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Rekord eines Österreichers im Streckentauchen
Bei der 3. Nacht des Apnoetauchens in Berlin am 11.11.2000 tauchte der Österreicher, Herbert Nitsch (30), eine Distanz von
150 Meter.
Der bisherigen, europäischen Rekord im Streckentaucher hielt der Deutsche Jens Berger mit einer Distanz von 129 Metern, aufgestellt am 26.02.00 in
Berlin. Weltrekordhalter ist der Franzose Andy Le Sauce mit 164 Meter, aufgestellt am 25.05.96 in La Réunion. Der Rekord von Herbert Nitsch ist Weltbestleistung im Rahmen eines
Wettkampfes.
Beim Apnoetauchen gibt es drei Hauptdisziplinen: Statisches Tauchen (Zeittauchen), Dynamisches Tauchen (Streckentauchen) und Tieftauchen mit konstantem
Gewicht.
Daneben wird noch zwischen Tauchen im Meer und im See unterschieden. Außerdem gibt es noch „No Limit-Tauchen“, bei dem der Taucher mit einer Art Flaschenzug
in die Tiefe fährt und mittels Ballon wieder zur Wasseroberfläche zurückkehrt. Loïc Leferme, Frankreich hat am 30.7.2000 vor Saint Jean-Cap Ferrat, einen neuen Weltrekord im „No
Limit-Tauchen“ mit einer Tauchtiefe von –152 Metern aufgestellt.
Shooting Star der österreichischen Apnoetaucher Herbert Nitsch, beruflich über den Wolken
als Kapitän bei Tyrolean Airways tätig, hat trotz seiner recht jungen Laufbahn in dieser Sportart bereits recht beachtliche Erfolge erzielt: Zuletzt war er inoffizieller
Gesamtsieger des Weltcups der Apnoetaucher Anfang Oktober in Nizza, an welchem fast 100 Athleten aus 31 Nationen teilnahmen. Er erreichte jeweils den zweiten Platz im Zeit- und
Tieftauchen ( 6’46” Minuten/ 66 Meter) und damit den Weltcupgesamtsieg vor Frankreich und Italien. Herbert Nitsch benutzt sowohl für Dynamisches als auch für
Streckentauchen eine Monoflosse, d.h. beide Füße stecken nebeneinander in einer einzigen Flosse. Am 2.12.2000 wurde Herbert Nitsch auch Gesamtsieger des Rhein-Main Cups in
Wiesbaden.
Kontakt: eMail
Neuer Rekord von Herbert Nitsch am 2.2.02
181m in der Disziplin Dynamik mit Flossen und somit neuer Weltrekord - 9m über dem bestehenden, von Stéphane Mifsud und
Herbert Nitsch ex aequo gehaltenen Rekord aus dem Jahr 2001.
Doch der "Flying Fish", wie er in Insiderkreisen ob seines Zivilberufs genannt wird, hat sich für
heuer noch einiges vorgenommen: Er will als erster Mensch freitauchend ohne Hilfsmittel ( = Constant Weight) die 100m Schallmauer durchbrechen. Neben Herbert stellten bei dem
Event im Bundessport- und Freizeitzentrum Südstadt die Athletinnen Katharina Spiegl (3'52'') und Elena Scherschneva (76m) in den Disziplinen Statik bzw. Dynamik
ohne Flossen jeweils neue österreichische Damenrekorde auf.
Ca. 150 Zuschauer verfolgten mit Spannung das Geschehen und feierten den Triple-Erfolg der österreichischen
Athleten gebührend.
Infos: www.freediving.at
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