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Fundsache: Deutsches Torpedo

UWW, alle Fotos Ingo Vollmer 10.00

Historiker begutachten den fund

links Ingo Vollmer

Fernsehinterview, Mitte Ingo Vollmer

Die Zeichen standen gut für den Bergungstauchgang, zu dem Ingo Vollmer extra wieder aus Deutschland nach Kanada geflogen war. Ruhiges Wasser erwartete die Crew, die mit dem Boot von Rick Stanley (Inhaber der Charter - Unternehmens Oceanquest) zur Bergungsstelle hinausfuhr. Mit an Bord waren örtliche TV-Sender, Repräsentanten der Regionalregierung, ehemaliger Kriegsteilnehmer, der Bürgermeister von Bell Island, eine Archäologin und ein Historiker.

Zusammen mit Rick Stanley, seiner Frau Debby und Bill, einem Divemaster - Instructor, ging Ingo Vollmer auf 50 Meter Tiefe, um einen Hebesack an dem metallenen Verbindungsring zu befestigen, der ins Musem kommen sollte. Mit dabei, wie konnte es anders sein, die Fotokamera. Der Seewolf, der sich schon vor einiger Zeit seine Wohnung im Torpedo eingerichtet hatte, verließ für einige Minuten die Metallröhre, um sich das ungewöhnliche Treiben von außen anzusehen. Ohne Probleme konnte der Hebesack befestigt werden und der Ring nahm Fahrt auf gegen die dunkelgrün leuchtende Oberfläche. Nach gut 30 Minuten war das Unternehmen beendet und nach kurzer Deko befanden sich alle Taucher wieder an Bord, umringt von Presse und TV. Diese Sensation wollte man sich nicht entgehen lassen. Doch auch Nachdenklichkeit machte sich breit, angesichts dieses Kriegsreliktes.

Die weite Reise und alle Mühen hatten sich in jedem Fall gelohnt, wurde als Ergebnis der Aktion diese Meeresregion in Neufundlands Conception Bay unter Schutz gestellt.

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