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Exklusives Wracktauchen in der Ostsee mit den Fördetauchern

 Fotos oben C: Erhard Schulz

Fotos oben C: Lars Kinnemann

UWW 3.02

Ein echtes Highlight am Himmel der Ostseetaucher ist der Verein „Fördetaucher“. Durch sein breites Spektrum an Aktivitäten, die sich an 365 Tagen durchs Jahr ziehen und das eigene, gut motorisierte Tauchschiff, ist Programm für jeden Taucher und jede Alterstufe geboten. Natürlich stehen bei vielen Ausfahrten Wracktauchgänge im Logbuch und es werden dabei Ziele angesteuert, die nur selten oder nie von anderen Schiffen erreicht werden.

Als etwas ungewöhnlich bezeichnet sich der Verein selbst. Einerseits macht er, wie alle Vereine Ausbildung (CMAS-äquivalent im Verband VIST), zur Zeit mit Schwerpunkt für Kinder ab 10 Jahren und Jugendliche. Als absolute Besonderheit ist die zweisprachige Ausbildung, deutsch oder dänisch (für die Minderheit in dieser Region) anzusehen. Natürlich zählt auch ein Nitrox-Instructor/Trimix-User zum Team.

Der harten Kern bilden leidenschaftliche Ostsee-Wracktaucher, so sind die „Fördetaucher“ wohl der einzige Verein in Schleswig-Holstein, der ein ganzjährig einsatzklares Tauchschiff verfügbar hat, und das auch im Winter genutzt wird. Da Joachim Warner einmal Meeresbiologie studiert hatte, macht der Verein auch unterschiedlichste Dokumentation, u. a. kooperiert er  mit TV-Anstalten wie dem NDR, WDR, RTL für ostseespezifische Unterwasser - Reports. So haben die „Fördetaucher“ auch das erste in größerer Tiefe liegende künstliche Riff aus Reefballs (PADI-AWARE-Projekt) in der Kieler Förde angelegt.

Da es zu langweilig ist, immer wieder an den gleichen Wracks zu tauchen, liegt das Vereinsschiff in wechselnden Häfen, mal in der Flensburger Förde, mal in der Kieler Förde, mal Schleimünde und mal Fehmarn. Und man fährt auch zu nahezu unberührten Wracks, an denen man normalerweise nicht tauchen kann.

Wer bei den „Fördetauchern“ mittauchen möchte, muss kein Vereinsmitglied sein. Sie sind offen für alle Taucher, die einmal (oder immer wieder) die Ostsee als herrliches Tauchrevier erleben wollen, und es ist ein gutes Zeichen, dass Tauchergruppen sogar vom Bodensee zu einem Wracktauchwochenende anreisen.

Wer Lust hat auf Wracktauchen: Findet sich eine Gruppe von mindestens 5 Tauchern, fährt man auch an Werktagen auf See. Joachim Warner hat das Glück, dass er abends arbeitet, also kann er tagsüber Skipper sein. Und es passiert äußerst selten, dass man bei den Törns ein anderes Schiff am Wrack trifft - so viele Boote gibt es hier nicht, und wenn man weiß, dass ein Schiff mit 40 Tauchern zur Stentrans fährt, wird ein anderes Ziel angesteuert.

Für Mai bis Mitte Juni 2002 bereitet man wir wieder eine tolle Sache vor, bei der es auch noch (!) ausreichend Plätze für Taucher gibt: Man verlegt das Schiff nach Fehmarn und bietet die Wracks im Fehmarnbelt als Tagesfahrtziele an. Das ist einziartig, auf Fehmarn gibt es ein einziges Tauchschiff, das aber zu langsam ist, um dort hinzukommen. Das einzige Tauchschiff, das sonst diese Wracks anbietet, ist die "Fritz Reuter" im Rahmen von Mehrtagesfahrten.

Im Fehmarnbelt liegen die schönsten und größten Wracks der gesamten westlichen Ostsee. Egal ob 125 m Länge, 12 m Wrackhöhe, Schnellboot in nur 20 m Tiefe - alles ist da! Und die Biologie an den Wracks ist faszinierend, weil in der Tiefe Nordseewasser einströmt.

Man war im vergangenen Jahr erstmals dort, geplant waren 3 Wochen, es wurden 7 Wochen daraus.

Ein Highlight ist das Wrack eines Hocjseetrawlers (Fotos). Dieser Trawler (Heckfänger-Fischereischiff), umgebaut zum Vorpostenschiff, ist nahezu komplett erhalten, steht mit geringer Schlagseite in 29 m Tiefe, ragt 12 m auf. Auf dem Achterdeck steht eine große Kanone.

Die Fehmarnbelt - Wracks sind aber ungeeignet für Anfänger: Oft gibt es  Strömung, zwei Sprungschichten, dazu Großschiffahrt in unmittelbarer Nähe. Dafür zeigten sich im vergangenen Jahr die Sichtweiten niemals unter 6 Meter, man sah Dorsche bis weit über 1 m Länge!

Aber auch die Tauchlehrer - Fortbildung entspricht der ungewöhnlichen Art des Vereins: Als Versuchsballon gestartet war der erste Termin über Munitionserkennung, Gefahren und Munitionsräumung / -beseitigung bei der Räumgruppe des Landes S-H blitzschnell ausgebucht, Wiederholung im Juli und bei Bedarf nochmals im Oktober 2002. Eine Top-Veranstaltung, wie alle Teilnehmer sich äußerten.

Eins der vielen Specials ist das Tauchen an einer Ölplattform. Dafüpr sind im März 2002 noch frei: Termin 09. und 10. 03., 5 Plätze und Termine 16. 03. und den 30. 03 generell noch offen. Die Ausfahrten werden mit maximal 11 Tauchern belegt.

Infos: www.Ostsee-Wracktauchen.de 

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