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Reiseinfos

Anreise:

Man kann Pula auch mit dem Flugzeug erreichen, aber das werden wohl die Wenigsten machen. Kroatien besucht man überwiegend mit dem eigenen Auto, denn da kann man Kind und Kegel preiswert mitnehmen, muss sich zudem keine Gedanken um Übergepäck und Sicherheitskontrollen machen. Aus Deutschland kommend bieten sich mehrere Wege an. Am schnellsten und unproblematischten geht es über Salzburg, Villach (Kärnten), Triest und von dort über Slovenien nach Pula. Bis Triest fährt man durchgehend auf der Autobahn. In Triest muss man allerdings mit einem kleinen Aufenthalt rechnen, weil sich die Bergstraße nach Slovenien als kleines Nadelöhr erweist. Man erspart sich dadurch allerdings die Maut durch den Karawankentunnel mit eventuellen Staus in der Hauptreisezeit. Wer sich Zeit lassen will, kann auch über den Katschberg nach Ljubliana fahren. Eine andere Möglichkeit ist die Anreise über Graz nach Ljubliana. Beharren Sie im Straßenverkehr nicht stur auf Ihrem Recht. Die kroatischen Autofahrer

überholen manchmal etwas abenteuerlich und haben auch sonst ein etwas gespaltenes und lockeres Verhältnis zu gängigen Verkehrsregeln. Um dieses wilde Verhalten einzudämmen, hat die Kroatische Regierung drakonische Strafen verkündet, teils doppelt so hoch wie in Deutschland. Dafür ist das Benzin rund 10-15% billiger.

Kroatien:

Am 25. 6. 2001 hat Kroatien seine 10-jährige Unabhängigkeit gefeiert. Kriegsgefahr besteht seit langen nicht mehr. Das Land kann gefahrlos mit Auto, Bahn und Bus bereist werden. Die Kroaten sind als deutschfreundlich bekannt und begegnen den Bundesbürgern zuvorkommend und hilfsbereit. Ein Problem ist die Kriminalität, die ihre Ursachen in der Armut der Bevölkerung hat. Fast immer handelt es sich um Diebstähle, weniger um Kapitalverbrechen. Autos sollten in Pula nicht in dunklen Ecken geparkt werden, generell abgeschlossen sein und keine Wertgegenstände beinhalten. Diebstahlssicherungen mit akustischen Warnanlagen sind von Vorteil. Die Diebstahlsgefahr ist allerdings nicht höher als in Italien, Spanien oder Südfrankreich. Handtaschen sollten wie in allen südlichen Ländern nicht an der Körperseite zur Straße hin getragen werden, um keine Motorrad fahrenden Diebe zu animieren, das Tragestück zu entreißen. Grundsätzlich aber gilt Kroatien als sicheres und unproblematisches Reiseland. Insbesondere Istrien mit der Hafenstadt Pula lebt vom Tourismus. Daneben ernähren sich die Einheimischen von Fischfang, Obst- und Gemüsanbau, Wein und handwerklichen Waren wie Strickjacken, Schnitzereien und Töpferkunst. Wussten Sie, dass die Krawatte ihren Ursprung in Kroatien hat? Als im 17. Jahrhundert der französiche Königshof Militärverbände aus Kroatien rekrutierte, weil diese als loyale und tapfere Krieger bekannt waren, trugen die Soldaten um den Hals ein seltsam gebundenes Tuch, das als bald in Mode kam und von den Franzosen "crvate" (der Kroate) genannt wurde. Das Stoffstück war praktisch gegen Zugluft und Wind, zudem konnte man schnell und unkompliziert die Nase damit putzen. Später entwickelte sich daraus das französische Wort "cravatte" und daraus die deutsche Bezeichnung " Krawatte''. Woher die Kroaten stammen, ist nicht ganz geklärt. Man vermutet, dass ihre Vorfahren aus der Ukraine kommen, die als slavische Urheimat gilt. Im 7. Jh. wurden die Kroaten vom byzantinischen Kaiser Herakleios zum Schutz gegen die vordringenden Awaren ins Land gerufen. Sie verbreiteten sich bis an die dalmatinische Küste und lebten vorwiegend als Viehzüchter, Bauern und Fischer. Nach dem 2. Weltkrieg erlangte Kroatien als Teilrepublik von Jugoslawien einen hohen Bekanntheitsgrad als mediterranes Ferienland für Mitteleuropäer. Seit dem 23. 12. 1991 ist Kroatien ein selbständiger und souveräner Staat.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland:

Ulica Grada Vukovara 64, HR10000 Zagreb, Tel. 01 - 6158105; Fax 01 - 6158103

Sprache:

Die kroatische Sprache gehört ebenso wie Slovenisch und Serbisch zu den südslavischen Sprachen. Im Unterschied zum Bulgarischen und Serbischen mit seinen kyrillischen Buchstaben schreiben die Kroaten lateinisch. Man kann ergo alles lesen, was die Orientierung im Straßenverkehr und die Übersetzung nach Wörterbüchern vereinfacht. Die jungen Kroaten sprechen fast alle mehr oder weniger gut englisch. Viele auch sehr gut deutsch, wenn es Kinder von Gastarbeitern sind.

Geld:

Die kroatische Währung heißt Kuna. Ein Kuna sind 100 Lipa. Ein Euro sind 7,66 Kuna. Mit der Einführung des Euro als heimlich Zweitwährung wird gerechnet. Bei Banken, in Hotels und Wechselstuben werden Kreditkarten akzeptiert. In Großstädten stehen bereits die ersten internationalen Geldautomaten. Geldumtauch ist vor Ort ist günstiger als in Deutschland. Nehmen Sie deshalb nur die nötigste Menge an Kuna mit. Der Kuna als zahlungsmittel hat eine lange Tradition in Kroatien und reicht viele Jahrhunderte zurück. Kuna bedeutet auf kroatisch "Marder", weshalb ein solcher auf der Rückseite der Kuna - Münzen abgebildet ist. Ein Hinweis darauf, dass die einfachen Menschen im früheren Kroatien vor Einführung offizieller Münzen und Banknoten mit auf der Jagd erbeuteten Marderfellen ihre Tauschgeschäfte beglichen.

Medizin:

Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Die medizinische Versorgung wird zusehends ausgebaut und hat wegen der vielen Urlauber bereits einen hohen Standard erreicht. In Pula befindet sich eine Dekokammer. Wer regelmäßig spezielle Medikamente benötigt, sollte diese aber von zuhause mitbringen.

Unterkünfte:

In Pula gibt es jede Menge Hotels verschiedener Preisklassen, ebenso Appartements und Campingplätze. Wer Wert auf die direkte Nähe zur Basis und zum Wasser legt, ist gut beraten, sich im Hotel Pula (eMail: mitours@pu.tel.hr ) einzuquartieren (5 min zur Basis) oder im Gasthaus Mornar (wird über www.meeresschule.com vermittelt) zu mächtigen. Letzteres Quartier ist einfach, aber praktisch, da hier die Meeresschule untergebracht ist. Diese vermittelt auch Ferienwohnungen, Appartements und Campingplätze im naturbelassenen Autocamp Stoja. Oder über Croliday - Reisen, Tel. 07141-970200.

Küche:

Für viele Urlauber ist Essen und Trinken die Krone eines Urlaubes. Die kroatische Küche ist sicherlich nicht mit der französischen zu vergleichen, aber sie kann sich vieler schmackhafter Spezialitäten rühmen. Meeresfrüchte, Geflügel, Schweinefleisch, handgemachte Nudeln, Rohschinken, Schafskäse und Lamm sind Delikatessen von hohem genießerischen Wert. Regional gibt es Wildspargel, Mangold, Feldsalat, Spinat, und Wild. Beliebt sind Spanferkel, Cevappcici (Hackfleischröllchen) und Raznici (Fleischspieße). Als Beilagen wird Reis, Pommes und Brot gereicht. Südfrüchte aller Art wie Orangen, Bananen, Pfirsiche und Aprikosen bekommt man auf dem Markt.

Tauchen:

In Kroatien ist Tauchen genehmigungspflichtig. Gleich, ob man in einer Basis oder privat seinem Vergnügen nachgeht. Das Ausstellen der Tauchgenehmigung wird von den meisten Touristenagenturen, den Hafenmeistereien oder ganz bequem von den Tauchschulen erledigt. Etwa mit 10 Euro Gebühren muss man rechnen. Das Permit hat eine Laufzeit von einem Jahr und gilt in ganz Kroatien mit Ausnahme militärischer Sperrzonen und im Bereich von Hafenein- und Ausfahrten. Schnorcheln ist gebürenfrei, ebenfalls kann nachts ohne besondere Vorschriften getaucht werden. Verboten ist die Mitnahme von Fundstücken (Amphoren) und Meerestieren (Muscheln, Schnecken), ebenso die Unterwasserjagd mit Gerät. Für das Betauchen bestimmter Wracks (z. B. Baron Gautsch) sind Sondergenehmigungen erforderlich. Besser ist ohnehin, man sucht die Wracks mit einer Tauchschule auf, die alle erforderlichen Dokumente und ein hochseefestes Boot besitzt. Wer in Pula tauchen und anständig wohnen will, wendet sich an: Miljevic Tours o.o. Pula
Vladimir Miljevic, Hotel Pula, Sisplac 31, HR 52100 Pula ; Hrvatska/Croatia

Tel./Fax +385-52-386944;
Mobil + 385-98﷓255402

eMail: mi-tours@pu.tel.hr 

Homepage: www.istraonline.com/mitours.htm

Vlado, wie er von Freunden genannt wird, spricht fließend deutsch. Verständigungsschierigkeiten gibt es nicht. Die Basis ist bestückt mit Kompressor, Flaschen, Blei und ABC-Ausrüstungen. Es ist sinnvoll, das ganze Tauchequippment mitzubringen, weil das Ausleihen erstens nicht ganz billig ist und zweitens bei bestimmten Gegenständen wie Jacket und Anzug auf eventuelle Anpassungsprobleme stoßen kann. Viel Auswahl besteht in Allgemeinen nicht. Neben geführten Tauchgängen wird auch nach PADI ausgebildet. Ausgebildete Taucher sollten, wenn sie frei tauchen wollen, eine Boje mitführen. Strömungen sind selten und dann meistens schwach. Nur an den Wracks kann es mal höllisch ziehen. Die Sichtweiten schwanken jahreszeitlich und wetterabhängig bedingt zwischen 5 und 30 m. Im Durchschnitt liegt die Oberflächentransparenz im Sommer bei ca. 10 m, unterhalb der Sprungschicht (bei ca. 15 m) reißt die Sicht meistens auf über 20 m auf. Dann wird es auch etwas kühler. Zu empfehlen ist deshalb selbst im Hochsommer mindestens ein 5 mm Anzug mit Haube. Fotografen und Filmern sind aber eher 7 mm anzuraten. Trockentauchen ist im zeitigen Frühjahr (März﷓April) und dann wieder ab Oktober zu empfehlen. Die Tauchschule ist von November bis März geschlossen, dann arbeitet Vlado in Österreich als Servicemann für Wintersportartikel.

www.meeresschule.com

Taucher, die fotografieren und sich für die UW-Welt biologisch interessieren, sollten sich ins Schlepptau von Gerwins Meeresschule begeben. Diese besitzt ein eigenes Boot, arbeitet eng mit der Basis von Vlado Miljevic zusammen, und führt insbesondere UW-Fotografen zu höchst interessanten Tauchplätzen mit fotogenen Objekten. Auch bei der Beschaffung von Quartieren ist die meeresschule.com behilflich. Im Sommer finden außerdem Fotokurse mit spezieller Makroschulung und Fischfotografie von sehr kleinen Meeresbewohneren statt.

Bilologiestudenten, Naturkundelehrern und UNI-Dozenten ist insbesondere die Spezialität von Gerwins Meeresschule, die verborgene Welt der Algentierchen, als Weiterbildung und Vertiefung des meeresbiologischen Grundwissens über den adriatischen Lebensraum zu empfehlen. Die Meeresschule Valsaline wurde unter österreichisch - kroatischer Leitung im Jahre 2000 eröffnet. Sie ist die erste private, biologische Station für Lehre und Forschung an der Adria. Die Station liegt malerisch in der Meeresbucht "Valsaline" in einem umzäunten Areal mit Badestrand, Restaurant und Taucherunterkünften. Die Meeresschule schließt offiziell von Ende Oktober bis Anfang März.

Meeresschule Valsaline Gerwin Gretschel Ulic Valsaline 31, HR 52100 Pula, Kroatien

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C: Herbert Frei
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