UnterWasserWelt - das Onlinemagazin seit 1999


 

Werbung Fa. Marlin UW-Gehäuse

Anzeige Aqua Active Agency

Werbung Seacsub

Werbung Cressi

Werbung SDI TDI ERDI

Werbung Taucheruhren.de
Oceanic Backup - Tauchcomputer B.U.D. © UWW

Oceanic Backup - Tauchcomputer B.U.D.

Oceanic Backup - Tauchcomputer B.U.D.

Oceanic Backup - Tauchcomputer B.U.D. © UWW

Oceanic Backup - Tauchcomputer B.U.D. © UWW

 

Fakten

Hersteller: Oceanic
Typ: B.U.D.
Einsatzzweck: Backup – Instrument
Algorythmus: 2 einstellbar: Z+; Pelagic DSAT
Tiefenstopps: ja
Sicherheitsstopp: ja, 3 Meter
Dekoberechnung: ja
Tauchgangplanung: ja
Nitrox: 21 – 50%
Bergsee: automatisch bis max. 4270 Meter
Bedienung: 1 Taste
Aktivierung: manuell und Nasskontakte
Anzeige: LC-Display
Anzeige Sättigung: Balkendiagramm
Anzeige Aufstiegsgeschwindigkeit: Balkendiagramm, variabel
Anzeige Tauchgang – Eckdaten: bis 12 Tg.
Batterie: bis 300 Tauchstunden, Lithiumzelle selbst austauschbar
Farbgestaltung: rot, gelb, orange, blau (Rückdeckel und Displayrahmen)
Preis: uvb. € 165,-


www.oceanic-eu.com

Mit dem B.U.D bringt OCEANIC erstmals einen durchdachten Backup – Tauchcomputer auf den Markt. Bislang nahmen erfahrene Taucher einen älteren Tauchgangrechner, der durch ein neueres Modell ersetzt wurde, als Reserveinstrument mit in die Tiefe. Aufgrund veralteter Rechenmodelle und eventuell fehlender Nitroxfähigkeit war dies aber nur ein Kompromiss. Der B.U.D ist dagegen ein echter Buddy, der vorhandene Instrumente auch anderer Hersteller 1:1 ergänzt.

Im Look einer sportlichen Taschenuhr  mit Karabiner präsentiert sich das Instrument. Die Technik und das LED – Anzeigefeld sind in ein stoßabsorbierendes Kunststoffgehäuse eingebettet. Zur Personalisierung oder entsprechend dem eigenen Geschmack kann zwischen 4 Farbvarianten gewählt werden. Der B.U.D könnte an einem D-Ring des Jackets angehängt oder etwa auch in dessen Tasche verstaut werden. Das als nur zwei vieler weiterer Möglichkeiten.

Als Praxistipps seien an dieser Stelle genannt:
Bringen Sie den B.U.D am besten außen an der Ausrüstung an. Somit vergessen Sie das Instrument nicht nach dem Tauchgang in einer Jackettasche. Der B.U.D benötigt das Spülen mit Süßwasser nach jedem Tauchgang, wie dessen „größeren Brüder“. Nasskontakte und Drucksensor müssen für einwandfreie Funktion sauber bleiben.
Der am Instrument vorbereitete Karabiner ist ein Angebot zur Befestigung. Wir empfehlen den B.U.D mit einem Tool zu verbinden, wie es zur Verlustsicherung dient. So kann der Rechner im Bedarfsfall bequem abgelesen werden und hängt sicher am User.

Vom technischen Ausfall eines Computers während des Tauchgangs hört man erfreulicherweise höchst selten. Die Hersteller der Instrumente legen erhebliches Augenmerk auf die einwandfreie Funktion der Geräte und das spiegelt sich in der Realität wieder. Eher ist die Batterie vor dem Abstieg mal schwach auf der Brust oder das Instrument ging wegen eines defekten Armbands beim Tauchgang verloren. So hat es tatsächlich eine ganze Weile gedauert, bis sich ein Label wie OCEANIC mit der Frage eines Backup – Tauchcomputers beschäftigte, der den heute gebräuchlichen Algorythmen gerecht wird.
Um das Rechmodell des B.U.D. an das Primärinstrument anzupassen,  kann zwischen zwei Varianten gewählt werden. Das Pelagic DSAT  Rechenmodell passt  zu Rechnern von Oceanic, Aeris, Sherwood, Genesis und Tusa, Z+ bedient Suunto RGBM, Uwatec Bühlmann ZHL-8, Mares RGNM und Tusa ZHL-16c.
Im Falle eines Falles stehen mit dem B.U.D alle zur sicheren Beendigung des Tauchgans erforderlichen Daten ständig zur Verfügung.

Der Computerbuddy bietet alle Funktionen und Anzeigen, wie ein Hauptinstrument, abgespeckt wurde nur im Speicherbereich, es gibt kein Logbuch und keine Beleuchtung. Es werden die Eckdaten von bis zu 12 Tauchgängen im Speicher notiert und nach 24 Stunden ohne Tauchgang auf Null gesetzt.
Nitrox wird bis 50% wird berechnet, zudem Tiefen-und Dekostopps, natürlich auch die obligatorische Verweildauer in 3 Meter Tiefe vor dem Auftauchen. Auf Wunsch kann ein konservativer Rechenmodus eingestellt werden. Balkendiagramme zeigen grafisch die Stickstoffsättigung und die Aufstiegsgeschwindigkeit an.
Nach manueller Aktivierung wird das Höhenniveau bestimmt und gegebenenfalls ab 916 Meter in den Bergseemodus gewechselt. Bis maximal 4270 Meter Höhe kann der B.U.D. eingesetzt werden, in der Tiefe wird bis 100 Meter gerechnet. Bei Tauchgängen im Meer genügt die Aktivierung über die Nasskontakte.
Ein umfassender Planungsmodus ist ebenfalls verfügbar.
Der geringe Stromverbrauch des Rechners schont die 3V Lithium Knopfzelle, CR2430, die für bis zu 300 Tauchstunden Power liefert.

Praxis

Oceanics B.U.D. ist klein, leicht und unauffällig am oder im Jacket zu tragen. Die Anzeigen sind klar und gut ablesbar. Trotz Programmierung über nur eine Taste ist das Gerät gut zu bedienen. Eine deutsche Anleitung ist als PDF – Datei auf der mitgelieferten CD hinterlegt. Gedruckte Dokumentationen sind in englisch verfasst. Es liegt eine auf wasserfester Unterlage gedruckte Kurzanleitung bei, die allerdings mit äußerst kleinen Schriften gedruckt wurde.
Auch ein in das Gerät nicht eingewiesener Tauchgangbegleiter hat mit der Interpretation der Daten im Notfall keine Probleme.
Das robuste Kunststoffgehäuse kann einiges ab und die mitgelieferte Kratzschutzfolie fürs Display schützt zuverlässig.

Fazit

Der unverbindliche Verkaufspreis von € 165,- ebnet den Weg des B.U.D. in viele Tauchausrüstungen. Diese Investition in ein modernes Backup – Gerät zahlt sich aus, zumal sich während der Tauchgänge öfters schon ein Armbandmodell auf den Weg in unerreichbare Tiefe machte. Wer auf Features wie Logbuch, PC-Interface oder Beleuchtung verzichten kann, setzt den B.U.D. als Primärinstrument ein. Kostengünstiger geht’s nicht.  

 

Werbung AUDAX PRO

Werbung Bauer Kompressoren

Werbung ZARGES

Werbung Orca Diveclubs

Gewinnspiel Kalender Dive von Delius-Klasing
Werbung Suunto