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© Herbert Frei

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Sealux CC 10 Gehäuse

Eine semiprofessionelle Kamera wie die EOS 10 D steckt man gemeinhin nicht mehr in ein Einfachgehäuse. Hohe Kameraqualität erfordert einen sicheren Schutz, eine einfache und logische Bedienung sowie ein funktionelles Zusammenspiel zwischen Kamera und Schutzgehäuse.
Das CC 10 ist speziell für die EOS 10 D konzipiert, passt sich nahtlos wie eine zweite Haut an. Montiert wird die Kamera auf einer Halteplatte und mittels einer Feststellschraube im Stativgewinde fixiert. Machen Sie das sorgfältig und ohne Hast. Nur bei korrekter Arretierung sind alle Eingriffe störungsfrei zu bedienen. Das UW - Gehäuse verfügt über nicht weniger als 19 Eingriffe. Die Kamera kann deshalb genauso bedient werden wie an Land. Aber braucht man das? Irrsinn oder grausame Notwendigkeit?  Gehäusehersteller Milan Czapay gibt auch gleich die Antwort: Die Kunden wollen das so. Jeder fehlende Knopf wird moniert!
Man kann allen Interessenten nur den Rat geben, in der Praxis nur wenige Eingriffe zu bedienen und sich mehr auf die UW - Fotografie zu konzentrieren. Denn es hat viel mit pathologischem Verhalten zu tun, inmitten einer faszinierenden UW - Welt soeben gemachte Bilder auf dem Monitor anzuschauen, diese qualitativ beurteilen zu wollen und gegebenenfalls auch noch zu löschen. Eventuell auch noch eine Bilderschau ablaufen zu lassen. Das kann man immer noch an Land machen. Unter Wasser fotografiert man! Beurteilen Sie ein fotografiertes Motiv immer nur kurz auf dem Monitor. Zu helle Bilder könnte man eventuell löschen, weil sie nur ungenügende Farbinformationen beinhalten...aber das alles kostet Zeit, die man besser für die Bildgestaltung der nächsten Bilder nutzen sollte.

UnterWasserWelt empfiehlt, mit folgenden notwendigen Übertragungen zu arbeiten:

a) Auslöser
b) On/Off
c) Zoom
d) Mode
e) Blitzbelichtungskorrektur
f) Blende
g) Verschlusszeit
h) Licht für Display

Glauben Sie mir, mehr braucht man nicht! Unnütze Spielereien sollten Sie schon deshalb unterlassen, weil man sich unter Wasser in den Menüebenen verheddern kann und eventuell eine ungünstige oder falsche Einstellung nicht merken würde. Zwar ist der Monitoreinblick am UW - Gehäuse sehr gut und auch das obere Display lässt sich im Wesentlichen gut ablesen, doch helles Umgebungslicht könnte zu Leseproblemen führen. Prinzipiell kann man die angezeigten Bilder unter Wasser nur auf ihren Helligkeitsanteil kontrollieren. Zu helle Bilder sollten Sie mit einer kleineren Blende oder einer ins Minus beaufschlagten stärkeren Blitzbelichtungskorrektur wiederholen. Scheinbar zu dunkle Bilder kann man am Computer nachträglich etwas aufhellen.
Die Übertragungen haben an unserem Testmodell perfekt funktioniert. Ein besonderes Lob möchten wir dem Gehäusehersteller für seinen Eingriff auf das linke Hauptwählrad (Blenden-Zeit-Programmautomatik und manuell) aussprechen. Klar, sachlich und sehr funktionell kann man die Belichtungsmessarten anwählen. Und man ist durch das Oberfenster immer im Bilde, was für ein Programm gerade eingestellt ist.
Verschlossen wird das CC 10 mittels Spannverschlüssen. Die O-Ring Nut für den Haupt O-Ring ist mit einer Wasserabweisungskante nach innen versehen, so dass kein Tropfen nach innen rollen kann. Auch wenn man das Gehäuse mal im nassen Zustand aufmachen sollte... was aber trotz der Sicherungskante nicht zu empfehlen ist. Immer vorher abtrocknen. Noch ein Wort zur Dichtheit. Die Wellen sind doppelt O-Ring gesichert, die Tasten sogar vierfach.
Die Speicherkarte kann bei eingebauter Kamera gewechselt werden. Kamera vorher aber immer ausschalten!! Holen Sie sich mindestens einen 512 MB-Chip, besser noch einen Mivcrodrive mit 1 GB. Letzterer speichert in der geringsten Kompressionsrate mehr als 490 Bilder. Zur Zwischenspeicherung empfehlen wir ein Kartenlesegerät mit 20-30 GB oder einen Laptop mit ähnlicher Kapazität.

Sucher und Ports

Die Einsatzmöglichkeiten eines UW - Gehäuses und seine Verwendungsfähigkeit stehen und fallen mit dem Suchersystem und den Frontports. Der Grand - Sucher von Sealux hat eine bemerkenswerte Reife erreicht. Das Bild ist hinreichend klar und groß, selbst Bildgestaltungen komplexer Art und bei schlechtem Umgebungslicht stellen nun kein unmöglicher Unterfangen mehr dar. Selbstverständlich spielt in diesem Konzert auch das Sucherokular der Kamera eine nicht unbedeutende Rolle. Das der Canon EOS 10 D scheint sich besonders gut in Verbindung mit dem Grand - Sucher zu eignen. Klar, dass dieser Sucher kein Schnäppchen ist, aber er ist sein Geld wert. Zumal er den blitzschnellen Wechsel von Quer- auf Hochformat gestattet.
Als Alternative für Sparfüchse gibt es noch den Long-Distance Sucher, der den Abstand zwischen Kamera und Auge ebenfalls soweit vergrößert, dass man das Sucherbild ebenfalls ganz einsehen kann, doch gegen den Grand - Sucher bleibt er auf der Strecke wie ein taumeliger Spatz gegen einen eleganten Falken.
Bereiten Planports im allgemeinen wenig bis keine Probleme, sieht es bei Domeports etwas anders aus. Hinzu kommen noch die Unwägbarkeiten der Kombination aus Bildsensor und Weitwinkelobjektiv. Wir haben das CC 10 in der Praxis mit dem Original 14 mm Weitwinkel und dem Canon 20-35 mm Ultrasonic - Zoom getestet. Im Einsatz waren ebenfalls die Canon Originalobjektive 50 mm Makro und 100 mm Makro. Mit den Makrooptiken gab es erwartungsgemäß keine Qualitätseinbußen. Randschärfen bis in die Ecken sind bei beiden Objektiven garantiert. Erstaunlich gut schlug sich der 14 mm Port mit dem 14er-Canon Weitwinkel. Unter Wasser und vor dem 10 D-Bildsensor bekommt man den Bildwinkel eines 22 mm Objektives, dessen Randverzeichnungen hinter dem Sealux-Port sehr gering sind und man auch wenig an den Eckenschärfen mäkeln kann. Eine Kombination, die außer dem geschrumpften Bildwinkel wenig Wünsch offen lässt.
Das 20-35 mm Zoom muss mit einer 2 Dioptrien Linse versehen werden, sowohl hinter dem 14er Port als auch hinter dem speziellen Zoom-Port. Die Abbildungsleistungen des Zooms waren hinter dem 14er Port etwas besser als hinter dem Zoom-Port. Das liegt am größeren Krümmungsradius des 14 mm Domeglases. Allerdings ist hier auch ein spürbarer Preisunterschied zu vermerken. Generell lässt sich sagen, dass das 20-35 mm Zoom mit sehr guten Ergebnissen hinter dem 14er-Port und mit guten Ergebnissen hinter dem Zoom-Port verwendet werden kann. Alle Ports werden mit optisch geschliffenen Gläsern verwendet.  

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[Canon EOS 10d in Sealux CC10]
[Canon EOS 10d in Sealux CC10  2]
[Canon EOS 10d in Sealux CC10 3]

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