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by Michael Goldschmidt 10.05

 

Fakten

Typ; Vollfußflosse
Funktionsprinzip: Channel Trust System mit O.P.B.
Material: Tecralene, synthetischer Kautschuk
Größen: S - XL
Farbe: gelb, schwarz
Empf.. VK-Preis:  ca. € 149,-
Info: www.mares.com

“Sagt man Flossen – meint man Mares”, so könnte man auch nach Auswertung der jüngsten großen Leserumfrage sagen. Ohne Zweifel hat dieses Unternehmen schon frühzeitig damit begonnen den Wirkungsgrad ihrer Produkte wissenschaftlich unterstützt der Natur abzusehen und für die Bedürfnisse von Tauchern zu optimieren. Das jüngste Highlight für einen kleinen Kreis von Glücklichen, die sich eine „Limited Edition“ Flosse sichern konnten, ist nun in einer „Consumer – Version“ in den Markt gekommen und begeistert als Mares Quattro Excel die Testtaucher von UnterWasserWelt.

Nach gut 10 Jahren Erfolgsstory der Quattro Flosse wurde diese – geprüft weitest verbreitete Flosse in deutschen Tauchtaschen – einem technischen Lifting unterworfen, das ihr Erscheinungsbild nicht gerade prägnant verändert, sehr wohl aber ihren Output in Form von weiter verbesserter Kraftumsetzung. Die ersten Kunden, die mit der Weiterentwicklung der Quattro in Berührung kamen, waren weltweit diejenigen, die eines der 4000 Paar Limited Edition Flossen ergattert hatten. Nach wie vor ist diese Flossenkreation einmalig in zweierlei Weise, durch die edle Farbgebung in dunklen Blau- und Grautönen und durch die mittige Metalleinlage zwischen den Strömungskanälen.
Die Quattro Excel für den anspruchsvollen „Normalkunden“ bietet dennoch den höchsten Stand an innovativen Features, die sie zum herausragenden Antrieb aus dem Hause Mares macht.
Stellt man die klassische Quattro, wie sie mit leichten Adaptionen auch heute angeboten wird, neben die Quattro Excel, so sind deren Maße völlig identisch. Aber man erkennt nun die wichtigsten Änderungen, die sich in den flexiblen Kanälen zeigen. Bei der Ur – Quattro sind die beiden mittleren Kanäle wesentlich schmäler und enden auf halber Länge des Blattes. Bei der Quattro Excel haben die mittigen Kanäle eine deutliche Vergrößerung in ihrer Breite und Länge erfahren. Die Channel Trust Technik verhindert, das verdrängtes Wasser seitlich vom Flossenblatt wegströmt, was den Wirkungsgrad der Flosse, also ihren Vortrieb, mindern würde. Im Vergleich zu Flossen mit einem glatten Blatt ergibt sich bei gleichem Kraftaufwand ein wesentlich stärkerer Schub. Mit den neu gestalteten Kanälen zeigt die Quattro Excel demnach eine weiter optimierte Führung des verdrängten Wassers, was sich bei Tauchgängen gegen Strömung aber auch bei normaler Fortbewegung kraft- und luftsparend auswirkt.
Vergleicht man die klassische mit der Quattro Excel in der seitliche Linienführung, so erkennt man jetzt beim Übergang vom Fußteil zum ersten Drittel des Flossenblatts eine deutlich stärkere Seitenführung die zudem bis zur Spitze des Blatts mit wesentlich kräftigeren Kautschukkanten stabilisiert ist. Auch hier wird wieder der seitlichen Verdrängung des Wasser weiter entgegengewirkt, zudem erhält das Flossenblatt noch mehr Flexibilität durch die Gummikanten, was ein weites Ausschwingen des Blatts möglich macht. Mares nennt dieses patentierte Feature O.P.B., zu Deutsch „Optimized Pivoting Blade“. Auch die Hochleistungsflosse VOLO stand bei Betrachtung der Seitenlinie Pate, also bilden doch zwei wichtige Produkte aus dem Hause Mares den Grundstock für die neue Quattro Excel.
Die verstärkten Seitenkanten speichern zudem die Energie des aufwärtsgerichteten Flossenschlags und geben diese im Abwärtsschlag wieder ab, somit wird aus dem stets subjektiven Kraftempfinden bei der Abwärtsbewegung eine tatsächliche Kraftentfaltung zugunsten weiter optimierter Kraftumsetzung.
Mit dieser Weiterentwicklung gleicht man zugleich die mangelhafte Anpassung des Fußes an eine optimale Fortbewegung unter Wasser aus, denn es genügt nicht, wie man schon lange weiß, nur die einfache Verlängerung der Sohle um den Menschen zum Fisch zu machen. Man müsste die Flosse in einem Winkel von etwa 21° am Fuß befestigen, um auch so Kraftverluste zu vermeiden. Da dies aber patentrechtlich schon von anderen Herstellern besetzt ist, musste man in Rapallo neue Wege suchen und man hat sie gefunden.  
Dass man beim Design der Fußteilunterseite ein rutschverminderndes Profil eingesetzt hat und drei parallele Stege im Fußteil den Füßling in gerader Richtung stabilisieren und zugleich das Ausziehen erleichtern, könnte man fast übersehen, betrachtet man die Details des neuen Mares Quattro Triebswerks.
Die Schnallen des Fersenbands sind drehbar und beidseitig auch mit einem arretierbaren Mechanismus so weit zu öffnen, dass das Band bequem vom Fuß gezogen werden kann

Praxis

Das Anziehen der Flosse geht dank des Designs im Fußteil rasch, das Fersenband ist mit zwei Handgriffen auf die richtige Länge angezogen (nur beim ersten Einsatz ist die Anpassung notwendig).
Bei den Testtauchgängen im Roten Meer und im heimischen Bergsee fällt zum einen der kraftvolle Vortrieb ohne Anstrengung auf, zum anderen kann auf engstem Raum sehr fein manövriert werden. Das bestätigen alle Testtaucher, darunter langjährig erfahrene Tauchlehrer wie auch Tec – Taucher. Man spürt mit der Quattro Excel wieder eine Antwort auf den Beinschlag im positiven Sinn, man Erzeugt Druck und somit Vortrieb ohne angestrengt zu sein. Das Flossenblatt unterstützt auch eine stabile Haltung des Fuß und ist für alle Arten des Beinschlags bestens geeignet.
Das Ablegen der Flosse geht rasch, hat man den Verschlussmechanismus des Fersenbands erst einmal überwunden. Besonders Damen mit etwas längeren Fingernägeln könnten hier im Nachteil sein.

Fazit

Die Mares Quattro Excel ist eine geniale Weiterentwicklung der „Ur – Quattro“, stiehlt aber auch einer Flosse wie der bekannten VOLO aus der gleichen Familie die Show. Im gehobenen Preissegment angesiedelt wird sie wohl nicht gleich in jeder Tauchertasche landen, aber – das haben wir auch schon irgendwo mal gehört... „irgendwann kriegen wir euch alle“...
 

 

Praxistest - Eindrücke

 

 

Ilka Weber

Es gibt nicht wirklich viele Flossen mit "Aha-Effekt", aber die Mares Quattro Excel gehört auf jeden Fall in diese Riege. Sie vereint den
kraftvollen Antritt der altbewährten und in Tauchschulkreisen mit am meisten verbreitetsten Mares Plana Avanti Quattro, mit der effektiven
Flexibilität der Mares Volo, ohne wenn und aber. Kamen Tauch-Senioren oft mit der anfänglich etwas anders zu tauchenden (kurze Kicks) Volo nicht klar und Tauch-Neulinge nicht mit dem eher härteren Flossenblatt der Plana Avanti Quattro, so sind diese Gewöhnungsprozesse  nun beseitigt. Egal, welcher Flossenschlag bevorzugt wird und wie trainiert der Träger dieser Taucherantriebe auch ist, die Quattro Excel bringt effektiven und kraftvollen Vortrieb, ohne krampffördernd zu sein.
Entspanntes Tauchen mit gutem Vortrieb bedeutet auch eingesparte Luft und mehr Vergnügen. So wird es wohl für den einen oder anderen Zeit, seine alten, oft nach der Farbe der Tauchausrüstung und der Höhe des Preises, ohne Testtauchgang ausgewählten Flossen einmal auszutauschen!

 

 

Peter Schinck

Viele Tauchlehrer schwören auf eine seit langer Zeit bewährte Flosse und tun sich schwer neuen Entwicklungen hier offen gegenüber zu stehen. Doch die Mares Quattro Excel taucht sich subjektiv in vielen Situationen besser als das langjährig eingesetzte Flossenpaar. Auch beim Manövrieren auf kleinstem Raum, notwendig bei Fotoshootings, macht sie einen sehr guten Eindruck.   

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