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© Peter Schinck / UWW

Monitor UW-Modus Reichweite © Peter Schinck

Monitor UW-Makro © Peter Schinck

© Peter Schinck

© Peter Schinck

C 7070 mit Sklavenblitz © Peter Schinck

C 7070 mit Blitz FL 20 © Peter Schinck

C 7070 mit MB SUB Digitallicht © Peter Schinck

© Peter Schinck - beleuchtet mit MB SUB Digital Fotolicht

© Peter Schinck - beleuchtet mit MB SUB Digital Fotolicht

© Peter Schinck - beleuchtet mit MB SUB Digital Fotolicht

© Peter Schinck - beleuchtet mit MB SUB Digital Fotolicht

© Peter Schinck C7070 mit Blitz FL 20

Übersichtlichere Programmwählscheibe

War die Auswahl der Funktionen aufgrund der überladenen Programmwählscheibe bei den Vorgängermodellen im Unterwassergehäuse noch etwas problematisch so punktet die C 7070 mit einer neuen übersichtlicheren Wählscheibe.
Auf der  Programmwählscheibe der C 5060 befinden sich immerhin 12 Symbole, dies wurde auf 8 Pictogramme reduziert.

Zur Auswahl stehen bei der Camedia 7070 nun folgende Programmmodi

P = Programmaufnahme (Blende und Verschlusszeit werden automatisch festgelegt) 
A =  Aufnahmen mit vorrangigem Blendenwert (Blende kann vom Fotografen manuell verändert werden um Tiefenschärfebereiche zu erhöhen bzw. zu verringern,  jetzt sogar bis Blende 11 Belichtung wird automatisch  von der Kamera angepasst) 
Dies kann jetzt bis Blende 11 erfolgen (C 5060 maximal Blende 8)
S = Aufnahme mit vorrangiger Verschlusszeit (Belichtungszeit kann vom Benutzer manuell festgelegt werden um Objekte in Bewegung ohne Bewegungsunschärfen abzubilden, Blende wird automatisch durch die Kamera angepasst.
M = Manuelle Aufnahme  bei der sowohl Blende als auch Belichtungszeit manuell festgelegt werden können.

MY My Modus , hier stehen 4 My- Modus zur Verfügung von denen jedoch nur 3 verändert werden können. Dort können bewährte Einstellungen hinterlegt und gespeichert werden.

Kamerasymbol = Videoaufzeichnung, In verschiedenen Qualitätsstufen lassen sich Videoaufnahmen im Apple Quicktimeformat aufzeichnen.
NEU ist hier die Möglichkeit im SHQ Format Videos mit 30 Frames pro Sekunde statt wie beim Vorläufermodell nur 15 Frames pro Sekunde aufzuzeichnen. Die Videos erscheinen dadurch wesentlich „flüssiger“.
Leider ist die Zeit im SHQ Videomodus auf 20 Sec pro Videoclip beschränkt.

SCENE =  Hier öffnet sich ein Untermenü.
Wird die Programmwählscheibe auf „Scene“ gestellt so eröffnen sich 7 Programmmodi bei denen jeweils fest programmierte Parameter das Fotografieren zum Kinderspiel werden lassen.

Portrait = ideal geeignet um Gesichter vor unscharfem Hintergrund abzubilden, bei Gegenlicht nicht vergessen den Blitz zu aktivieren.

Sport = kurze Verschlusszeiten lassen Personen und Objekte in Bewegung geradezu „einfrieren“ , genau richtig für Sportveranstaltungen

Land/ Portrait = soll es ein Bild mit Personen vor einer schönen Landschaftskulisse sein ? Dann ist dies die richtige Programmeinstellung.

Landschaft = Blau- und Grüntöne werden betonter dargestellt, daher ist dies die richtige Einstellung für Landschaftsaufnahmen

Nacht = lange Belichtungszeiten ermöglichen Aufnahmen bei schlechter Beleuchtung. Um Verwacklungen zu vermeiden, sollte in jedem Fall ein Stativ verwendet werden.

 2 Spezielle Unterwassermodi

Nach diesen 5 Standarteinstellungen über die bereits die C 5060 verfügte verstecken sich im Menü der C 7070 noch zwei ausgesprochene Leckerbissen für ambitionierte Unterwasserfotografen.
Da immer mehr Digitalkameras im Unterwassergehäuse verwendet werden, hat dem der innovative Marktführer Olympus durch ein breites Sortiment an Gehäusen und Zubehör Rechnung getragen.
So war es nicht weiter überraschend dass sich jemand im Olympus Entwicklungslabor Gedanken über die notwendigen Kameraeinstellungen gemacht hat, die für die meisten Unterwasseraufnahmen notwendig sind.

2 Menüpunkte für Unterwasserfotografen

Herausgekommen sind dabei zwei lneue Menüpunkte die sich „Unterwasser Reichweite“ und „Unterwasser Makro“ nennen.
Kostbare Tauchzeit wird nicht mehr mit „rotieren“ im Menü verschwendet, blitzschnell kann, egal aus welchen Einstellungen heraus, auf besondere Situationen reagiert werden.

 „Unterwasser Reichweite“ (unglücklich aus dem englischen „Wide“ für Weitwinkel eingedeutscht) dient zum Abbilden von Unterwasserlandschaften und  Fischschwärmen.

Dieser Menüpunkt ermöglicht es dem Fotografen quasi auf Tastendruck Motive mit schönem blauem Hintergrund ablichten zu können, ohne erst umständlich die passenden Einstellungen im Menü suchen zu müssen.
 
Dazu werden automatisch die folgenden Kamera Funktionen aktiviert:
Das Objektiv fährt auf kürzeste Brennweite zurück um einen möglichst großen Bildwinkel abbilden zu können.
Kamera Fokus schaltet in den AF Modus
Weißabgleich wird auf  Tageslicht sonnig gesetzt und der Blitz wird zugeschaltet

Ergebnis: Mit ein wenig Gefühl für die Distanz zum Objekt (der Vordergrund wird als Farbakzent angeblitzt) lassen sich recht gute Ergebnisse erzielen.
Die Blautöne werden tatsächlich etwas mehr betont dargestellt, daher eignet sich dieser Modus sehr gut zum Abbilden von Fischschwärmen oder Unterwasserlandschaften vor blauem Hintergrund

„Unterwasser Makro“

Wird dieser Modus aktiviert geschieht folgendes:

Kamera schaltet in den Makromodus
Der Blitz wird zugeschaltet
Zoom fährt aus um „Kleinzeug“  möglichst formatfüllend ablichten zu können
Weißabgleich wird automatisch auf Tageslicht sonnig gesetzt.

Ergebnis: Auch hier haben sich die Olympus Entwickler wie beim vorherigen Menupunkt richtig ins Zeug gelegt. Gerade eben noch den Rotfeuerfisch auf der Koralle fotografiert und eine schöne Nacktschnecke daneben entdeckt?  Kein Problem, die Kameraeinstellungen im Unterwasser - Makromodus ermöglicht alles -  von der Nacktschnecke bis zum Spiralröhrenwurm - farbig und formatfüllend in Szene zu setzen.

Selbstverständlich bieten diese beiden Olympus Kameras dem Fotografen jede künstlerische Freiheit bei den manuellen Einstellmöglichkeiten. Ob es um manuelles Fokussieren, Einstellen der Blende, Belichtungszeit, Weißabgleich, Scharfstellmodus, Auswahl des scharfzustellenden Bildausschnitts oder anderen Dingen geht, die C 7070 lässt keine Wünsche offen.

Auslöseverzögerung

Auch hier hat Olympus  in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht.
Während bei den ersten Digitalmodellen bewegliche Objekte wie Fische lang über alle Berge waren bevor die Aufnahme im „Kasten„ war, können mit den modernen reaktionsschnellen Camedia Modellen Aufnahmen gemacht werden die bis vor ein paar Jahren noch undenkbar waren.
Natürlich kommt es in der Unterwasserfotografie immer wieder zu „Grenzfällen“ die auch modernste (und wesentlich teurere)  Spiegelreflexkameras nicht ohne manuelles Eingreifen meistern können.
Im Preissegment, in dem sich die C 7070 bewegt, gehört sie für mich absolut zum Besten.

Weissabgleich WB

Der Weißabgleich – WB - kann bei der C 7070 nun individuell in jedem gewählten Modus manuell verändert werden, für den Taucher bedeutet dies, dass das umständliche Navigieren zur Veränderung des Weißabgleiches wesentlich vereinfacht wurde.
Abhängig von Tiefe, Sichtweite und Beleuchtung lassen sich stufenweise Blau und/oder Rottöne verstärken um die natürlichen Farben besser zur Geltung zu bringen zu.

Focus

Neu hinzugekommen zu den verschiedenen Scharfstellungsmodi, über die bereits die Vorgängermodelle verfügten (Autofokus, Makromodus, Manuell Fokus, Super Makromodus und Super Makromodus Manuell), ist der Orakel Autofokus, der das Fokussieren von sich nähernden oder entfernenden Objekten erleichtert.

Nahaufnahmen/ Makroaufnahmen mit Blitz

Für die Unterwasserfotografie ist sowohl der Makromodus (Aufnahmedistanz 20 cm) als auch der Super Makromodus (Aufnahmedistanz 3 cm) interessant.
Ersterer ermöglicht zusammen mit dem eingebauten Blitz sehr gute Bilder von Objekten an die man Nahe heran kann.
Beim Super Makromodus ist aufgrund der geringen Aufnahmedistanz der interne Blitz deaktiviert, Farbe kann hier nur durch einen über Blitzkabel angeschlossenen externen Blitz
 (Olympus Blitz FL-20 im Gehäuse PFL 01) oder spezielle Beleuchtungen für Digitalkameras  (z.B. MB Sub Digital Fotolicht) ins Bild gebracht werden.
Der Olympus Blitz FL-20 bildet mit der Olympus C 7070 zusammen mein „Dream-Team“ für Nah- und Makroaufnahmen.

Blitz für Weitwinkelaufnahmen

Für Weitwinkelaufnahmen benötigt man allerdings etwas mehr Power, da ist der Olympus FL 20 eindeutig zu schwach auf der Brust.  Wünschenswert wäre hier ein Blitzgehäuse für den in Profikreisen so hochgelobten Olympus FL-50, der weder von Olympus noch von Angeboten des Marktes zurzeit tauchtauglich gemacht werden kann.

Wer wie ich noch aus den Tagen der analogen Fotografie einen Nikon oder Sea & Sea Blitz herumliegen hat, kann diesen selbstverständlich auch für die digitale Kamera verwenden.
Entweder als Sklavenblitz, über fiberoptisches Kabel oder den direkten Anschluss an die Blitzbuchse der Olympusgehäuse, die über eine solchen verfügen.
Hier bevorzuge ich einen Sea & Sea Blitz YS 90 TTL, der über ein Blitzkabel (erhältlich bei www.mike-dive.de) direkt an der Blitzbuchse des Gehäuses PT 27 angeschlossen wird und eine echte TTL Steuerung ermöglicht.

„Der“ Favorit für Nachttauchgänge ist das MB Sub Digital Fotolicht  da das umständliche hantieren mit der Kamera und einer zusätzlichen Lampe aufgrund des gut durchdachten Konzeptes entfällt.

Zubehör

Eine Menge Zubehör ist erhältlich für den Gebrauch über und unter Wasser.
Verschiedene Spezialblitze für Makroaufnahmen, Filtervorsätze (Polarisation, UV und Schmutzfilter), ein Netzteil, eine Ledertasche die bei der C 5060 noch zum Lieferumfang gehörte nun aber leider eingespart wurde, verschiedene XD Speicherkarten mit USB Lesegeräten, Weitwinkelvorsatz WCON-07, Televorsatz TCON 07 und vieles mehr

Für den Taucher, Schnorchler und alle anderen, die ihre Kamera vor Witterungseinflüssen schützen möchten sind die Unterwassergehäuse auch von besonderem Interesse.
Es gibt sie  sowohl für die Kamera selbst (PT-027) als auch für  den Weitwinkelvorsatz WCON-07 (PPO-02) und den externen Blitz FL-20 (PFL-01)

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