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Malediven: Ellaidhoo

Da Ellaidhoo am Aussenriff liegt, muss man mit ständig wechselnden Strömungsverhältnissen rechnen, die manchmal recht heftig werden können. Die Gezeiten werden täglich auf der Eintragungsliste angegeben, aber man sollte trotzdem vor jedem Tauchgang eine Handvoll Sand vom Jetty aus ins Wasser werfen, um genau festzustellen, in welcher Richtung die Strömung treibt. Besonders reizvoll fand ich den Einstieg bei 102 im Süden, von wo aus man - wenn die Strömungsverhältnisse (Ost-West) es erlauben - dann ganz gemütlich in etwa einer Stunde die Westspitze umrunden kann, um schliesslich bei 120 im Norden wieder herauszukommen. Diese Strecke, die an vielen Höhlen und Überhängen vorbeiführt, bietet wirklich beinahe alles, was man sich von der herrlichen Unterwasserwelt der Malediven nur wünschen kann. Der Weg zurück zur Tauchbasis, wo man sich wieder ordnungsgemäss austragen muss, ist niemals sehr weit. In Punkto Sicherheit: Jeder Taucher muss über seinen eigenen Tauchcomputer verfügen (kann gemietet werden) und eine aufblasbare Safety-Boje (wird kostenlos gestellt) mit sich führen. Tauchgänge werden auf eine Tiefe von 30 Metern(gesetzliche Regelung der Malediven) und eine Grundzeit von 60 Minuten begrenzt (Nur bei Bootsausfahrten) Bei Verstössen gegen diese vernünftige Regelung beansprucht die Tauchbasis für sich das Recht, den Non-limit-Status zu entziehen.

Eine Besonderheit sei noch zu erwähnen: Die SUB AQUA-Tauchbasis auf Ellaidhoo wagt sich in neue taucherische Dimensionen und erlaubt seit jüngstem das Solo-Tauchen! In Frage hierfür kommen nur erfahrene Taucher, die mindestens 150 nachweisbare Tauchgänge hinter sich gebracht haben. Zusätzlich müssen sie zwei Tauchcomputer, zwei Taucherbrillen und eine Pony-Flasche mit separatem Atemregler mit sich führen. Sicherlich eine willkommene, wenn auch umstrittene Alternative für UW-Fotografen-Filmer und allein reisende Tauchveteranen.

Wer noch mehr Abwechslung braucht, als das Hausriff bereits zu bieten hat, kann sich zweimal täglich (um 9:00 und um 15:00 Uhr) mit dem Dhoni (SUB AQUA betreibt bis zu 5 davon) zu einem der insgesamt 42 angebotenen Tauchplätze im Ari-Atoll schippern lassen, die meistens zwischen 15 und 60 Minuten Bootsfahrt von Ellaidhoo entfernt liegen. Wie üblich in den Malediven, wird jede Bootsfahrt mit US$ 10 extra berechnet. Interessierte Taucher müssen sich bis zum Abend davor in eine gesonderte Anmeldeliste eingetragen haben. Wer sich bereits angemeldet hat, sollte der korrekten Planung wegen nur noch aus gesundheitlichen Gründen wieder abspringen - das bedeutet aber dann auch kein Tauchen am Hausriff.

Ein sehr beliebtes Tauchziel ist Fish Head, eine strömungsexponierte Stelle im Innenatoll, an der es zu regelmässigen Begegnungen mit Grauen- und Weissspitzen-Riffhaien kommt. Das Riff selbst bildet eine von Überhängen geprägte Kulisse, die mit Gorgonien und Schwarzen Korallen dicht bewachsen ist. Hier gibt es auch noch viele andere Fischarten zu sehen: Thunfische, Makrelen, Barakudas, Napoleons, Fledermausfische, Muränen, Zackenbarsche, Füsiliere und Blaustreifenschnapper. Dieser Tauchplatz ist eher etwas für geübte Taucher, da die Strömungen recht stark sein können. Ein weiterer Tauchplatz, der gerne angefahren wird, ist Mayafushi Tila. Hier gibt es einen ähnlichen Fischartenreichtum, wie man ihn am Fish Head vorfindet, dafür aber gewöhnlich mässigere Strömungsvehältnisse. Auf dem Riffdach kann man noch zusätzlich Skorpionfische, Octopusse und Sepien nachspüren.

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