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C: UWW Michael Goldschmidt

Das Wrack der MV Kudhi Maa

Grafik mit freundlicher Genehmigung von C: Sub Aqua Tauchreisen

Grafik mit freundlicher Genehmigung von C: Sub Aqua Tauchreisen

Machchafushi Wrack: C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Wrack: C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Wrack: C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Wrack: C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Wrack: C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Wrack: C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Wrack: C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Wrack: C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Wrack: C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Wrack: C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Wrack: C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Wrack: C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Wrack: C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Wrack: C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Wrack: C: UWW Michael Goldschmidt

Das im Hausriff von Machchafushi versenkte Wrack der MV Kudhi Maa kann als einzigartige Attraktion bezeichnet werden. Tag und Nacht kann es gefahrlos betaucht werden und bietet zu jeder Tageszeit seinen besonderen Reiz.

In der Regel führt die Ankerkette die von Osten (vom Verrsorgungssteg) auf das Wrack zuschwimmenden Taucher hin zum Bug und den imposanten Aufbauten des mit 22° Schlagseite nach Backbord geneigten und auf dem Sandgrund ruhenden Schiff.

Meist ist bereits ein Schwarm Fledermausfische vor Ort, gleichsam als Empfangskommitee. Vermutlich wurden sie von anderen Tauchern schon mit Lebensmitteln versorgt, anders kann man sich deren fröhliche und selbstsichere Annäherungsweise kaum erklären. Sie schnappen nach den Luftblasen der Taucher und begleiten sie zum Teil so nah, wie ein Dackel beim Spaziergang. Daraus ergeben sich natürlich auch immer wieder ganz besondere Fotomotive.

Sämtliche Räume des Schiffs wurden so weit geöffnet, dass man gefahrlos hineintauchen kann. Allerdings kann es verschiedentlich eng werden, so dass ein Tauchanzug mit langen Armen und Beinen sinnvoll ist. Ohne Langarmschutz kann man aber den weitläufigen Laderaum, die Brücke und den unter der Brücke gelegenen Raum betauchen.

An der Bordwand und den Aufbauten haben sich bereits kleine Korallen angesiedelt, rote und blaue Schwämme sowie Federsterne bis hin zu gelben Krustenanemonen erobern die MV Kudhi Maa nun für sich.

Im Laderaum und im Getriebehaus des Ladekrans fühlen sich Glasbarsche heimisch, dazwischen entdeckt man rot leuchtende Juwelenbarsche. Am Rand der Ladeluken sind standorttreu mindestens 6 Rotfeuerfische anzutreffen, die sich entspannt einer Fotosession hingeben.

Auch das Ruderblatt, farbig bewachsen, kann als Treffpunkt eines Rotfeuerfisches ausgemacht werden.

Fotomotive gibt es in Hülle und Fülle, die dafür geeigneten Brennweiten reichen vom Makro bis zum Superweitwinkel.

Unter einer Winsch auf dem Bugaufbau wohnt eine Riesenmuräne, die man am besten am Tag zu fotografieren versucht - wenn sie Besuch von einer Heerschar kleiner Putzergarnelen hat. Sie lässt sich diesen Roomservice gerne gefallen, braucht sie dafür ja keinen Flossenschlag vor die Haustüre schwimmen. Alle Hochachtung vor den kleinen todesmutigen Garnelen, denn sie begeben sich bei ihrem Job doch in große Gefahr. Befindet man sich gerade bei der Zahnhygiene und fällt es der Muräne ein, das ansich weit geöffnete Maul aus welchem Grund auch immer zu schließen, ist das Resultat ein tödlicher Arbeitsunfall, für den aber keine Berufsgenossenschaft eintritt um die Hinterbliebenen zu versorgen...

Nachttauchgänge an der MV Kudhi Maa lohnen auf jeden Fall. Macht es ja bereits am Tage Sinn eine Lampe mit zum Wrack zu nehmen, ist der Zauber des versunkenen Schiffs bei Nacht besonders groß. Jetzt zeigen sich Blumentiere und andere kapitale Bewohner des ehemaligen Frachtschiffs als die neuen Herren der rostenden Planken. Picken tagsüber die Papageienfische an der frischen Korallensiedlung, legen sie sich nachts unter der Reling in Nischen ab und fühlen sich im Schutz ihres kaum sichtbaren Kokons sicher für eine Nacht.

Unter dem Schiff schlafen für gewöhnlich die Langusten, die man am Ende des Nachttauchgangs im Riff antrifft. Sie haben sich in ihrer Weise den grandiosen Schutzwall des stählernen Riesen zu Nutze gemacht. Versucht man sie bei Tage dort auszumachen, hat man kaum eine Chance sie zu entdecken. 

Man könnte noch vieles mehr erzählen doch all das verliert am Bedeutung, hat man die MV Kudhi Maa selbst besucht, einmal, zweimal - so oft wie möglich. Jeder Tauchgang dort ist ein neues Erlebnis und das sollte man nicht versäumen...

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