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© UWW

© Herbert Frei

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Die Übertragungen von Zoom und Auslöser sind eigenwillig, aber nicht unpraktisch. Zoomen kann man mit dem Mittelfinger, ausgelöst wird mit dem Daumen, aber seltsamerweise nach vorne. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber nicht unpraktisch. Insbesondere der Auslösehebel mit seiner Rückholfeder kann sogar individuell durch Kürzen der Feder angepasst werden. Das sollten aber nur Leute machen, denen die Werkseinstellung überhaupt nicht passt. Kunststoffrad, Modusübertragung und Ein/Ausschalter müssen beim Einbau aufeinander abgestimmt werden. Alle anderen Übertragungen sind als Druckknopftasten ausgeführt. Allerdings sehr stabil und bis in große Tiefen funktionsfähig. Das Patima-Gehäuse widersteht einem Druck von etwa 11 bar, also ca. 100 m Wassertiefe. Damit kratzt es bereits an der Tec-Diving-Zone.
Verschlossen wird es mit zwei Spannverschlüssen, die auch für Rattenfallen geeignet sind. Wenn man nicht höllisch aufpasst, klemmt man sich alles ein, was damit in Berührung kommt. Ergonomisch nicht gut gelöst ist, dass die Spannverschlüsse genau gegenüber den Handgriffen sitzen und man wenig Platz zum Öffnen und Verschließen hat. Vorteil wiederum: Versehentliches Öffnen geht schon deshalb nicht, aber auch nicht wegen der gefederten Sicherung.
Dreh- und Angelpunkt von UW-Gehäusen für digitale Kompaktkameras, ist die Umsetzung der Blitzfunktionen. Patima-Gehäuse werden vorzugsweise mit einem Digital-Konverter von Matthias Heinrichs ausgeliefert. Einbebaut werden sie von der Fa. Mike-Dive. Der Kamerablitz kann wegen der geschlossenen Metallwand nicht eingesetzt werden. Dafür ist TTL-Blitzen mit Sea & Sea bzw. Subtronic - Blitzgeräten möglich. Die Nikonos - Steckdose verfügt über fünf Pole, davon zwei gefedert.
Wer mit dieser Anordnung nicht fotografieren will, sollte das Patima mit Olympus - Blitzschuh beziehen und kann dann die Olympus - Systemblitzgeräte FL 20, FL 36 oder FL 50 verwenden. Patima selbst baut ein Alu-Gehäuse für den Profiblitz FL50. Auf diesen Blitzbomber haben sicherlich viele Olympus - Freaks gewartet. Nachteilig ist, dass man sich für eine der beiden Möglichkeiten entscheiden muss. Ein innen liegender, fünfpoliger Stecker, sollte es möglich machen, wechselweise einen Olympus - Systemblitz oder einen Amphibienblitz zu verwenden.   
Insgesamt macht das Patima einen überaus stabilen und zuverlässigen Eindruck, der sich auch im Handling bestätigt. Es kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die am Rückdeckel installierten Drucktasten wegen der geringen Digicam - Abmessungen sehr eng beieinander sitzen und man im Süßwasser mit dicken Handschuhen die Kamera nicht mehr virtuos bedienen kann. Erwähnenswert ist, dass man den schwenkbaren Monitor der C-7070 leicht nach oben geneigt verwenden kann. Das macht Aufnahmen in Schwimmlage komfortabler.
mike-dive liefert das Patima-Gehäuse auf Wusch mit T-Nutsteinen aus. Wir mussten allerdings einen eigenen montieren, weil Mike`s Maße nicht an die unseres SeaCam - Armes passten. Hier sind unbedingt die im deutschsprachigen Raum verwendeten Standards zu verwenden. Sonst kommt es beim Adaptieren zu Komplikationen.
Eine nachahmenswerte Idee ist die Platzierung einer kleinen Pilotlampe auf dem rechten Handgriff. Zumindest beim Suchen von Motiven kann sie sich in Szene setzen, weil weder die Olympus - Systemblitzgehäuse noch die Sea & Sea - Blitzgeräte über Pilotlampen verfügen. Einzig Subtronic kann sogar im Mini mit einer relativ hellen Diodenleuchte aufwarten, die aber in der Nacht etwas funzelig wirkt.
      
PT-027 UW-Gehäuse

Bei Olympus sind Machart und Sachlage eindeutig. Die aus transparentem Polykarbonat bestehenden Kunststoffgehäuse sind wie aus einem Guss gefertigt. Und sie ähneln sich untereinander wie Geschwister. Mal größer mal kleiner, aber immer gut gekleidet und wohl erzogen. Die Größeren besitzen alle zwei Haupt-O-Ringe als Rückdeckeldichtung. Die Erfahrungen damit sind gut. Bei guter Pflege und sorgfältigem Schließen sollte eigentlich nichts undicht werden. Wichtig: Immer das vom Hersteller empfohlene  Fett verwenden! Die Spannverschlüsse sind klein, aber funktionell, lassen sich, obwohl es keine Kindersicherung gibt, nicht versehentlich öffnen, weil die Schließhebelkanten versenkt sind. Man kann sie allerdings auch nur mit spitzen und gleichzeitig robusten Fingernägeln oder einem kleinen Hebel (wird von Olympus mitgeliefert) öffnen.
Wer sich für das Original C-7070 UW-Gehäuse von Olympus entscheidet, hat sowohl preisliche als auch umgangsspezifische Gründe. Während das Patima-UW-Gehäuse  eher auf die semiprofessionelle und abenteuerliche Freizeitgestaltung zielt, wird man das PT-027 vorzugsweise in der Amateurecke und in den Händen von Urlaubsfotografen finden. Ruppige und unkultivierte Umgangsformen quittiert das PT-027 möglicherweise mit dem Verlust der Kunststoffzapfen am Porteingang. Wir raten dringend, diese bei mike-dive gegen solche aus Edelstahl austauschen zu lassen. Ein Finishieren, das sich 100%-tig auszahlt. Denn jetzt wechselt man auch den Port mit mehr Sicherheitsgefühl.
Auch beim PT-27 ist das Innere des Ports mit dunklem Gummi ausgelegt, um Reflexionen zu vermeiden. Das Einlegen der C-7070 in das PT-027 ist leichter als mit dem Finger in der Nase zu bohren. Werkzeuge sind nicht erforderlich, ein Kameraschlitten fehlt. Das UW-Gehäuse ist die perfekte Synthese aus Präzision und wenig Ahnung. Muss man auch nicht haben. Denn wenn die Spannverschlüsse ihren Dienst angetreten haben, dann passt jeder Knopf, jeder Hebel und jedes Rad. Das ist es, was einen an Olympus - Gehäusen so fasziniert. Auch die Bedienung gibt keine Rätsel auf. Weil man alles durch die transparente Rückwand sehen kann, sind überschwängliche Symbole auf den Druckknöpfen überflüssig, wenngleich die wichtigsten Hinweise auf dem Rückdeckel eingraviert sind. Auch am PT-27 kommt es zu Kalamitäten, wenn man mit Neopren - Handschuhen an Eingemachte geht. Man kann die hinteren Knöpfe noch bedienen, aber nicht mehr elegant und schnell. Im Gegensatz zum Patima - Gehäuse verfügt das PT-27 über eine wirksame Monitor-Sonnenblende, die man beim Transport abnehmen kann.

FL-20 im Systemblitzgehäuse PFL-01

So ganz allmählich hat man bei Olympus begriffen, wohin der Weg beim automatischen Blitzen unter Wasser gehen muss. Nicht der kleine Kamerablitz ist die Zukunft, sondern ein externer TTL-Blitz. Und Olympus empfiehlt das hauseigene Systemblitzgerät FL-20, das wir aber für etwas schwachbrüstig halten. Im Nah- und Makrobereich kann es aber durchaus gefallen. Werkseitig ist das innenseitige Synchronkabel (abnehmbar!) zur Blitzbuchse bereits gelegt. Sie benötigen also nur noch den FL-20 und das Systemblitzgehäuse PFL-01.
Auch beim PFL-01 verfolgt Olympus den Weg der geringsten Einbaukomplexität. Man schiebt den FL-20 in den Blitzschuh, dreht das Fixierrad und kann dann auch schon den Rückdeckel schließen. Auch das Systemblitzgehäuse wird mit zwei Silikon O-Ringen (kombinierte axiale und radiale Dichtungen) abgedichtet. Zu bedienen gibt es erfreulicherweise nicht viel. Gerade mal zwei Durchführungen werden benötigt, um den Blitzzwerg zu beherrschen. Der Modus-Schalter beinhaltet OFF, TTL-Auto, Auto und Manual. Der einzige Druckknopf am Rückdeckel steht ausschließlich für die Funktion zur Auslösung des Testblitzes. Etwas übertrieben wirkt der Diffusor, mit dem man das Blitzlicht dämpfen kann. Der FL-20 ist von Haus aus so schwachbrüstig, dass man eher einen Lichtverstärker benötigen könnte. Nervig ist der Diffusor schon deshalb, weil man er sich unter Wasser ständig aus seiner Halterung löst und dann wie eine widerspenstige Locke vor dem Reflektor oder bei tief positioniertem Blitz gar vor dem Zoom-Objektiv herumbaumelt.
Eigenartig ist, dass Olympus für das Systemblitzgehäuse PFL-01 weder einen Blitzarm noch eine Halteschiene anbietet. Hier muss sich der irritierte Kunde bei Fremdanbietern umsehen. Wir empfehlen wegen der modularen Zusammenstellung die Accessoires von mike.dive. Wählen Sie aber generell den Teleskop - Blitzarm. Dieser gestattet mit dem FL-20 auch das unproblematische Ausleuchten des Makrobereiches. 
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