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Die Hersteller von Videolichtanlagen berücksichtigen in ihren Konzepten Handgriffe bzw. Handgriffschienen, die nicht nur die Tauchkapsel stabil und
sicher aufnehmen sondern auch einewesentlich bessere Kameraführung gestatten als mit der gehäusespezischen Handschlaufe im Soloeinsatz. Die Handgriffpositionen sollten allerdings
so gewählt werden, dass die Bedienelemente optimal platziert sind. Die Bedienung des Camcorders erfolgt ausschließlich mit der rechten Hand
Wichtig beim WR-DV21U ist, dass
der Druckpunkt der Aufnahme-Start/Stop-Taste ohne Kameraverriss überwunden wird und hierzu sind stabile Handgriffe sehr dienlich.
Mit der Zoomwippe sollte äußerst sparsam
umgegangen werden, da bedingt durch die Planscheibe der Tauchkapsel der Bildwinkel bereits reduziert ist und eine zusätzliche Zoombewegung in den Telebereich die
Verwacklungsgefahr noch weiter erhöhen würde. Besser ist es, dem Aufnahmeobjekt näher auf die Schuppen zu rücken, wenn dies möglich ist.
Die Zoomwippe kann von keinem der
angebotenen gehäusespezifischen Videolichtanlagen vom rechten Handgriff aus direkt bedient werden, doch dies ist nicht weiter tragisch. Der Bildwinkel kann ja vor dem
Aufnahme-Start voreingestellt werden.
Der Snap Shot-Hebel wird wohl seltener zum Einsatz kommen, da Einzelbilder nur bei ausreichend starker Beleuchtung auch gut belichtet
werden.
Wie sieht es mit dem guten Einblick aus?
Einfache UW-Gehäuse ohne eine spezielle Sucheroptik, wie das WR-DV21U auch, lassen nur einen mehr oder
weniger vollkommenen Blick auf den Camcordersucher zu, da dieser nicht für eine abgesetzte Bildüberwachung dimensioniert ist. Natürlich ist ein mehr oder weniger vollständiger
Sucherüberblick von der der Bauart der Tauchermaske abhängig. Eine kleine lichte Weite zwischen Auge und Maskenglas wäre einem guten Einblick sehr dienlich. Doch auch die
Bildüberwachung mit dem LCD-Monitor bietet sich ja an.
Wer auf den seitlichen LCD-Monitor im UW-Einsatz verzichtet, dem bleibt als Alternative noch der Suchereinblick und
wenn dieser in Farbe gefordert wird, bleibt nur das Top-Modell GR-DVL40 übrig, da die beiden "Kleineren" dieser Baureihe ja nur mit einem Schwarzweiß-Sucher ausgerüstet
sind. Es sei denn, das Vertrauen in die automatische Belichtungsmessung dieser beiden Camcorder bzw. die Erfahrung des UW-Videografen ist so groß, dass helle Bildbereiche im
Schwarzweiß-Sucher nicht als Überbelichtung diagnostiziert werden und sich später auch nicht überraschenderweise als hässliche Hotspots entpuppen werden. Doch wer traut sich
dieses als neueinsteiger bereits zu?
Für welches Pärchen soll man sich nun entscheiden?
Wie kann nun mit dem vorhandenen Hintergrundwissen und den Pro und
Kontra-Argumenten die Entscheidung für die Auswahl aus den drei Camcordermodellen heißen?
Nachdem die Spiegelvariante nicht zu 100% zu überzeugen weiß und auch eine
Bildkontrolle in Schwarzweiß nicht ganz unproblematisch ist, scheidet das Einstiegsmodell GR-DVL20 schon einmal aus und der teuerere GR-DVL30, der für den Unterwassereinsatz keine
zusätzlichen Leistungsmerkmale anbietet, damit auch.
Aus UnterWasserWelt-Sicht kann es deshalb nur den Einen geben - GR-DVL40!
Technische Daten WR-DV21U
Gehäusematerial Polycarbonat Gehäuseverschluß Klappmechanik mit 3 Spannverschlüsse Frontlinse Planscheibe
Weitwinkelkonverter nicht vorgesehen Bedienungselemente: Stromversorgung-Ein/Aus Aufnahme-Start/Stop Zoom Snap Shot Außenmikrofon nein
Gehäuseabmessungen: 175 (B) x 130 (T) x 150 (H) mm Leerggewicht: 1300 g Einsatzgewicht: 2060 g inkl. GR-DVL20 Max. Druckbelastung: 30 Meter Tauchtiefe
Zubehör: Wartungssatz (Glasreiniger, Silikon-Schmirmittel, Silikontuch, Anti-Beschlag-Silicagel, Wattestäbchen, O-Ring, Schraubendreher, Schnur für Tariergewicht)
Gehäusebesonderheiten: Doppelsteg an Gehäuseunterseite für Befestigung eines Tariergewichtes bzw. Montage von Handgriffen oder Lichtanlagen UVP: ca. € 500
Web: www.jvc.de
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