann klar abspülen und trocken schütteln. Er ist UV resistent und quetschsicher.

Ports

Das Auge der Kamera ist das Objektiv. Zum Scharfstellen und Scharfsehen benötigt es unter Wasser einen Port mit Frontglas. BS Kinetics stattet die Planports für Makro und gemäßigte Zoomobjektive mit Mineralglas aus und adaptiert auf Wunsch an jedem Planport einen T-Nutstein zur Aufnahme einer LED - Pilotlampe von werner-light-power, mit der man in der Nacht fast drei Stunden seinen Makroneigungen nachgehen kann, eine grandiose Idee und eine nahezu perfekte Symbiose aus Planport und Lichtkanone. Das Bajonett sitzt straff, aber nicht zu eng. Zwei gelbe Punkte an UW - Gehäuse und Port geben Aufschluss darüber, ob das Bajonett fixiert ist oder nicht.
Ein Glücksgriff ist der große Universal - Domeport, der primär für das 10,5 mm Fisheye gedacht ist, mit einem Gehäusezwischenring aber auch für Weitwinkelzooms und mit kleinen Einschränkungen auch für das 14 mm Superweitwinkel geeignet ist. Den unvermeidbaren Auftrieb durch die große Luftblase und den leichten Acrylglas-Dome hat BS Kinetics mittels kleiner, integrierter Bleistücke in der Fassung egalisiert. Der Gewichtsausgleich ist gut gelungen, so dass das D 50 - Gehäuse mit Domeport zusammen mit zwei Subtronic - Miniblitzgeräten und zwei Seacam - Blitzarmen gewichtsneutral im Wasser schwebt. Eine formidable Leistung. Lobenswert und lebenswichtig ist die große Sonnenblende, die als Stoßschutz hervorragende Dienste leistet. Nur damit kann man mit einem solchen Monsterdome ohne Kratzer und Schrammen befürchten zu müssen, unbedenklich in einem Riff tauchen.

Fazit

BS Kinetics kann aufgrund der Kohlefasertechnik, aus der die Gehäuse hergestellt sind, schnell auf neue Kameramodelle reagieren und auch in kleinsten Stückzahlen produzieren. Individuelle Anpassungen und sogar Einzellösungen stellen das Unternehmen nicht vor unlösbare Probleme. Die Fertigungsqualität ist einwandfrei, das Preis - Leistungsverhältnis ist wirklich gut. Reisefreundlich aufgrund des geringen Gewichts der Gehäusekomponenten und  in Insiderkreisen hoch angesehen bei der Qualität des Fisheye / Weitwinkelports. 

 

 

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