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© UWW / Ilka Weber

© Ilka Weber

© Ilka Weber  / Botanischer Garten

© Ilka Weber

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© Ilka Weber

© Ilka Weber

© Ilka Weber  / im U-Boot

© Ilka Weber  /  Auf Tauchfahrt

© Ilka Weber  / Colored Earth

© Ilka Weber /   Hindu - Tempelanlage  Ganga Talao

Hotels und Pensionen

Auf Mauritius wurde von jeher gern auf den klassischen Billigtourismus verzichtet, was die höheren Hotelpreise (bei sehr gutem Standard!) erklärt. In diesen bleibt kein Wunsch offen und man kann seinen wie auch immer gestalteten Urlaub in vollen Zügen genießen. Wellness, Sport, ... auch die Gourmets kommen auf ihre Kosten.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich den lang ersehnten Traum vom Mauritius-Urlaub zu erfüllen, wenn die Urlaubskasse weniger prall gefüllt ist. In Wolmar, dem direkten Nachbarort zu Flic en Flac, entdeckten wir das kleine Tourismusbüro „Tourisimau Tours“, wo der Urlauber beim äußerst rührigen Herrn Abdul nicht nur Mietwägen, Motorräder oder Touren buchen, sondern auch sehr günstig ganze Bungalows mieten kann. So eingebucht mit Freunden oder größeren Familien erscheint der Reisepreis pro Nase schon wesentlich kürzer vor dem Komma.

Sehenswertes und Touren auf Mauritius

Die sehenswerten Orte auf Mauritius kann man sich mit eigenem Chauffeur und selbst zusammengestellter Route günstig „erarbeiten“. Erwähnenswert sind hier das Postmuseum in Port Louis mit der berühmten „Blauen“, das ebenfalls in der Stadt befindliche Shoppingcenter Caudan Waterfront, der Zentralmarkt oder aber, wen das Glücksspiel lockt, das Kasino. Ebenfalls im Norden finden sich eine original eingerichtete Kolonialvilla im Stile des 19 Jh. namens „Eureka“. Für Pflanzenliebhaber empfiehlt sich der Besuch im Botanischen Garten von Pampelmousses.
Der Krater von Trou aux Cerf wird von Touristen wie auch von Einheimischen gleichermaßen gern besucht. Hier joggt man im Rund auf dem erloschenen Kraterrand oder macht Picknick bei grandiosem Ausblick auf die nahe Stadt Curepipe.
Colored Earth, die “bunte Erde” von Mauritius ist weltberühmt und sollte mit auf dem Programm stehen. Einen herrlichen Anblick bieten die Cascade Chamarelle, grandiose Wasserfälle, die von einem gegenüber befindlichen Aussichtspunkt bestaunt werden können. Einen kleinen Einblick in die Kultur der am meisten auf der Insel vertretenen Glaubensrichtung bietet der Ganga Talao oder auch See des Ganges. Hier finden sich prächtige hinduistische Schreine und Tempel. Zum Zeitpunkt unserer Reise befand sich eine etwa 35 m hohe Götterstatue im Bau, die sicher nicht nur seitens hinduistischer Pilger, sondern auch der interessierten Touristen einen großen Andrang zu verzeichnen haben wird.
Zu beschaulich? Wie wäre es mit einer heißen Quadtour im Casela Birdpark? Ebenfalls ein unwiederbringliches Erlebnis, buchbar über das Tourismusbüro „Tourisimau Tours“.
Einmal mit Delfinen schnorcheln, wer wünscht sich dies nicht? In der Tamarin Baie kann man dieses Highlight erleben. Gelegentlich werden auf diesen Delfinsafaris auch Wale gesichtet.
In der Teefabrik Bois Cheri bekamen wir nicht nur historisches rund um den Tee zu Gesicht, nein, man führte uns an diesem Tag als alleinig eingetroffene Gäste intim ins Allerheiligste und erklärte uns die Teefabrikation von A-Z direkt an der nur zum Teil laufenden Produktionsstrecke. Auch ist es hier möglich, an einem von Teeplantagen umgebenem See mit romantischem Ausblick frischen Tee unterschiedlichster Geschmacksrichtungen zu verkosten.
Der vielfach angebotene Besuch einer Zuckerfabrik ist verzichtbar, da dort im Grunde nur unzählige Schautafeln „ausgestellt“ sind, die lediglich englische und französische Texte aufweisen.

Natur

Die Fauna und Flora von Mauritius ist deutlich geprägt vom Zuckeranbau der einstigen Kolonialherren, der nach wie vor Hauptexportgut der Insel ist. Rund 42% der Insel, das sind 90% des gesamten kultivierten Landes, bedecken Zuckerrohrplantagen. Von dieser alleinigen Abhängigkeit von einem Erzeugnis der Agrarindustrie möchte man abkommen und baut daher im Inneren der Insel, auf kühleren und feuchteren Hochlandplateaus, Tee an, der sich immer größerer internationaler Beliebtheit erfreuen darf. Der bekannteste Tee hier stammt von der Firma Bois Cheri, die auch gleichzeitig ein Teemuseum betreibt.
Die ursprüngliche Fauna und Flora von Mauritius dürfte weitestgehend der Vergangenheit angehören, was vor allem dem lange Zeit fast ausschließlich betriebenen monokulturellem Zuckeranbau zuschreiben ist. In Zusammenhang damit wurden auch immer wieder Fehler gemacht, die durch weitere Eingriffe in die Natur „korrigiert“ werden sollten. Die Palmensavanne der trockenen nördlichen Ebene ist nur noch in Resten vorhanden, Ebenholzwälder sind weitestgehend dem einst regen Handel mit Edelhölzern zum Opfer gefallen. Indische Mungos führte man zur Bekämpfung der Ratten ein, viele Vogelarten wurden bewusst auf die Insel geholt und ausgesetzt und verdrängten durch starke Vermehrung den ursprünglichen Bestand. Der allseits in jeder Form des Kunsthandwerkes oder auch als schrecklicher Kitsch präsente Dodo wurde endgültig von den Holländern ausgerottet, nachdem die Bestände bereits sehr stark durch von Portugiesen eingeführte Ratten, Schweine, Ziegen und Affen gemindert war.
Wir wollen aber nicht alles schwarz reden. Auch auf Mauritius gibt es hoffnungsvolle Anfänge eines neuen Naturbewusstseins und vielleicht erkennt man hier wie andernorts, dass eine erfolgreiche Industrie, Landwirtschaft und Touristikwirtschaft nicht immer zwangsläufig mit der Zerstörung der Umwelt einhergehen muss. Eine zerstörte Umwelt lässt sich nicht besonders gut touristisch vermarkten!   
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