UnterWasserWelt - das Onlinemagazin seit 1999


 

Werbung Omneia Rauchen und reisen

Werbung Fa. Marlin UW-Gehäuse

Werbung Seacsub

Werbung Cressi

Anzeige Aqua Active Agency
© UWW

by Michael Goldschmidt 3.17

Von der Öffentlichkeit eher unbemerkt wurden am 20. März 2017 neue drastische Beschränkungen für die Mitnahme elektronischer Geräte im Handgepäck veröffentlicht. Davon betroffen sind Flüge nach USA und Großbritannien aus der Türkei und verschiedenen nordafrikanischen Staaten kommend. Deutschland mit den Staaten der EU hat sich dieser als zeitlich befristeten Reglementierung bis jetzt nicht angeschlossen.

Was bis dato nach entsprechender Sicherheitskontrolle am Airport im Handgepäck mit an Bord genommen werden durfte, hat zumindest für Reiseziele in USA und den Britischen Inseln einen empfindlichen Dämpfer bekommen. Die Behörden der beiden Länder haben die Airlines angewiesen, bis auf Mobiltelefone in üblicher Größe keine anderen elektronischen Geräte im Passagierraum zuzulassen.
Mit üblicher Größe werden die Maße von 16 Zentimeter Länge, 9,3 Zentimeter Breite und 1,5 Zentimeter Höhe angegeben.

Somit müssen Foto- und Videokameras, Laptops, Tablets, E-Book Reader, Spielgeräte, Scanner, Drucker und mobile DVD-Player im Reisegepäck aufgegeben werden, wenn Sie aus diesen Ländern kommend nach USA oder Großbritannien reisen:

Marokko, Kuweit, Katar, Vereinigte Arabische Emirate (Direktflug nach USA)
Tunesien (Direktflug nach Großbritannien)
Ägypten, Libanon, Jordanien, Saudi-Arabien, Türkei (USA & Großbritannien)


An diese Anweisung haben sich alle Fluggesellschaften zu halten, die entsprechende Strecken bedienen. Man reagierte auf Geheimdiensterkenntnisse, die aber keine konkreten Gefährdungen formulieren. Es sollen im terroristischen Umfeld Aktivitäten erkannt worden sein, in deren Mittelpunkt vor allem die in den genannten elektronischen Geräten verwendeten Akkus stehen. Manipulationen daran wären im Verlauf der üblicherweise mit Röntgentechnik durchgeführten Kontrolle des Handgepäcks kaum erkennbar. Die Geheimdienste gehen davon aus, dass versucht werden könnte, aus unterschiedlichen Bauteilen, die von mehreren Terroristen an Bord geschmuggelt werden, ein brisanter Sprengsatz zusammenzusetzen ist.

Bei der obligatorischen Kontrolle des Reisegepäcks im Frachtbereich der Airports werden 3-D Scanner eingesetzt und die dabei erkannten elektronischen Geräte mit in Datenbanken abgespeicherten Merkmalen verglichen. Allerdings ist die Verbannung der heute üblicherweise mit Lithium-Ionen Akkus betriebenen Geräte in das Reisegepäck sicherheitstechnisch ein Rückschritt. Diese Akkutechnologie hat bei Fluggesellschaften einen schlechten Ruf, nachdem es öfters vorkam, dass so ein Energiebündel explosiv auf sich aufmerksam machte und unbeobachtet ein Feuer entfachen kann. Davon wären natürlich auch Smartphones betroffen, was von Samsung eindrucksvoll demonstriert worden war. Aber im Frachtraum ist ein Feuer von der Crew nicht zu bekämpfen.

Die von dieser neuen Lage betroffenen Passagiere müssen nun vor Antritt der Reise handeln, um ihr in der Regel gegen harte Stöße empfindliches Gerät am Zielflughafen unbeschädigt vom Gepäckband zu fischen. Im üblichen Koffer verstaut, eingewickelt in Wäsche und Handtücher, werden angesichts der ruppigen Methoden, Gepäck in und aus dem Flugzeug zu bringen, nicht genügen. Spezielle Hartschalenkoffer, am besten mit an die Form des Geräts angepasster Schaumstoffeinsätze (siehe www.marlin.de - www.zarges.de), schützen Kameras und IT Technik am besten. Wer auf seinen Laptop nicht verzichten kann und den Zugriff auf seine Daten ausschließen will, verschlüsselt die Festplatte entsprechend oder überträgt diese auf eine Cloud. Dann können sensible Daten von der Platte gelöscht und vor Ort aus der Cloud wieder auf den Rechner übertragen werden.

Noch hat sich die EU den neuen Sicherheitsbestimmungen nicht angeschlossen. Die Behörden beurteilen die Lage unterschiedlich zu denen der USA und Großbritanniens. Sollte hier ein Umdenken stattfinden, hätte das natürlich auch Folgen für Taucher für ihren Rückflug von Ägypten. Dann könnte gefordert sein, dass zusätzlich zum bereits bestehenden Katalog ausgeschlossener Geräte auch Lampen, Tauchcomputer, Blitzgeräte und andere relevante Produkte ins aufgegebene Gepäck abwandern müssen. Das wird dann teuer, denn die Investition in geeignete Transportkoffer bleibt schließlich nicht aus. Auch wird man nicht um die Kosten für extra Tauchgepäck herum kommen, was sich viele bislang mit grammgenauer Packkunst sparten.

Werbung AUDAX PRO

 

Werbung Taucheruhren.de

Werbung Bauer Kompressoren

Werbung Orca Diveclubs

Werbung ZARGES

Inserat Atlantis Berlkin

 

 

Inserat PD2

 

 

 

 

 

Buchshop - Tauchen 300 * 250 px