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C: UWW Herbert Frei

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Anreise

Im Augenblick nur über Südafrika sinnvoll. Am preiswertesten ist British Airways (London – Johannesburg - Durban), macht aber beim Übergepäck Probleme. Mehr als 23 kg wird einem offiziell nicht zugestanden. In der Praxis kommt es dann ab 25 kg zu Diskussionen. UW - Fotografen sollten in einer Gruppe fliegen und beim Handgepäck die Zähne zusammen beißen. Wer zwei große und schwere Handgepäckstücke aus notwendigen Gründen schleppen muss, sollte beim Betreten des Fliegers eines davon einem oder einer Mitreisenden mit kleiner Handtasche geben. Es kann passieren, dass ein spezieller Kontrolldienst nur ein Handgepäck pro Person durchlässt und das andere konfisziert. Es reist dann zwar auch mit, aber separat im Frachtraum. Schlecht, wenn dann eine teure Fotoausrüstung relativ ungesichert und ungeschützt in der Tasche herum kullert.

Einreise

Erforderlich ist für Südafrika und Mocambique ein 6 - Monate gültiger Reisepass. Mocambique verlangt ein Visum (Euro 40,-), das man entweder bereits in der BRD oder vor Ort vom Travel - Agent bekommt. An der mocambikanischen Grenze sind nochmals 20 Rand für Stempel und Formalitäten erforderlich. Da die Grenze um 12.00 Uhr geschlossen wird, sollte man rechtzeitig am Kontrollpunkt eintreffen.      

Sprache

Landessprache ist portugiesisch, im Süden sprechen die Einheimischen Bantu und im Norden Kisuaheli. Im von Südafrikanern geführten Tauchercamp wird ausschließlich englisch gesprochen. Hin und wieder trifft man aber auf Einheimische, die sehr gut deutsch sprechen. Manchmal mit sächsischem Akzent. Des Rätsels Lösung: Während der marxistischen Phase des Landes arbeiteten oder studierten viele Mocambikaner in der ehemaligen DDR.

Geld

Landeswährung ist der Metical (MT), der in 100 Centavos eingeteilt ist. Ein Euro entspricht etwa 16.000 MT. Das einheimische Geld (1000 MZM = 6 C) besitzt aber in der Praxis wenig Bedeutung. Alles orientiert sich am südafrikanischen Rand (1 Euro = 5,5 Rand) oder am US-Dollar.

Gesundheit (Erfahrungswerte)

Mocambique ist Malaria - Risikogebiet, auch im Tauchercamp hat es Moskitos und andere Plagegeister. Die Ansichten darüber gehen indes auseinander. Der Reiseveranstalter empfiehlt die Malaria - Prophelaxe nicht unbedingt Auch die dortigen Tauchguides sind mehrheitlich dagegen, weil sich bei starken Medikamenten wie Lariam im Einzelfall die Nullzeiten ändern und sogar Dekounfall - Syndrome auftreten können, obwohl kein Dekounfall vorliegt. Außerdem ist Lariam allgemein in Verbindung mit Tauchaktivitäten kontraindiziert. Hier sollte man zum Wirkstoff Doxicyclin greifen, einem altbekannten Antibiotikum. Zu beachten hierbei ist die dann starke Sensibilisierung für UV - Strahlen, stärkste Sonnenschutzmittel sind dann Pflicht. Allerdings ist ein Antimalariamittel mitzunehmen und dieses (Lariam, Paludrine) einnehmen, wenn die entsprechenden Symptome auftreten. Wer das Landesinnere besuchen will, kommt an einer Malaria - Prophelaxe indes nicht herum. dann sind auch Impfungen gegen Polio, Cholera Hepathitis A, Gelbfieber und Typhus zwingend erforderlich.Dort, wo getaucht wird, gibt es keine Apotheke. Nehmen Sie das Notwendigste gegen Magen- und Darmerkrankungen mit. Gegen die oft unvermeidliche Seekrankheit in den schlingernden Schlauchbooten helfen am Besten die Anti - Seekrankheitspillen aus Südafrika. Man kauft sie entweder in Durban oder Umkomaas bei der Anreise. Sie helfen eindeutig besser als die harmlosen deutschen Reisetabletten gegen Autofahren und Urlaubsnervosität. Die südafrikanischen machen erstens nicht müde und zweitens genügt eine pro Tag.Vorsicht bei langen Tieftauchgängen. Die nŠ´ächste Dekokammer liegt in Durban (Südafrika), ca. 550 km entfernt. Hubschrauber können nicht angefordert werden. Sexuelle Kontakte zu Einheimischen sollten vermieden werden. Mocambique gehört zu den aidsverseuchtesten Ländern der Erde. Die an der Grenze kostenlos erhältlichen Kondome schützen wegen ihrer minderen Qualität nur bedingt.

Klima

In Mocambique herrscht dann Sommer, wenn in Europa Winter ist. Die Temperaturen steigen im Januar und Februar auf über 40° C, die Luftfeuchtigkeit erreicht dann fast 100%. Angenehmer ist es in den Monaten November, Dezember und März, April. Mai bis Oktober kann es stürmen, regnen und am Meer sogar empfindlich kühl werden. Die Wassertemperatur steigt selten über 25° C, häufig liegt sie nur bei 22° C-24° C. 

Strom

220 Volt, aber man benötigt einen speziellen Adapter, den

man in Deutschland so gut wie nicht bekommt. Kaufen kann man ihn aber in Südafrika oder man lässt sich einen vom Reiseveranstalter besorgen. Die Mitnahme einer Vielfachsteckdose ist sehr empfehlenswert.

Fotografieren

Filmmaterial muss mitgebracht werden. Im Tauchercamp und auch in den umliegenden kleinen Supermärkten können keine Diafilme gekauft werden. In Südafrika ja, aber zu einem ungleich höheren Preis. Gleiches gilt für Batterien. Das Tauchercamp verfügt erstaunlicherweise über ein E6 - Labor, in dem man Diafilme entwickeln lassen kann. Die UW - Fotografie besitzt in Südafrika und Mocambique einen anderen Stellenwert als in Europa. Mocambikaner fotografieren mangels Geld gar nicht unter Wasser, Südafrikaner leisten sich in der Regel höchstens eine Motormarine. Nur wenige Betuchte besitzen ein UW - Gehäuse. Die Nikonos RS war fast allen Neugierigen unbekannt.Nicht immer herrschen in Mocambique gute Aufnahmebedingungen. Trübes Wasser, wolkenverhangener Himmel und Dünung fordern ihren Preis bei der Realisierung guter UW - Aufnahmen. Schwierig ist die Modelfotografie, die nur mit starken Weitwinkelobjektiven zu bewältigen ist. Nichtsdestotrotz kommen einem einmalige Motive und Situationen vor die Linse. Das Unbekannte und Unberührte sind die eigentlichen Sensationen.   

Tauchen

Anders als im Roten Meer oder auf den Malediven. Abenteuerlicher, gefährlicher und wilder, was sich an hohen Wellen und extremer Brandung zeigen kann. Die Dünung kann an rauen Tagen bis zum Grund gehen. Ein Hausriff gibt es nicht, nur Schlauchboot - Tauchen mit einem Diveguide. Das Ab- und Auftauchen im freien Meer ist nicht Jedermanns Sache. Ohne Boje könnte man verloren gehen. Beim Tauchen genießt man größte Freiheiten, kann sich mit seinem Partner auch mal von der Gruppe absetzen und ungestört fotografieren. Tauchausbildung nach PADI ist möglich, wird aber normalerweise nur von Südafrikanern in Anspruch genommen. Nitrox - Tauchen wird angeboten und auch unterrichtet. Unterrichtssprache ist englisch. Getaucht wird mit 10l oder 12l- Aluflaschen in DIN oder INT. Für UW - Fotografen gibt es auf Wunsch auch zwei 15l- Tanks aus Stahl. Das Leihequipment ist beschränkt und beinhaltet nur das Nötigste, sofern einem Flossen oder Maske abhanden kommen oder kaputt gehen. Die Tauchausrüstung sollte komplett mitgebracht werden. Nachttauchgänge ab drei Personen sind mšglich, kosten aber extra, ca. 20 Euro.Wer bei der Anreise in Umkomaas mit Südafrikas Sandtigerhaien tauchen will, sollte in den Monaten September bis November anreisen, muss aber je nach Wetterlage mit extremen Wellenbewegungen (4 m sind keine Seltenheit), kaltem Wasser von ca. 20° C und einer kriminellen Dünung rechnen, die bis zum Grund reicht. Sowohl in Südafrika als auch in Mocambique zeigt sich der Indische Ozean mitunter von seiner unberechenbarsten Seite.

Shopping

In Mocambique so gut wie unmöglich, weil es nur wenig gibt. Holzschnitzereien und naive Gemälde mögen den einen oder anderen ansprechen. Gute Einkaufsmöglichkeiten findet man beim Zwischenaufenthalt in Durban, wo das Einkaufscenter „Pavilion“ und der „Indische Markt“ gewisse Anreize bieten. Preiswert sind in Südafrika Oberbekleidung und Schuhe - und natürlich Gewürze, die in Europa nicht oder nur schwer zu bekommen sind. Denken Sie aber immer daran, dass man das Gekaufte im Flugzeug mitnehmen muss, und auch das kleinste Souvenir etwas wiegt.  

Literatur

Mehr als dürftig. Der einzige empfehlenswerte Reiseführer mit einem Kapitel über Mocambique ist erhältlich in der Buchreihe „Reise Know-How“ von Bornemann, Hämel und Ahrens. Titel: Simbabwe mit Botswana, Malawi, Mocambique und Sambia. ISBN 3-89662-026-6

Reiseveranstalter

TRAVEL SERVICE LAHR, Werderstraße 10, 77933 Lahr

Tel. 07821 - 990992Fax 07821 - 990993

Web: www.travel-sl.de    

eMail: info@travel-sl.de      

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