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Als am 30. August 01 im IMAX Kino in München die Uraufführung des Films OCEAN MEN stattfand, war auch UnterWasserWelt im handverlesenen
Publikum vor Ort. Neben Regisseur und Kameramann, dem legendären Bob Talbot, trafen sich Umberto Pelizzari mit seinem Team, Mitarbeiter der Produktionsfirma H5B5, die
Drehbuchautorin Almut Saygin, die Apnoe – Ikone Jaques Mayol, der Tauchschmuckdesigner Stefan Wiessmeyer und das Team, um Stefan Michl vom Sponsor HTM Mares
Deutschland zur Vorführung und anschließenden stimmungsvollen Party mit Hunderten von Gästen.
Diesmal begegneten sich die Apnoesportler und die
Produktionsmannschaft des IMAX Films OCEAN MEN nicht am Meer aber immerhin auf einer Insel. Im Forum der Technik, der früheren Kongresshalle des Deutschen Museums in
München, ist das Großbildkino eingerichtet, das von der Isar umflossen wird. Schon lange vor dem offiziellen Einlass trafen sich die geladenen Gäste und genossen
zunächst „open air“ den lauen Abend bis durch blau ausgeleuchtete Gänge der Kinosaal betreten werden konnte. Dass kein Platz frei blieb, muss man fast nicht
erwähnen. Unter großem Beifall wurde den prominenten Gäste vor der Leinwand Gelegenheit gegeben ihre Sicht zu der schwierigen aber erfolgversprechenden Arbeit zu
geben. Publikumsliebling Umberto Pelizzari, der zwei Tage zuvor seinen 36. Geburtstag gefeiert hatte, strahlte und wurde von seinem im Saal anwesenden Team herzlich
gefeiert. Ein besonderer Moment für jeden UW - Filmer war der Auftritt von Regisseur und Kameramann Bob Talbot, der extra aus Los Angeles angereist war. Dass sich auch
Jaques Mayol unter den Gästen befand wurde von den Gästen mit besonderem Applaus bedacht. Nicht verwunderlich war das Fehlen des zweiten Protagonisten des Films. Pipin
war nicht vor Ort. Die Beziehung der beiden Apnoesportler kann nicht direkt als freundschaftlich bezeichnet werden, so trafen sie auch während der Dreharbeiten nie
zusammen.
Soweit zum Vorspiel, der Hauptpunkt des Abends, die Uraufführung des Films OCEAN MEN, hatte begonnen. Was sich auf der mächtigen Leinwand zeigte nahm
jeden Zuschauer sofort gefangen. Unterstützt von der ausgezeichneten Tontechnik tauchte man selbst ein in das fesselnde Geschehen. Und jetzt bewahrheitete sich die
Meinung von Bob Talbot, dass erst mit dem IMAX Großbildformat der Zuschauer an den unglaublichen Leistungen der Sportler teilhaben kann. Erstmals wirkt die Tiefe und
die Zeit, die bestimmenden Faktoren des Apnoesports deutlich auf das Publikum, beginnt man zu fühlen wie die Taucher und begreift allmählich, was sie immer wieder an
der blauen Welt fasziniert.
Man hat an Technik zur Realisation des Films nicht gespart. Hervorragende Aufnahmen aus dem Hubschrauber gedreht, exakte
Kamerakranfahrten und stimmungsvolle Szenenbilder bestimmen die über Wasser spielenden Teile des Films. Unter Wasser, wohl dem schwierigsten Ort um Filme mit höchstem
Anspruch zu produzieren, zeigt sich das begnadete Können von Bob Talbot. Teilweise ist die Kamera auf einem Scooter montiert, den Talbot steuert, bei anderen Szenen
führt er selbst die Kamera ohne Hilfsmittel, angesichts der großen Masse des Geräts eine schweißtreibende Aufgabe. Wer schon einmal aufwendigere UW –
Produktionen durchführte weiß, dass man nur sehr schwer Regie führen kann, ist man erst einmal abgetaucht. Alles muss auf den Punkt vorher besprochen worden sein,
jeder muss präszis und genau abgestimmt seinen Part einbringen – vor und hinter der Kamera. Kaum bis gar nicht beeinflussen lassen sich Fische oder Säuger der
freien Wildbahn. Wie man es geschafft hat am Ende einer langen Szene mit Umberto als absolutes Highlight im richtigen Moment an genau der richtigen Stelle Delfine
ins Bild kommen zu lassen, wird wohl eines der großen Geheimnisse der Produktion bleiben. Die anschließende Party mit kaltem und warmen Büffet bot Raum
für viele Begegnungen und Wiedersehen. Umberto Pelizarri, der Schwarm der meisten anwesenden Damen der Gesellschaft, musste sein Autogramm sogar auf dem Rücken
weiblicher Sympathiesanten hinterlassen. Beim Gespräch mit Umberto fielen seine suchenden Augen sofort auf. „Wo ist deine Frau“, so seine Frage. In
Regensburg hatte er sie im Oktober kennen gelernt. „Keine Angst, sie kommt gleich dazu“, Umberto ist sichtlich zufrieden. Keinen Platz für Visitenkarten hatte
die überglückliche Drehbuchautorin Almut Saygin in ihrer schicken Abendrobe. Hoffentlich gingen ihr dadurch nicht ein paar wichtige neue Kontakte verloren... Das
Gespräch mit Bob Talbot ist wieder ein Genuss. Seine bescheidene Art und sein Sinn für Humor sprechen für ihn, wie seine großartige Arbeit hinter der Kamera und als
Regisseur. Stefan Wiessmeyer stellte das von ihm zum Schmuckstück erhobene offizielle Logo von OCEAN MEN vor, eine gelungene Umsetzung wie man allgemein feststellt.
Unterstützt von einer ausgezeichneten Band, die der Hitze im Saal noch ein paar Grad hinzufügte, genießen noch weit nach 2:00 Uhr viele Gäste den Abend. Grund
genug zum Feiern gab es in jedem Fall, der Film OCEAN MEN dürfte die in ihn gesetzten Erwartungen mehr als erfüllen.
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