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© UWW / Herbert Frei

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Der UW-Vulkan wurde bereits Anfang der 90er Jahre von Uwe Nehls, dem heutigen Inhaber von Schöner Tauchen betaucht. Nehls, der lange Jahre in Manado lebte, fuhr aufgrund von Eingeborenen - Gerüchten mit einem gemieteten Fischerboot und einigen gefüllten Taucherflaschen nach Mahengetang, um den Mythen auf den Grund zu gehen. Zu dieser Zeit war Nehls bei Barakuda angestellt, später hat er bei Murex gearbeitet. Wegen der großen Entfernung (18 h von Manado) haben weder Nehls noch andere Reiseveranstalter den UW-Vulkan definitiv vermarktet. Voraussetzung ist ein hochseetüchtiges Schiff und man sollte den Urlaubern auch noch andere Sensationen bieten, sonst rechnet es sich nicht. Murex ist aber früher mit dem Liveaboard Serenade gelegentlich bis hierher gefahren. Uwe Nehls bietet den UW-Vulkan heute im Rahmen einer Explorertour mit der Liburan an. So wie es aussieht, dürfte die Liburan von Rudi Ring vermutlich das einzige Schiff sein, das Taucher regelmäßig in diese Abgeschiedenheit bringt.
Das Meer um den unterseeischen Vulkan ist permanent gekräuselt, auch bei absolut stiller See. Deshalb kann man den Vulkan im Prinzip sicher finden. Strömungen sind vorhanden, können aber von versierten Tauchern leicht beherrscht werden. Abhängig ist die Strömungsstärke von Ebbe und Flut und deshalb indirekt abhängig von den Mondphasen. In den Monaten Mai - Juni liegt das Meer fast immer so ruhig wie ein Baggersee... nur klarer und schöner. Die Ausdehnung des UW-Vulkans wird in seiner Größe völlig unterschätzt. Es ist ein riesengroßes Gebiet mit einer abwechslungsreichen Unterwasserlandschaft.

Pulau Kalama

Tachplätze werden je nach Sichtweise, Stimmung und erfolgten Erlebnissen unterschiedlich bewertet. Lusttaucher haben oft andere Ansichten als fanatische Filmer und Fotografen, die den Erfolg eines Tauchgangs nicht selten vom Anblick einer seltenen Nachtschnecke oder der flüchtigen Begegnung mit einem Adlerrochen abhängig machen.
Pulau Kama ist so ein Fall, an dem sich die Geister scheiden. Bis 20 Tiefe hat man das Gefühl in einer Nachkriegstrümmerlandschaft zu tauchen. Überall tote Korallen in einer grau-braunen Umgebung. Stürme oder Dynamit? Wir wissen es nicht. Unterhalb von 20 m Tiefe hat sich die UW-Landschaft erholt bzw. war vermutlich nie in Mitleidenschaft gezogen worden. Hier wird die Lust am Tauchen durch intakte Korallenfelder und Schwammriesen geweckt.
Aus Sicht der Fotografen war der Tauchgang ein Hit. Eine riesige Mördermuschel ließ die Kameras heißlaufen, zwei Blaupunktrochen trieben den Adrenalinspiegel nach oben, eine Gruppe Büffelkopf - Papageienfische hob das Abenteuer. Im Flachwasser tobten jede Menge Fische über den toten Korallenschutt. Der Tauchgang entfachte eine kontroverse Debatte, die aber zu keinem Ergebnis führte. Was wenn die wenigen Highlights fehlen? Wird dann ein Lusttaucher das Wasser noch strahlend verlassen? Oder andere Knaller machen dann den Tauchgang zum Hit?
Wie gesagt, weiter unten geht die Post ab. Da man annehmen muss, dass auf solchen Explorertouren keine Anfänger mitfahren, sollten etwas tiefere Tauchgänge bis ca. 30 m kein Problem sein. Insofern könnte man Pulau Kalama durchaus ins Programm aufnehmen. Zumal es weitgehend strömungsfrei zugeht.
UW-Fotografen muss man zu Folgendem raten: Unten Weitwinkel bzw. Fisheye und oben Nah bzw. Makro.

Dugong-Island

Eine Insel fast am Ende der zivilisierten Welt. Schaut man vom Schiff ins Wasser kann man den Grund erkennen. Ein Fleckchen Erde inmitten eines glasklaren Meeres, dessen horizontale Sichtweite bei gut und gern 50 m liegt. Der Meeresboden ist mit kleinen, aber intakten Korallenstöcken überzogen, dazwischen wogen weiß-beige Weichkorallen, wachsen Schwämme und bizarre Seescheiden.
Dugong-Island zählt zu den schönsten Tauchplätzen im Norden von Nord-Sulawesi. Schwärme von Doktorfischen und Füsilieren ziehen vorbei, Naapoleons zeigen sich, Schildkröten gleiten elegant zur Oberfläche hoch, Barrakudas bilden kleine Schulen, Haie lassen sich vereinzelt blicken, Thune gleiten elegant über den Grund. Und als Krönung große Seegraswiesen mit Dugong-Herden... den geheimnisvollen Sirenen der Meere.
Die weit ins Meer hinausragenden Felsen sind über und über mit gelben, blauen und rosaroten Weichkorallen überzogen. Dazwischen rote Schwämme und Myriaden von Kleinfischen.
Übrigens Dugongs: Sie sind da, fast allgegenwärtig beim Schnorcheln, aber immer in angemessener Entfernung, die meistens zum Fotografieren nicht ausreicht. Kürzere Distanzen als 4 m sind zufällig, mit Tauchgerät liegen sie bei 8-10 m. Die Ausatemluft macht sie scheu. Was sie auch nicht mögen ist das Geräusch von Außenbordmotoren. Ein heftiger Schwanzschlag und sie sind weg.
Da uns ein vernünftiges Bild der friedlichen Meeressäuger nicht vergönnt war, liegt es an Ihnen, liebe Leser, das nachzuholen.

Gunung Ikan Embang

Die Eingeborenen nennen ihn den Berg der Doktorfische. Wir fahren im Beiboot aufs Meer hinaus. Es regnet in Strömen. Sehen kann man nicht viel, das Meer ist zudem unruhig. Vorne am Bug sitzt ein Eingeborener mit selbst gebastelter Holz - Schwimmbrille. Er soll uns führen. Plötzlich hebt er den Arm. Wir sind angekommen. Weit und breit kein Land, keine Markierung, keine Koordinaten. Wie kann er wissen, wo wir sind? Wie orientiert er sich? Mitten im Meer! Hier unten in 15 m Tiefe soll der Unterwasserberg liegen. Nach dem Abtauchen lesen wir den Computer ab — exakt 15 m. Wassertemperatur 29-30° C.
Stählernes Blau umhüllt uns. Die Transparenz ist so gigantisch wie im besten Bergsee. Wir schätzen mindestens 50 m. Und das, obwohl das Wetter alles andere als gut ist. Der Boden ist nahezu vollständig mit kleinen Weichkorallen bedeckt, dazwischen Schwämme und Hydrozoen. Kein Schwebeteilchen trübt das Wasser. Laut Aussage des Eingeborenen sind wir die ersten Menschen, die sich hier mit Tauchgerät in die Tiefen gewagt haben. Dann verdunkelt sich der Horizont. Der geheimnisvolle Doktorfischwarm nähert sich uns. Es sind Hunderte von Tieren. Wir sitzen still und atmen vorsichtig — ohne Scheu kommen sie näher.
Gunung Ikan Embang ist ein Platz, für den man weit fahren muss, der aber alle Mühen vergessen lässt. Das freie Abtauchen im Meer ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber die ungeheuere Transparenz lässt die Tiefe schwinden. Da sich hier nur selten starke Strömungen aufbauen, ist das Dekomprimieren im Freiwasser ohne weiteres möglich. Zur Sicherheit empfehlen wir speziell an diesem Platz die Mitnahme einer Boje bzw. einer Rettungsbanane. 

Pulau Dane

Kleine Insel, die einer größeren Insel vorgelagert ist. Den herrlichen Korallenbewuchs erkauft man sich leider mit einer hinterhältigen Strömung, die auch kräftig nach unten zieht. So klein das Eiland aussieht, unter Wasser weitet sich die Erhebung zu einem großen Areal, das äußerst vielseitig bewachsen und bewohnt ist.
Neben einem ordentlichen Fischbestand bietet Pulau Dane ein sehr gutes Makrorevier. Hier tauchen bzw. schnorcheln auch Einheimische nach Muscheln, Seegurken und Schnecken und harpunieren Fische. Übermäßig scheu sind die Faunisten trotzdem nicht. Auch das Sammeln hat der UW-Welt nicht sonderlich geschadet. Man findet alles noch in erklecklicher Anzahl. Pulau Dane ist ein empfehlenswerter Platz für erfahrene Taucher. 

Lonley Rock

Er liegt mitten im Meer, weitab jeglicher Zivilisation. Ein kleiner Felsen, unscheinbar — offensichtlich nicht wert, dass man hier ins Wasser springt. Aber gerade die solitären Felsbrocken in der offenen See verbergen oft ungeahnte Geheimnisse und phantastische Unterwasserwelten. Insbesondere, wenn sie steil abfallen und starke Strömungen an den Wänden vorbeiziehen.
So auch am Lonley Rock. Das bizarr klare Wasser ist von mystischem Blau. Schon nach den ersten Tiefenmetern wird man von einer Fischsuppe eingehüllt. Füseliere, Doktorfische, Schnapper, Makrelen. Der Korallenbestand ist ausnahmslos jungfräulich und sehr vielseitig. Kein Zweifel, hier waren wir die ersten Menschen, die abgetaucht sind. Mächtige Schwämme, gewaltige Fächerkorallen, endlose Rasen von Weichkorallen — die Unterwasserwelt gleicht der aus der Urzeit.
Kehrseite der Medaille sind abrupt einsetzende Strömungen, die einen gehörig verblasen können und gegen die es nur ein Mittel gibt, treiben lassen. Der Lonley Rock gliedert sich in diverse Unterwasserberge auf, die man nur bei mehrere Tauchabstiegen erkunden kann. Signal-Boje nicht vergessen, weil es einen in die offene See hinausziehen kann, wenn man die schützenden Steilwände verlässt.
Lonley Rock hat noch zwei in der Nähe liegende Brüder, die in ähnlicher Art und Weise betaucht werden können. Drop-Offs, klares Wasser, phantastischer Bewuchs, guter Fischbestand und leichte bis mäßige Strömungen.

Liburan Secret Place

Für Nordsulawesi - Freaks ist und bleibt die Lembeh - Strait das Maß aller Dinge, wenn es um die Makro-Manie geht. Gefährdet ist Lembeh durch wirtschaftlich orientierte Projekte. So sind mehrere Resorts geplant. Lembeh soll vermarktet werden auf Teufel komm raus. Kenner der Szene befürchten Verhältnisse wie am Roten Meer. 
Wer schlau ist und vorsorgt, fahndet rechtzeitig nach Alternativen. Eine davon ist der Liburan Secret Place, je nach Tauchschiff etwa 1-2 Tagesfahrten von Bitung entfernt. Das Gebiet ähnelt in seiner Struktur der Lembeh - Strait, Lavasand und einige unattraktive Korallenstöcke. Aber sowohl in der Nacht als auch am Tage explodiert das Leben wie in einer Ursuppe. Geisterpfeifenfische, Blauring - Oktopusse, juvenile Fischarten, Muränen, Nachtschnecken, diverse Seeigelarten, Sepien, Meerbarben und wunderschöne Haarsterne sowie Gorgonenhäupter.
Für Makrofotografen ist Liburan Secret Place eines der besten und empfehlenswertesten Tauchgebiete außerhalb der Lembeh-Strait. 

Buchungen und Infos

www.diveliburan.com

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