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© UWW

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© UWW Ikelite Substrobe DS 160

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© UWW Ikelite Substrobe DS 160  Akku

© UWW Ikelite Substrobe DS 160  mit Ikelite Blitzarmsystem

© UWW Ikelite Substrobe DS 160  Diffusor

© UWW Ikelite Substrobe DS 160  Blitzstecker

© UWW Ikelite Substrobe DS 160  Synchronkabel und iTTL - Converter

© UWW Ikelite Substrobe DS 160

© UWW Ikelite Substrobe DS 160

 

Fakten

Typ: Substrobe DS 160
Hersteller: Ikelite
Leistung: 160 Watt/Sekunden
Leitzahl: 24 (unter Wasser „12“)
Ausleuchtung: 90°, mit Diffusor (-1 Blende) 100°;
Farbtemperatur: 4800 Kelvin
Blitze pro Ladung: 225 mit voller Leistung
Blitzfolge: max 1,5 sek. nach voller Energieabgabe, sonst Sekundenbruchteile;
Pilotlicht: 5 W LED
Steuerung: TTL (Nikon analog, Nikonos), iTTL mit optionalem Konverter für Nikon oder Canon, manuell in 10 Stufen;        
Kommunikation:  3 Infodioden
Stromversorgung: LiMH Akku 7,2V / 2,8 Ah
Ladezeit: max 1,5 h
Gehäuse: Kunststoff
Gewicht: 1300 g
Abtrieb: leicht im Süßwasser
Druckfest: 90 Meter
Verwendung als Sklavenblitz oder für Kameras ohne Blitzanschluss: mit optionalem Sensor
Preis: DS 160 ca. € 1032,-
Preis iTTL –Adapter ca. € 326,-
Info: www.marinsolar.de   info@marinsolar.de  Tel.: 08171-41850

Alles andere als eine „graue Maus“ ist der neue Ikelite Substrobe DS 160. Mit 160 Watt/Sekunden liegt seine Leistung im Mittelfeld der hauseigenen Produktpalette und des Wettbewerbs allgemein. Erschwinglich und angenehm im Handling präsentiert sich der Amphibienblitz, dessen Brüder schon seit langer Zeit hohes Ansehen genießen.

Sagt man Ikelite, meint man häufig die UW-Gehäuse für Foto- und Videokameras. Erst in zweiter Linie denkt man an Amphibien – Blitzgeräte, die sich jedoch seit Jahren weltweit eines guten Rufs erfreuen. Zunächst tatsächlich für die Verwendung mit den hauseigenen Fotogehäusen gedacht, sind die Ikelite – Substrobe längst schon an allen renommierten SLR – Gehäusen im Einsatz zu finden, mit denen Profis und engagierte Amateure produzieren.
Die große Schlacht um Watt/Sekunden hat, seitdem die digitale SLR – Fotografie flügge geworden ist, einen gewissen Stillstand erfahren. Denn die heute gebräuchlichen Kameras haben Chips und Schaltkreise verbaut, die die Grundempfindlichkeit um 2 bis 3 Blenden über die vor Jahren typischerweise noch verwendeten Diafilme legen. Und wenn man auch nicht laufend 250 oder mehr Watt/Sekunden ins Motiv geblasen hatte, nutzte man zumindest die kurzen Regenerationszeiten, die die Lichtboliden bei nur teilweiser Kondensatorentleerung boten.
Die Leitzahl des DS 160 über Wasser wird mit 24 angegeben, wie immer vorsichtiger gehen wir mit dem Begriff einer Unterwasser – Leitzahl um, denn eine solche würde nur unter besten Voraussetzungen in extrem schwebstoffarmen Gewässern gelten, hier nennt man eine Leitzahl 12.. Nehmen wir es als Richtwert um  
Mit 1,5 Sekunden maximaler Nachladezeit bei Volllast ist der DS 160 ein echter Sprinter, nahezu kaum spürbare Fotopausen gibt es bei manueller Teillast oder entsprechend bei TTL – Belichtung.
Ikelite verpackt den DS 160 in ein graues Kunststoffgehäuse mit angesetztem Batteriefach. Die Einheit bringt über Wasser 1,3 kg auf die Waage, unter Wasser ist leichter Abtrieb zu verzeichnen. Die runde Blitzröhre, die leicht warmtonig auf 4800 Kelvin abgestimmt ist, umrahmt eine als Pilot- und Einstelllicht eingebaute LED mit 5 Watt Leistung.
Seitlich - ist der Blitz links am Gehäuse montiert - zum Fotografen hingewendet, sind zwei rastende Drehschalter angebracht, davor drei rote Infodioden.

Der hintere Drehschalter, der im Akkuansatz integriert ist, kann mit einer kleinen Schieberaste blockiert werden, um eine unbeabsichtigte Aktivierung des DS 160 zu verhindern. Vier Schaltpositionen sind wählbar: On, Off, On mit Einstelllicht und Test. In der Testphase wird der Akkuzustand ermittelt, leuchten alle 3 Infodioden, ist die volle Leistung verfügbar. Aus dem 7,2 V NiMH Akku mit 2,8 Ah werden unter Volllast 225 Blitze generiert.  Dieser Vorrat deckt den durchschnittlichen Tagesbedarf auch ambitionierter Fotografen, sollte mal keine Lademöglichkeit zwischen den Tauchgängen verfügbar sein. Innerhalb von 1,5 Stunden regeneriert der mitgelieferte Lader, der sich automatisch an die Netzspannung anpasst, einen völlig leeren Akku. Dank der NiMH – Zellen kann man jederzeit einen Ladevorgang starten ohne befürchten zu müssen, dass ein Memory - Effekt auftritt. Benutzt man das Einstelllicht dauerhaft, muss man pro Stunde einen vergleichbaren Verbrauch von 35 Blitzen unter Volllast einrechnen.
Zum Laden wird der Akku vom vorderen Blitzrohr getrennt. Dafür ist eine griffige und ausladend konzipierte Verschlussmechanik entwickelt worden, die die beiden Gerätehälften im einsatzbereiten Zustand felsenfest verbindet.

Der vordere Drehschalter steuert die Blitzfunktion und Lichtmenge. Ausgehend vom TTL – Modus erreicht man weitere 10 manuell einzustellende Leistungsstufen. Da die TTL – Technik unter Wasser nur eingeschränkt optimale Ergebnisse produziert, belichten anspruchsvolle Amateure und natürlich Profis mit den manuellen Leistungsstufen. Das Bildergebnis kann in der Digitalfotografie leicht überprüft werden, so dass auch Newcomer rasch zur sicheren manuellen Blitzsteuerung finden.
Der DS 160 ist vorblitzkompatibel, das heißt, er kann mit dSLR – Kameras betrieben werden und auch mit digitalen Kompaktkameras.
Ohne Anpassung der TTL – Elektronik kann man den Ikleite Substrobe DS 160 mit der Nikonos RS, der Nikonos V oder einer analogen Nikon im UW-Gehäuse verwenden.
Zur TTL – Steuerung von dSLR – Kameras wird ein Konverter benötigt, der für Nikon oder Canon ausgelegt ist und außen zwischen der Blitzbuchse am UW-Gehäuse und dem Synchronkabel angeschlossen wird. Der Gehäuseseitige Stecker am Synchronkabel oder TTL-Adapter muss passend bestellt werden, da Ikelite eine eigene Steckernorm entwickelt hat, die robuster und funktioneller ist, als der seit Jahr und Tag von der Fotogemeinschaft murrend hingenommene Nikonos – Stecker.
Zur Bedienung von Kameras ohne Synchronanschluss (Blitzstecker), wie fast ausschließlich in der Szene der digitalen Kompaktkameras so üblich, kann an den SB 160 ein Adapter angesetzt werden, über den der Ikelite Blitz optisch (Fotozelle), vom Blitz der Kompaktkamera ausgelöst wird. Dieser Adapter macht den DS 160 für User von dSLR – Kameras zum Sklavenblitz.       
Der Abstrahlwinkel des DS 160 wird mit 90 Grad angegeben, was die Motivfläche eines 18 mm Weitwinkel im DX – Format oder 28 mm Weitwinkel bei Vollformatchips ausleuchtet. Mit dem Diffusor, der in die integrierte Bajonettfassung passt, vergrößert sich der Abstrahlwinkel auf 100 Grad bei Reduzierung der Lichtmenge um eine Blende.
Die Blitzbereitschaft zeigt eine Infodiode an, gleichzeitig erscheint das entsprechende Symbol im Kamerasucher der dSLR – Kamera. Eine weitere Diode warnt vor zu geringer Blitzstärke.

An der Unterseite des Blitzgehäuses ist der Einschub für die Kugelköpfe bzw. Anschlussadapter der Blitzarmsysteme. Daneben ist die Anschlussbuchse für das Synchronkabel.

Für wen auch die mögliche Einsatztiefe ein Anschaffungsargument ist, der liegt bei den für den Substrobe versprochenen 90 Metern im gehobenen feld der Anbieter.

Praxis

Der DS 160 beschert kein Buch mit 7 Siegeln, trotzdem lohnt es sich die ausführliche Anleitung durchzugehen, eine Reihe anschaulich geschilderter Details lassen das Produkt schnell bekannt werden. Man kann das Ikelite – Armsystem oder ein alternatives verwenden, die Montage des Anschlusszapfens mit Kugelkopf ist schnell erledigt.
Die Ikelite Blitzbuchsen und Stecker gefallen, echt amerikanisch robust und nicht so filigran wie die Nikonosstecker, die nur den Fingerchen der japanischen Erfinder schmeicheln. Zur iTTL – Steuerung der im Test benutzen Nikon D200 im SUBAL – Gehäuse wird noch der auf TTL und manuelle Steuerung umschaltbare Konverter zwischen die Blitzbuchse des Gehäuses und das Synchronkabel eingeschraubt. Bereits der erste Funktionstest verläuft einwandfrei (von uns ermittelt, die D200 generiert zwei unsichtbare Vorblitze).
Der geringe Abtrieb des DS 160 im Süßwasser stellt kein Problem dar. Die Kommunikation im iTTL  - Modus ist einwandfrei und geeignete Standardmotive werden sauber belichtet.
Mit Hilfe des Pilotlichts, das einen deutlich sichtbaren Hinweis auf die Ausrichtung des Reflektors gibt, wird der Blitz schnell ausgerichtet. Die 5 W LED ist stark und beleuchtet die Szenerie nicht nur als Hilfslicht für den Autofokus, sie kann im Notfall auch eine kleine Handleuchte ersetzen.
Bei Aufnahmen im Nahbereich wurde keine Einstrahlung des Pilotlichts in den Fotos festgestellt.
Die Abstimmung der Farbtemperatur auf 4800 Kelvin ist angenehm, wärmere Farben kommen unter Wasser immer besser. Und bei der Blitzfolge ließ sich das gute Stück auch nicht lumpen, nur extremes Dauerfeuer zwang den Substrobe DS 160 zu einer ganz kurzen Verschnaufpause.
Bei Aufnahmen mit Fisheye – Objektiven muss man darauf achten, dass sich der iTTL – Konverter nicht am linken Bildrand ins Motiv schmuggelt.
Die Nutzung der manuellen Leistungssteuerung ist so einfach und geradlinig, dass hier Systemblitzgeräte in UW-Gehäusen einfach alt aussehen.
Obwohl der Akku nie an seine Grenzen stieß, trotz Wassertemperatur 4°C, gefiel auch die rasche Aufladung der Zellen, die den DS 160 wirklich zum Dauerläufer macht.

Fazit

Wer mit überlegter Blitztechnik unter Wasser seine Bildproduktion optimieren möchte, kommt an einer unkompliziert zu handhabenden manuellen Leistungssteuerung nicht vorbei. Die bieten nur Amphibien – Blitzgeräte. Der DS 160 beherrscht die iTTL – Technik wie ein zum Kameramodell passendes Systemblitzgerät, erlaubt aber manuelle Eingriffe wesentlich direkter. Dazu punkten auch schnelle Blitzintervalle und ein Einstelllicht. Der Akku ist abnehmbar, auch das ein Vorteil bei Flugreisen. Die 160 Watt/Sekunden halten genügend Leistungsreserven bereit, um auch einmal ein Motiv in 5 Meter Entfernung noch korrekt zu belichten. In der Summe spiegelt sich ein sehr gutes Preis – Leistungsverhältnis, das ambitionierte Amateure wie auch professionell arbeitende UW-Fotografen anspricht.

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