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Tauchplätze

Die rund 60 regulären Tauchgebiete, die von der ORCA Basis angesteuert werden, erreicht man in Fahrtzeiten zwischen 30 Minuten und 3 Stunden. Am entferntesten liegt die Thistlegorm, für die man nicht nur sehr gute Wetterbedingungen benötigt, sondern auch früh aufstehen muss, da das Boot zwei Stunden früher ausläuft als zu den anderen Tauchplätzen. Wir hatten während unseres Aufenthaltes kein Glück mit den Wracktauchplätzen allgemein, da starker Nordwind die Fahrt dorthin unmöglich machte.  
Dafür liegt eine Menge wunderschöner Spots fast vor der Haustüre und die Position nördlich von Hurghada hat einen bedeutenden Standortvorteil. Nur wenige Tagesboote von Hurghada verirren sich an diese Plätze, die wir kennen lernen konnten, überrascht von der unerwarteten Qualität und unberührten Schönheit der Korallengärten. Das Leben unter Wasser ist voller Farben und belebt von großen, bunten Fischschwärmen, mit etwas Glück trifft man auch Delfine, die am so genannten Dolfinhaus nachmittags fast regelmäßig in Kontakt mit den Tauchern treten. Schildkröten, Adlerrochen oder riesige Fächerkorallen sind echte Highlights, Großfischliebhaber oder Haifans kommen hier weniger auf ihre Kosten, dafür wäre der Süden des Roten Meers die bessere Wahl.
Fotografen können in den Korallengärten vom Fisheye bis zum Makroobjektiv alle Brennweiten einsetzen, und eigentlich möchte man an den einzelnen Plätzen 2, 3 Tauchgänge absolvieren um der Menge der Motive gerecht zu werden. Vieles liegt in moderaten Tiefen, die schönsten Motive zumeist kaum unterhalb von 15 Metern. Das bedeutet natürlich, dass der Luftvorrat für richtig ausgedehnte und lange Exkursionen reicht. Es gibt auch kein Zeitlimit seitens der Basis und so kann jeder bis 30 bar Restdruck unter Wasser bleiben und genießen. Dass dann auch noch die Nitroxfüllung in Stahlflaschen an den Mann gebracht wird, ist ein weiteres großes Plus, was gerne angenommen wird.

Gota Abu Nugar  (süd)

Vier Spots werden bei Abu Nugar betaucht. Am Vormittag wird im Schutz einer weitläufigen Riffplatte das Boot an einer Boje festgemacht. Weißer Sandgrund leuchtet aus 8 Metern Tiefe und färbt die Lagune türkis. Einzelne Felsblöcke, Ergs, sind auf dem Grund verteilt, üppig von Korallen überzogen und von Fischen bewohnt. Der eigentliche Tauchplatz ist ein Felsrücken, der sich in 5 Meter Tiefe weit nach Süden hin erstreckt. Gigantische Tischkorallen erheben sich über die Welt der Steinkorallen, halbkugelige Blöcke blauer Bergkorallen lassen über ihre Größe staunen. Nur wer ein Model im Bild platziert kann die Dimensionen der gewachsenen Zauberwelten zeigen. Die Transparenz des Wassers erlaubt Panoramaaufnahmen mit dem 19 mm Weitwinkel oder dem Fisheye zu gestalten. Überquert man den Felsrücken in östlicher Richtung, fällt der Sandgrund allmählich tiefer ab. Kleine Felsblöcke bedecken den Boden, von Korallen überzogen und jeder für sich ein kleines Universum. Den Weg zurück zum Boot weist eine mächtige Korallensäule, die dem Turm eines Schachspiels gleicht.               
Nur wenige Minuten nördlich liegt der Nachmittags Tauchplatz, Gota Abu Nugar nord. Bei durchschnittlich 15 Metern Tauchtiefe beeindrucken Bergkorallen, riesige Hirnkorallen, filigrane Steinkrallen aller Arten und Farben, dazwischen Falter- und Wimpelfische sowie gelbgrüne Salatkorallen. Es bildeten sich dort Formationen von bizarrer Schönheit, überdimensionale Pilze und gewaltige Halbkugeln.

Syul Gebir

Auch hier sind vier unterschiedliche Tauchplätze markiert. Man kann – so man will, größere Tauchtiefen erreichen. Der Sandgrund fällt im Nordosten auf mehr als 40 Meter ab. Mehr als 20 Meter sind aber nicht notwendig die schönsten Motive, über und über bewachsene Ergs, zu besuchen. Hier zählen auch Weichkorallen zum Schmuck des Riffs. Glasbarsche, Wimpel- und Falterfische die leuchtend orangeroten Barsche, die so typisch die Ergs mit lebendigen Farben verzaubern, die schwarzweißen Preußenfische in großen Schwärmen, das Leben brodelt vor den Augen und der Kamera. Putzerstationen versorgen Kaiserfische und Korallenbarsche.
In größeren Tiefen, so skizziert Raquel auf der Briefing – Grafik, könnten auch Haie oder Adlerrochen beobachtet werden, doch warum das vage Glück herausfordern und das nur mit einem Auge würdigen, was zum Greifen nahe ist? Ein großer Schwarm von Wimpelfischen ist standorttreu und fordert geradezu die Bildkomposition mit dem Model im Hintergrund heraus. Und kaum nimmt die Kamera beiseite zieht in langer Reihe ein Schwarm blauer Füsiliere vorbei. Wieder einmal ist nur ein Tauchgang hier zu wenig.  

El Gilwa

Das Umsetzen des Bootes für den Nachmittagstauchgang dauert wieder nur kurz. In West – Ostrichtung zieht sich das Riff. Das pralle Leben des nördlichen Roten Meeres präsentiert sich hier so, als wäre noch kein Taucher zuvor an dieser Stelle ins Wasser gestiegen. Leuchtend rote und violette Weichkorallen, rote Schwämme, verästelte rote Steinkorallen macht das Licht der Handlampe und des Blitzgeräts sichtbar. Flötenfische umschwimmen die Taucher neugierig und wenig scheu. Clownfische baden in den Tentakeln ihrer Anemonen, Glasbarsche bilden silbern wabernde Wände. Muränen beobachten die blubbernden Besucher während Partnerschnecken über den weißen Sandgrund ziehen. Gut, wenn man einen ausreichend großen Chip in die Kamera eingelegt hat und die Tauchtiefen nicht übertrieben wurden, so erlebt man für einen langen Tauchgang zwischen 2 und 15 Metern Tiefe Rotes Meer vom Feinsten.

Poseidons Garten

Der Name ist hier Programm. Ohne Kamera kommt man aus dem Schauen nicht heraus, mit Kamera glüht der Auslöser. Dachte man bis dahin, dass die Schönheit der Tauchplätze nicht mehr übertroffen werden kann, so belehrt einem Poseidons Garten eines Besseren. Es sind wieder Tiefen über 15 Meter unnotwendig. Ein besonders schöner Punkt hätte gegen die Strömung erreicht werden müssen, doch wir lassen uns mit den Motiven dazwischen so viel Zeit, dass wir den Versuch aufgeben, den pittoresken Erg zu erreichen. Stattdessen ziehen wir in eine Lagune hinein, kaum tiefer als 5 Meter, kristallklar und von allen denkbaren Steinkorallen besiedelt. Begeisterten vorher schon ein Schwarm gelber Falterfische, so fordert jetzt ein Schwarm Wimpelfische, die unter einer riesigen Tischkoralle Unterschlupf gefunden haben, den Fotograf heraus. Schäumend bricht sich das Meer an der Kante des Riffs, ein großer Gegensatz zur Ruhe des Wassers um uns. Alles ist unberührt, wahrscheinlich dringen nur selten Taucher weit in die Lagune vor, weil man meist mehr auf Tiefe und nicht auf genussvolles Erlebnis setzt. Gut so, dann bleibt dieses Kleinod noch lange so anziehend prächtig.

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