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Als erste Taucher-Handlampe mit integriertem Schnelllader und NiMH-Akkus stellte MB SUB die extreme 14,4 vor. Doch diese
Ausstattungsmerkmale sind natürlich noch lange nicht alles, was die handliche Powerleuchte zu bieten hat. UnterWasserWelt hat das jüngste Kind aus der Xantenerstraße
in Köln getestet.
Das Design der MB Sub Lampen ist seit vielen Jahren unverwechselbar und die Gesamtkonzeption stimmt. So sind die Veränderungen in erste
Line innen und am Schriftzug zu erkennen. Form und Maße des Handgriffs
sind bewährt, das vorne abgewinkelte offene Ende sichert die Lampe beim Nichtgebrauch, hängt sie an einem Gurt der Ausrüstung. Das Loch am hinteren Ende nimmt ein Bändsel auf, mit dem die Leuchte auf jeden Fall “am Mann” gesichert werden sollte.
Auch der mit deutlichen Rastpunkten versehene Drehschalter (Reedkontakt ohne Durchführung) an der Rückseite der extreme ist ein bekanntes
Bauteil. Drei Stufen stehen für den Lampenbetrieb zur Verfügung und die 130%-Marke verrät bereits, dass dieses Modell mit Überspannung betrieben wird. Aber die
Leuchtkraft der 40% und 70% - Stufe ist bereits ab dem 35 Watt-Brenner sehr kraftvoll (Standard bei Auslieferung). Eines kann man diesem Schalter aber nicht ansehen:
Die SOS Blinkfunktion, die MB SUB in dieser Lampe realisiert hat. Dazu muss man den Schalter 2x schnell von der AUS-Position auf die 40% Marke drehen. Hier
könnte eine entsprechende Gravierung die Erinnerung des Besitzers mobilisieren oder einen im Notfall erstmals mit der Lampe konfrontierten Anwender über diese Funktion
informieren. Ohne vorgreifen zu wollen, das ist der einzige Minuspunkt, die die extreme
beim Test bekommt. Obwohl die Rastpunkte beim Transport der Lampe kaum überwunden werden können, bietet der Schalter die Möglichkeit an, mit einer Madenschraube M6 dessen Drehung völlig zu unterbinden.
Die Hülle ist ein schwarz eloxiertes Alurohr, die Aufschriften sind als Folie aufgebracht. Fest eingesetzt, mit einem O-Ring gedichtet und verklebt, ist
das getemperte und schocktemperaturfeste Frontglas. Mit einem sauber geführten Gewinde werden Rohr und Bodengruppe verbunden, gedichtet von einem leicht
zugänglichen, radialen O-Ring.
Sauber verarbeitet und aufgeräumt zeigt sich die technische Einrichtung der Lampe. Die NiMH-Akkus
(14,4V/4Ah) sitzen fest in der Halterung und sind von der Wärmeentwicklung im Lampenkopf abgeschirmt. Neben dem wechselbaren Reflektor ist - wie immer bei MB SUB - der Ladeanschluss eingelassen. Neu ist diesmal, dass kein Ladegerät sondern nur ein
Spannungwandler
angeschlossen wird, denn das optimal auf die eingesetzten Akkus abgestimmte Schnellladegerät ist unterhalb der Akkus in der Lampe selbst integriert! So kann sogar ohne Ladegerät direkt von Spannungsquellen mit 24V (Boot oder LKW) eine Ladeverbindung hergestellt werden (auf Polung achten!) oder der mitgelieferte Spannungswandler erkennt automatisch zwischen 100V und 240V die Eingangswerte und regelt entsprechend herunter. Dessen grüne Leuchtdiode signalisiert dabei nur, dass die Spannungsquelle intakt ist. Alle weiteren Informationen liefern die oberhalb des Gewindes in der Bodengruppe platzierten Leuchtdioden in grün, gelb und rot. Rot deutet dabei nur auf Fehler hin, Grün zeigt blinkend oder als Dauerlicht den Ladevorgang und die Ladeerhaltung an, in Kombination mit Gelb werden die letzten 30 Minuten bis zur vollständigen Ladung angezeigt. Nicht nur in Kommunikation mit den Akkus werden die bestmöglichen Ladebedingungen ermittelt, ein Temperaturfühler überwacht zusätzlich den gesamten Vorgang. Nach
maximal 2,5 Stunden ist eine völlig entleerte extreme wieder einsatzbereit. Neben der ausgefeilten Ladeelektronik informiert
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