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Taschen für Tauchequipment müssen viel abkönnen, denn bereits im Alltag des normalen Einsatzes sind sie gefordert, von Sonne, Salzwasser
und Schmutz. An den Rand der Belastung kommen sie beim Flugtransport, der härtesten Probe, die man seinem Gepäck antun kann. Mit der neuesten, eigenen
Taschenkollektion 2008 hat mares Akzente gesetzt und Qualität auf den Weg gebracht, die Schwachpunkte der Vergangenheit vergessen macht.
Große Tauchsport
– Label definieren sich mittlerweile durch ein Komplettsortiment, das alle Facetten des Equipmentkaufs abzudecken versucht. So findet der Kunde beim Fachhändler
vom Befestigungstool bis zum Trockentauchanzug heute vieles unter einem Herstellernamen. mares ging hier aktuell in die Offensive und entwickelte ein aus mehr als
16 Varianten zusammengestelltes eigenes Taschen – Programm. Die Eigenentwicklung tat Not, denn die Erfahrungen mit einer Kollektion, die von einem an sich
hochwertigen Hersteller in Frankreich gefertigt worden war, ermutigte nicht, diesen Weg weiter zu beschreiten. Nicht umsonst stiegen in der Vergangenheit viele
Taucher auf unschöne doch praktische Kunststoffwannen aus dem Baumarkt um, solange sie das Equipment im eigenen Auto transportieren, denn Haltbarkeit und
Funktionalität der Taschen, die am Markt angeboten wurde, überzeugte erst ab einem Preisniveau, für das man sich wichtigeres kaufen konnte. Auch mares kam nicht
umhin, an der Preisschraube zu drehen, nur in welche Richtung? Ob Sie es glauben oder nicht, die Preise gingen im Verhältnis nicht nur nach unten, es werden generell
Taschenvariationen angeboten, die es so noch nicht im mares – Angebot gab. Zwei Taschen der neuen Kollektion haben wir uns im längeren Einsatz genau
angesehen, die „Cruise Backpack Pro“, die auch in einer „She Dives“ Ausführung zu haben ist und die „Cruise Office“, das Mobilhome fürs Laptop und
Mobiltelefon mit reichlich Zubehörtaschen und ausgeklügelter Inneneinrichtung.
Cruise Backpack Pro (She Dives)
Für € 169,- empfohlenem VK
wartet der großvolumige Klassiker „Cruise Backpack pro“ auf die Taucherin, den Taucher, der in einer geräumigen Tasche mit Rollen, versenkbarem Teleskopgriff und
geschützten Rucksackgurten sein ganzes Equipment verstauen möchte. Das Leergewicht liegt bei 5,7 kg, das Volumen wird mit 131,39 l angegeben. Spiralreißverschlüsse und
Edelstahlvernietung zeichnen sie aus. Die Tasche macht rundum einen robusten und gut verarbeiteten Eindruck. Solide Nähte verbinden die Gewebeelemente. Eine
Hardcover – Verstärkung am Boden, in die die Rollen eingesetzt sind und ein Standfuß, der das Backpack Pro aufrecht in stabiler Position hält, signalisieren
langjährige Einsatzfreude. Schön, dass man bei mares diesmal an so viele Details gedacht hat. Der Standfuß etwa kann auch als Griff genutzt werden, trägt man die
Tasche horizontal zu zweit. Aber auch jeder Verladevorgang wird mit dieser Idee spürbar einfacher. Auf dem Deckel der Tasche sind in klassischer Form zwei weitere
Staufächer aufgesetzt – die es in sich haben. Hier finden Sie eine zusätzliche Tasche, einen Kulturbeutel mit eingehängtem Spiegel, einem Bügelaufhänger für die
Kabine oder den Open Air Einsatz, Fächereinsätzen und zwei Netztaschen mit Reißverschluss. Schmutz und Regen können den Cruise Backpack Pro auch nicht
beeindrucken, als weitere Überraschung hat mares eine Schutzhülle beigelegt, die die Tasche bedarfsweise trocken und sauber hält. Feine Sache. Wie üblich finden
sich zwei getrennte Flossenfächer seitlich, eine weitere, von außen zugängliche Tasche, hat man zwischen das rechte Flossenfach und den großen Stauraum integriert. Mit
einer von einem RV gesicherten Lasche ist der eingelassene Telekopgriff geschützt. Aber auch hier ist eine weitere Verstaumöglichkeit für Kleinigkeiten eingearbeitet.
Robust wirkt der obere Griff, an dem man auf kurze Strecken die Tasche auch hinter sich herziehen kann. Geht es über Treppen, Stock und Stein, dann packt man die
Schultergurte aus, die von einer Klettlasche und einer großen Abdeckung mit zentralem Reißverschluss bei Nichtgebrauch geschützt sind. In der Praxis zeigt sich,
dass eine umfangreiche Tauchausrüstung inklusive Handtuch und Semydry - Anzug ihren Platz findet, dazu noch Logbuchordner, Bestimmungsbücher, Mobiltelefon und
Reiseunterlagen. Ob ein Trocki eingepackt werden kann, hängt von dessen Größe und Materialstärke ab. Ein dicker Neoprenanzug sollte besser extra verpackt werden, bei
Trilaminat reicht die Cruise Backpack Pro. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist bei Rolltaschen ihr Verhalten beim Standortwechsel. Um das Rollen stabil zu gestalten,
muss die Spurweite so groß wie möglich sein, am besten montierte man die Räder an den Außenkanten der Tasche. Das wäre aber nur mit einer durchgezogenen Achse möglich,
was der Tasche Innenvolumen nähme und das Gewicht erhöhte. Die realisierte Spurweite repräsentiert die Möglichkeiten klassischer Montage und gibt im Zusammenspiel mit
der Radgröße und des Profils auf ebenen Böden ausreichend Stabilität. Die Länge des Teleskopauszugs wird bei Körpergrößen bis 185 cm als angenehm empfunden.
Cruise Office
Mit dem Cruise Office überrascht mares auf einem ganz anderen Taschenmarkt. Ein hochfunktionelles Büro für
unterwegs können Sie sich hier einrichten, im Mittelpunkt natürlich das große Laptopfach, das den Computer rundum polsternd schützt. Nicht nur die Übertragung der
Tauchcomputerdaten auf ein Laptop, auch die Überspielung der Bilddateien vom Kamerachip auf die Festplatte ist für reisende Taucher immer häufiger Grund genug, einen
mobilen Computer mitzuführen. Wir setzen das Cruise Office mittlerweile laufend ein, bepackt mit dem Laptop, Netzteil, Maus, Verbindungskabeln, Leer -CD`s, iPod,
Schreibutensilien, Terminkalender, Digitalkamera und, und, und... Je eine Außentasche ist vor und hinter das Hauptfach angeordnet, natürlich mit Reißverschlüssen
und praxisorientierten Inneneinteilungen. Zum Schutz der empfindlichen Inhalte ist die vordere Tasche außen verstärkt. Kleinutensilien verstauen Sie in kleinen
seitlichen Reißverschlusstaschen. Unter dem Tragegriff versteckt sich eine weitere kleine RV-Tasche mit weichem Futter, hier ruht ein Mobiltelefon besonders
komfortabel – oder die Lesebrille. Um die Cruise Office zusammen mit einer Tasche mit Teleskopgriff transportieren zu können, hat sie an der Rückseite eine
breite Schlaufe, mit der man sie über das Teleskopgestänge schieben kann. Massive Karabiner sichern den Tragegurt, hier muss man sich keine Sorgen machen, hat man
das Cruise Office zum Großraumbüro umfunktioniert. Leer wiegt die Tasche 1,73 kg, fasst 18,25 l und kostet lt. unverbindlicher Preisempfehlung gerade mal €
55,- . Das kann man einen Topseller nennen.
Angesehen haben wir uns noch zwei weitere bemerkenswerte Taschen:
Cruise Cargo
Besonders für den dauerhaften Heavy Duty Einsatz mag die Cruise Cargo interessant sein, die durch das hoch gezogene stabile Hardcase mit extrem weicher Innenpolsterung
die Ausrüstung von ausgesprochenen Vielfliegern schützt. Weniger ausgefeilte Außentaschen wie bei der Backpack Pro geben der Cargo ein geradliniges Aussehen und
bessere Stapelfähigkeit. Mit 6,02 kg ist sie etwas schwerer als die Backpack Pro und mit einem Volumen von 115,46 um gut 15 l kleiner. Natürlich passt auch hier eine
komplette Ausrüstung hinein, mit diversem Zubehör oder der Outfit für eine Woche Maledivenurlaub. Für unverbindlich € 149,- wird die Cruise Cargo angeboten.
Cruise Roller
Ein fast unglaublicher Verwandlungskünstler ist die Cruise Roller. Zusammengelegt ist sie kaum größer als eine Aktentasche, entfaltet
man sie, bekommt man eine geräumige Tauchtasche mit 128 l Volumen, Rollen und einem Leergewicht von 3,57 kg. mares kann für sich beanspruchen, die erste
zusammenfaltbare Rolltasche konzipiert zu haben. Zwei Flossentaschen, zwei aufgesetzte Fronttaschen, eine davon abnehmbar, machen die Cruise Rolle zum idealen
Reisebegleiter auf Safaribooten. Man faltet die Tasche so klein zusammen, 9 cm Tiefe, dass sie in der kleinsten Kabine untergebracht werden kann und nicht
irgendwo auf dem Schiff verstaut werden muss. Auch für Taucher, die sich ihre Ausrüstung erst vor Ort ausleihen, ist die Cruise Roller für € 109,- interessant,
denn an ordentlichen Transportlösungen fehlt es traditionell auf Tauchbasen weltweit. Hadert man um jedes Kilo Fluggepäck, hat man ein weiteres Argument gefunden, man
kann 2,5 kg gegenüber den anderen vorgestellten Taschen gut machen.
Fazit
Jede Zielgruppe, vom Schnorchler, Apnoetaucher, Gerätetaucher,
Vielflieger und Safari - Junky findet in der aktuellen mares Cruise –Taschenkollektion seinen Favoriten. Taschen für Regler und Computer, ABC-Ausrüstung oder Dry
Bags, die bis zu 75 l Innenvolumen trocken halten, alles wird geboten – in einer neuen, bemerkenswerten Qualität zu Preisen, die positiv erstaunen.
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