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Was auf den Britischen Inseln schon seit vielen Jahren funktioniert, müsste doch auch im Mittelmeer zu machen sein. Hobby- und Sporttaucher helfen bei
der wissenschaftlichen Erstellung von Verbreitungskarten mariner Tierarten. Betrachtet man detaillierte Verbreitungskarten, hat es den Anschein, dass die meisten Arten im Bereich
von Meeresbiologischen Stationen vorkommen. Das stimmt natürlich nicht, aber nur dort wurden sie beobachtet und gefangen. Der Einsatz einer das ganze Mittelmeer umfassenden
Kartierung ist viel zu aufwendig und kann von keinem Staat finanziert werden. Betrachtet man jedoch die Verteilung der Tauchbasen und zählt noch die vielen "freien"
Taucher dazu, bekommt man fast eine flächendeckende Verteilung über das ganze Mittelmeer. Viele Taucher sind biologisch interessiert und haben gute Artenkenntnisse. Eine ganze
Reihe von Tierarten sind auch für Nichtwissenschaftler leicht unter Wasser zu erkennen. Hunderte, ja wahrscheinlich tausende Taucher können dazu beitragen, die Verbreitung von
Fischen und wirbellosen Tieren genau festzulegen.
Mit Unterstützung des Förderkreis Sporttauchen e.V. werden vom Institut für Zoologie an der Universität
Salzburg Arten vorgestellt, die gut zu erkennen sind und deren Verbreitung noch unklar ist. Besonders wichtig sind auch Negativmeldungen
(die Arten nicht gesehen), denn nur so kann festgestellt werden, wo Nachforschungen angestellt wurden.
Unter der Homepage http://www.zoologie.sbg.ac.at/Patzner/BUFUS/Kart-MM.htm sind weitere Informationen und Bilder
abzurufen.
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