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C; UWW Herbert Frei

C: Herbert Frei

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Three sisters

Drei Korallenblöcke, die sensationell bewachsen sind und von Fischschwärmen überlagert werden. Hier zeigt sich der Indische Ocean von seiner schönsten Seite. Staunend erlebt man als Fotograf die unglaubliche Fülle des Nahbereichs. Auch wenn die Sicht hin und wieder zu wünschen übrig lässt, es ist unglaublich, wie hier die Post abgeht und was man alles zu sehen bekommt. Der Hauptblock der Three Sisters ist durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Aus jedem Loch blitzen die spitzen Zähne einer Muräne. Man muss deshalb keinem Taucher sagen, dass er sich nicht unkontrolliert in die Korallen legen soll. Denn er macht es nur einmal, weil sich in sekundenschnelle eine der unzähligen Muränen in seinem Anzug verbissen hat. Gut, wenn der Overall mindestens 5 mm Stärke besitzt, denn einige der schlangenähnlichen Fische besitzen kapitale Fangzähne.Und der Nahbereich hat es in sich. Grundeln, Schleimfische, phantastische Kleinkorallen in allen Mustern und Farben, Schwämme und Nacktschnecken findet man überall. Doch auch für die Großfischliebhaber gibt es was zu sehen. Ein dicker Zackenbarsch taucht im Gewühle auf und lässt sich nicht mehr vertreiben. Dann kommen die Schwarmfische und garnen alles ein. Three Sisters gehört zu den Highlights in Mocambique, kann aber dennoch von einer größeren Tauchgruppe besucht werden , weil es sich um drei Korallenblöcke handelt, an denen sich Lusttaucher und UW - Fotografen nicht unbedingt in die Quere kommen müssen.

Fototipps:

Vom Fisheye bis zum Telemakro können alle Objektive montiert werden. Für jede Brennweite gibt es genügend Motive. Extreme Weitwinkel bedingen allerdings, dass man sich an eine wenig frequentierte Stelle begibt. Suchen Sie sich dann einen Korallenblock, wo sie mit Model und Kamera allein sind. Da die Three Sisters auf Sandgrund stehen und jeweils nur ca. 3 m hoch sind, können sich Trübstoffe in die Aufnahmen einschleichen. Gutes Tarieren ist angesagt, sonst fotografieren Sie jede Menge Schwebeteilchen mit.

Potatoe-Bass-City

Wer noch nie einen handzahmen, aufdringlichen und fotogeilen Zackenbarsch von enormer Größe gesehen hat, kommt an diesem Tauchplatz voll auf seine Kosten. Die großen Zackies werden von den Südafrikanern Kartoffelbarsche (Potatoe-Bass) genannt. Und sie werden wirklich groß, so um 2 m und mehr, dabei sind sie handzahm, kommen bis zur Tauchmaske heran, lassen sich streicheln und natürlich auch füttern. Man sollte das allerdings nicht ohne Rücksprache mit dem Tauchguide machen, denn das mit Zähnen bewehrte riesige Maul kann fürchterliche Wunden reißen. UW - Fotografen können hier jedenfalls den Blitz heiß laufen lassen. Eine weitere Sensation von Potaoe-Bass-City sind die frei schwimmenden Rotfeuerfische. Man muss sich wenig anstrengen, sie mit einem Taucher aufs Bild zu bekommen, frontal zu fotografieren oder eine Makroaufnahme vom Auge zu machen. Weshalb sie das an dieser Stelle so machen und sich nicht wie anderswo in Löcher oder Unterhänge zurückziehen, kann nicht eindeutig erklärt werden. Zumal es keine Ausnahmen gibt, alle Feuerfische verhalten sich an diesem Riff so fotogen. Da Potatoe-Bass-City auf Sandgrund liegt, sollte dem Tarieren etwas Aufmerksamkeit geschenkt werden, sonst versinkt die Herrlichkeit in einem Gestöber aus Trübstoffen und Schwebeteilchen. Eintrüben kann es auf jeden Fall, wenn sich starke Dünung bis zum Grund hinabarbeitet und den Sandgrund in Bewegung setzt.

Fototipps:

Superweitwinkel und Fischeye - Objektive sind beim Ablichten der großen Zackenbarsche angebracht, insbesondere, wenn noch Taucher mit aufs Bild sollen. Man kann aber auch mit einem Weitwinkelzoom arbeiten Manchmal ist das sogar besser, weil der Ausschnitt besser gewählt werden kann, denn im Hintergrund stehlen sich immer mal wieder andere Mittaucher ins Bild . Die Barsche sind eben für jeden eine kleine Sensation, weshalb man sie natürlich nicht für sich alleine beanspruchen kann. Dem Trubel kann man nur entgehen, wenn man auf Nitrox umsteigt und seine Bilder dann macht, wenn die Presslufttaucher nach oben müssen.  Für die Rotfeuerfische bietet sich ein 50 - 60 mm Makro an oder ein Zoom von 28 - 80 mm. wenn einen die giftigen Gesellen sehr nah heran lassen, was eigentlich die Regel ist, gelingt auch mal ein Knüller mit dem Fisheye und Model im Hintergrund. Wegen der an diesem Tauchplatz üblicherweise auftretenden Sandpartikel, sollte das Blitzlicht verhalten und nicht allzu frontal eingesetzt werden.

Aquarium

Nur an wenigen Stellen auf diesem Globus wird es diese Hülle und Fülle von Korallen und fischigem Leben geben. Das Aquarium, ein großer Korallenblock mit einem kleineren Ableger, ist ein Juwel im Meer, ein Kleinod von seltener Pracht und Mystik. Aber warum gerade hier? Über und über bewachsen mit Weichkorallen, bestückt mit Myriaden kleinster Fischchen, durchzogen von einer Höhle mit farnartigen Korallenstöcken, aufgelockert mit Löchern und Durchbrüchen, in denen das Leben wie in einer Ursuppe brodelt.Das Aquarium sollte aus Vernunftgründen nur von Tauchern mit guten Tarierkenntnissen besucht werden, wobei 6 - 8 Taucher genug sein sollten. Bei guten Sichtweiten mutiert dieser Tauchplatz zu einem Juwel ohnegleichen. Obwohl hier im südafrikanischen Sommer (dann ist bei uns Weihnachten) sicher nicht wenig getaucht wird, zeigt der Block nicht die geringsten Schäden oder Abnutzungserscheinungen. Das mag auch an den Weichkorallen liegen, die anders als im Roten Meer, etwas kleiner, kompakter und deutlich robuster sind. Auch hier sind die Fische alles andere als scheu. Das Aquarium ist ihre Heimat, von der sie sich nur wenig weg bewegen. Doktorfische, Juwelenzackenbarsche und Papageienfische lassen sich bereitwillig in allen Posen ablichten. Hoch interessant ist auch der hier gelegene kleine Ableger des Aquariums  mit Muränen, Garnelen und wunderschön strukturierten Steinkorallen. Das Aquarium ist ein Muss für UW - Fotografen.

Fototipps:

Hervorragend geeignet für 50 - 60 mm Makroobjektive, 28 mm und mittlere Zoomobjektive (35 - 70 mm; 28 - 80 mm). Störend können auf den Bildern die unzähligen kleinen, orangefarbenen Riffbarsche sein, ohne die kein Bild möglich ist. Man sollte sich eventuell eine Stelle suchen, wo das Treiben nicht ganz so exorbitant  ausfällt. der wirkliche Makrobereich mit seinen Grundeln, Schleimfischchen, Kleinkrebschen und Strukturen verlangt nach einem Telemakroobjektiv. Exzellente Sicht vorausgesetzt und wenige Taucher am Korallenblock, kann das Fisheye zur Dokumentation einer pulsierenden und heilen Miniwelt beitragen.

Infos Mocambique

Land und Leute

In Mocambique leben nur wenige Weiße. Als das Land von den Portugiesen Ende der 60er Jahre ver-  und sich selbst überlassen wurde, versank es fast fünfzehn Jahre (1976 bis 1990) lang in einem blutigen Bürgerkrieg, der am Ende weder Sieger noch Besiegte kannte. Zurück blieb eine geschundenes Land, das erst langsam wieder zu sich selbst findet. Mit einer Landfläche von 801.590 Quadratkilometer und nur 18 Millionen Einwohnern ist Mocambique verhältnismäßig dünn besiedelt. Das Landesinnere besteht aus teilweise unzugänglichem Dschungel, wird von den Flüssen Limpopo und Sambesi durchzogen. Insbesondere der Sambesi gilt unter Fachleuten als der wildeste und ungebändigste Fluss der Erde. Beschrieben wurden die reißenden Wasser erstmals vom englischen Afrikaforscher Livingstone, der auch die Viktoriafälle entdeckte. Seit Jahren wird Mocambique regelmäßig im Frühjahr durch langanhaltende Regenfälle  von mächtigen Überschwemmungen heimgesucht, die aber das Tauchen im Süden nicht sonderlich beeinträchtigen. Allerdings lässt dann die Sicht allgemein zu wünschen übrig. Für Strandwanderer ist das südliche Mocambique ein Eldorado. Kilometerweit sieht man keine Menschenseele. Verschmutzungen der Strände durch Unrat sind unbekannt. Ausflüge ins Landesinnere sind nicht unbedingt empfehlenswert. Auch die Hauptstadt Maputo mit Flughafen und ca. 1,5 Millionen Einwohnern kann kaum Sehenswürdigkeiten bieten, die den Aufwand einer Stadtbesichtigung rechtfertigen würden.

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