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© Arnd Winkler

Interview mit Arnd Winkler, Sachabteilungsleiter Visuelle Medien im VDST

Arnd Winkler

UWW: War die Ausrichtung der 27. KLB in Essen mit dem neuen Team einfacher als vor zwei Jahren in Aufkirchen bei München?
Arnd Winkler: Es war schon deshalb einfacher, weil mein Verein, Tauchfreunde Essen, dahinter stand. In Aufkirchen wurde mein Stellvertreter Rainer Richard bei den Planungen und Vorbereitungen von seinem Club übel im Stich gelassen. Das war grob unsportlich.
UWW: Er ist dann ja aus Verärgerung aus dem Verein ausgetreten und Einzelmitglied im VDST geworden.
Arnd Winkler: Das ist nachzuvollziehen.
UWW: Anfangs sah es nicht so aus, als ob viele Besucher kämen, aber gegen Abend hat sich der Saal doch noch gefüllt. Zufrieden mit der Resonanz?
Arnd Winkler: Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Ich habe aber beobachtet, dass während der Nachmittagsveranstaltungen viele draußen im Vorraum saßen und sich unterhielten. Das fand ich etwas schade, denn die Referenten und Fotografen hätten die Unterstützung besser verdient gehabt.
UWW: Die Aussteller waren ohne Ausnahme im Vortragsraum untergebracht. Ist das günstig, wenn Verkaufgespräche stattfinden und gleichzeitig an der Leinwand Filme und Dias gezeigt werden?
Arnd Winkler: Günstig ist das sicherlich nicht, aber die Aussteller hatten ausdrücklich den Wunsch geäußert, am Geschehen „Life“ teilnehmen zu können. Sie wollten nicht isoliert im Abseits stehen. Denkbar wäre allerdings auch eine Konzeption im Vorraum gewesen.    
UWW: Gemunkelt wird, dass die Ausbildung von Instruktoren etwas ins Stocken geraten ist. Wie viele Foto-Instruktoren werden jährlich ausgebildet?
Arnd Winkler: Man muss zwischen Landesebene (Instruktor I) und Bundesebene (Instruktor II) unterscheiden. Es stimmt schon, dass wir im Jahre 2004 mehr Instruktoren ausgebildet haben als 2005. Wir wollen nicht verhehlen, dass auch eine gewisse Marktsättigung eingetreten ist. Sicherlich hat sich heute auch das Fotografenbild gewandelt. Leute, die mit einer Digicam konfus in der Gegend herumblitzen, besuchen selten Fotokurse und wollen sich noch weniger zum Foto-Instruktor weiterbilden.
UWW: War es klug, die Jurierung der Wettbewerbsbilder öffentlich zu machen? Man vergibt doch dadurch die Chance, über Bilder zu diskutieren und Fehlurteile nachträglich zu korrigieren.
Arnd Winkler: Ich bin ein absoluter Verfechter der öffentlichen Jurierung. In Diskussionen können z. B. redegewandte Juroren auch Ergebnisse beeinflussen. Bei der CMAS ist man derselben Auffassung und macht das auf deren Veranstaltungen ebenso.
UWW: Bei den CMAS-Jurierungen wissen die Juroren sogar die Namen der Fotografen. Ist das beim VDST genauso?
Arnd Winkler: Nein, bei uns weis kein Juror, von wem das Bild ist, das er beurteilen soll.
UWW: Wie löst man das Dilemma, wenn Dias und digitale Bilder in einer Kategorie eingesandt werden?
Arnd Winkler: Damit haben wir kein Problem. Bei der Jurierung werden Dias mit einem Projektor auf der Leinwand und Digibilder auf einem Monitor begutachtet. Bei der abendlichen Präsentation der KLB muss man sich dann aber entweder für Ausbelichtungen von Digibildern oder Digitalisierungen von Dias entscheiden.
UWW: Weshalb wurden das Onlinemagazin UnterWasserWelt.de und das Printmagazin Aquanaut nicht offiziell benachrichtigt oder eingeladen? PR ist doch nicht schädlich?
Arnd Winkler: Diesen Schuh muss ich mir anziehen. Das darf wirklich nicht wieder vorkommen. Ich werde mich in Zukunft persönlich darum kümmern.
UWW: Man hört, dass die 28. KLB 2007 in Bietigheim-Bissingen stattfinden soll. Warum alle 2 Jahre woanders, wenn es endlich einmal gut gelaufen ist und man die Organisation weitgehend im Griff hat?
Arnd Winkler: Die KLB soll wandern, weil wir wollen, dass UW-Fotografen in exponiert gelegenen Bundesländern auch mal in den Genus kürzerer Fahrstrecken kommen sollten. Entschieden ist aber noch nichts. Es kann deshalb gut sein, dass wir es wieder in Essen auf Zeche Zollverein machen, wenn sich die Tauchfreunde Essen nochmals um die Ausrichtung bewerben.  Die Bedingungen sind hier ja optimal. In der Tat wissen wir jetzt wie ein solches Festival ohne große Störungen ablaufen soll.                   

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