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© Herbert Frei / UWW

© Herbert Frei

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© Herbert Frei

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Preise

E-330: ca. € 1000,- Euro mit Set-Objektiv 14-45 mm
50 mm Makro: ca. € 600,-
1,4-fach Telekonverter: ca. € 550,-
8 mm Fisheye: ca. € 900,-
Systemblitz FL-36: ca. € 240,-
UW-Gehäuse PT-E02 für E-330: ca. € 1200,-
Systemblitzgehäuse PFL-E01: ca. € 700,-
Makroport: ca. € 450,-
Zwischenring für Telekonverter: ca. € 120,-
Fisheyeport: ca. € 1000,-
Oly-Konverter (mike-dive): ca.185,- Euro
Umbau auf Nikonos-Blitzbuchse (mike-dive): ca. €  214,-
Halteschiene (mike-dive): ca. € 125,-
Schiene mit Kugelgelenk-Blitzarm (mike-dive): ca. € 214.-


www.olympus.de

UW-Gehäuse PT-E02

Das UW-Gehäuse gehorcht demselben Schnittmuster wie das der E-300. Gefertigt ist es aus transparentem Polycarbonat und ist mit so vielen Durchführungen bestückt, dass man die Kamera auch über Funktionen laufen lassen kann, die kein Mensch je unter Wasser benötigen wird. Spielfreudig Menschen können sich hier austoben, auch wenn es der UW-Fotografie wenig dienlich sein wird. Im Prinzip benötigt man von den 19 Übertragungen gerade mal 6 bis 8.
Auffallend ist, dass das PT-E02 mit einer Handschlaufe a la Hugy versehen wurde. Das macht die Gerätschaft handlich und in Grenzen auch bedienerfreundlich. Zumindest wird das Auslösen durch die neue Ergonomie etwas erleichtert. Man muss aber auch deutlich sagen, dass die Handschlaufe explizit nur Vorteile hat, wenn man das UW-Gehäuse solo oder ohne einen rechts montierten Blitzarm verwendet. Dann ist sie allerdings ein Sicherheitsgewinn an Steilwänden und im trüben Wasser, weil die Gerätschaft Abtrieb hat. Aber man muss die Handschlaufe individuell auf das Tauchen mit oder ohne Handschuhe justieren. Sonst ist sie eher ein Störfaktor.
So ergonomisch das PT-E02 ausgeführt ist, wenn man Zeit und Blende manuell einstellen will, gerät die Bedienung auf Abwege, die vorsichtig als unkomfortabel umschrieben werden müssen. Auch wenn man sehr versiert mit der Gerätschaft umgehen kann, kommt man ohne zweite Hand fast nicht aus. Mit dem Zeigefinger den etwas schwergängigen und leider nicht arretierbaren Blendenknopf drücken und gleichzeitig mit dem Daumen derselben Hand das hintere Einstellrad drehen, kann gut gehen. Meistens aber nicht. Eine kleine Damenhand ist hier so verloren wie eine Entenfeder im Taifun.
Verschlossen wird das PT-E02 mit vier Spannverschlüssen, die zwar keine zusätzliche Sicherung besitzen, sich aber aufgrund der Vorspannung keinesfalls versehentlich öffnen können. Das Polykarbonatgehäuse ist fast rundum mattiert, was zwar edel aussieht, aber eindringendes Wasser nicht unbedingt sofort erkennen lässt. Ein Leckwarner wäre angesichts der teuren Objektive eine sinnvolle Investition…wenn es ihn denn gäbe. Aber Olympus hat mit zwei Rückdecke O-Ringen vorgebaut. Wenn die Silikondichtungen gereinigt und mit dem richtigen Fett eingeschmiert werden, dürfte wenig schief gehen.
Unter Wasser hat man wie an Land die Möglichkeit sowohl durch den etwas bescheidenen optischen Sucher zu schauen oder sein Glück am Live – Bild - Monitor zu versuchen. UW-Fotografen, die aus der Ecke der digitalen Kompaktkameras kommen sind möglicherweise dankbar, dass es eine D-SLR gibt, die ihren gewohnten Sehweisen entspricht. Der Monitor hat eine vernünftige Größe und ist zudem bemerkenswert brillant. Auch das Live - Bild arbeitet recht schnell, wenngleich die praktische Bildfrequenz beim Betrachten des Vorschaubildes nicht schneller als 1B/s sein kann.
Spiegelreflexfotografen, insbesondere Aufsteiger aus der analogen Zunft, werden wohl eher den optischen Porro-Sucher bevorzugen, obwohl der alles andere als opulent auftritt. Grund ist letztendlich der kleine 4/3-Zoll Bildsensor mit seinen Minimaßen (halb so groß wie das Vollformat), die das Sucherbild fast in ein Strohalmloch verwandeln. Aber man kann damit in hellem Umgebungslicht besser leben als mit dem Live - Bild - Monitor, der wegen seiner senkrechten Position jedem Streulicht ausgesetzt ist, das die Motivbeurteilung stark beeinträchtigt. Insofern ist es gut, dass Olympus den Porro-Sucher als Alternative auch unter Wasser weiterhin verwendbar gemacht hat. Schnelle Bildserien können ohnehin nur mit ihm gestalterisch durchgeführt werden, weil man beim Live – Bild - Monitor immer warten muss, bis das fertige Bild auf dem Bildschirm wieder vom Vorschaubild abgelöst wird.

Ports und Objektive

Die Ports zur E-330 sind kompatibel zum Vorgängergehäuse der E-300 und sie werden auch kompatibel bleiben zu weiter folgenden UW-Gehäusen, wie wir sie in den nächsten Jahren erwarten dürfen. Auch, wenn nicht alles ideal ist, das Olympus-Gehäusesystem ist eine weitgehend durchdachte Konzeption, mit der man sehr gut leben kann. Allerdings mit einer Ausnahme. Ausgerechnet das Weltklasse-Zoom 7-14 mm passt nicht richtig in die Konfiguration des dafür vorgesehenen Domeports. Ob es für diese Kombination in nächster Zeit ein entsprechendes Domeglas geben wird, muss aber bezweifelt werden. Vermutlich ist man in Japan der Meinung, dass sich dieser Aufwand wegen ein paar Zoom-Käufern nicht lohnt. Insofern bleiben als empfehlenswerte UW-Knaller nur das 8 mm Fisheye und das 50 mm Makro plus 1,4-fach Telekonverter für die kleinen Dinge im Riff. Bei beiden Optiken sind die Abbildungsleistungen schlicht Weltklasse.
Das Set-Zoom 14-45 mm fungiert hinter Planglas als Fischportrait-Objektiv. Man kann es aber auch in Kombination mit den Gehäusezwischenringen PER-E01 + Per-E02 und dem Fisheye - Domeport einsetzen. Dann bleibt der Bildwinkel erhalten, wobei die Abbildungsleistung bis Blende 8 aber eher durchschnittlich ist. Interessant und optimal ist das 14-54 mm Zoom wegen seiner hervorragenden Naheinstellung. Schade, dass Olympus das 35 mm Makroobjektiv nicht für den UW-Einsatz vorgesehen hat. Aber vielleicht kommt das noch.
Zukünftig wird das Set-Objektiv im Olympus-Programm ein 3,5-5,6/4-42 mm Zuiko-Zoom sein. So jedenfalls ist es angedacht. Da es kleiner, preisgünstiger und auch leichter(190 Gramm) ist als das 14-45 mm Zoom ,kann man davon ausgehen, dass es vermutlich auch an der E-330 Verwendung finden wird. Zu begrüßen wäre es, denn die Naheinstellgrenze liegt deutlich unter der des Vorgängermodells.

Blitzen mit der E-330

Olympus selbst bietet als externe Lichtquelle den Systemblitz FL-36 im Systemblitzgehäuse PFL-E01 an. Der Schmalhans steckt in einem wuchtigen Polykarbonatgehäuse, das so schwer wie eine Elefantenleber ist. Im krassen Gegenteil dazu stehen der kärgliche Ausleuchtwinkel und die bescheidene UW-Leitzahl. Der FL-36 eignet sich daher gut für Nah- und Makroaufnahmen, weitwinkelige Ausleuchtungen sind nicht seine Stärke.
Um mit der E-330 vernünftig blitzen zu können, ist der Einbau eines Oly-Konverters Pflicht. Dazu muss aber der Olympus - Blitzanschluss gegen eine Nikonos - Blitzbuchse getauscht werden. Diese Arbeiten sollten Sie von einem renommierten Fachbetrieb machen lassen. Schließlich soll das UW-Gehäuse anschließend auch wieder dicht sein. Sie bekommen dort auf Wunsch diverse Konverter bzw. Zwischenelektroniken. Beispielsweise für den TTL-Anschluss mit zwei amphibischen Blitzgeräten bzw. falls der Systemblitz eingesetzt werden soll oder wenn einen die Lust auf manuelle Blitzbelichtungen überkommt.
Weiterhin kommen Sie an Investitionen bezüglich einer Halteschiene und geeigneter Blitzarme nicht vorbei. Solche Komplettausstattungen einschließlich der benötigten Oly-Konverter liefert beispielsweise www.mike-dive.de .Wir haben die entsprechenden Accessoires getestet und waren im Großen und Ganzen damit zufrieden. Als Blitzarmbefestigung auf der Schiene wünschen wir uns in Zukunft aber den T-Nutstein. Dann kann man flexibler mit den Kugelgelenkarmen hantieren.

Fazit

Nicht nur aber auch werden von der E-330 Umsteiger von Kompaktkameras auf die Spiegelreflextechnologie angesprochen. Olympus selbst hat dafür die Marschroute vorgegeben, nachdem man am Prinzip der hochwertigen Kompaktkameras im Stil der C 8080 nicht mehr festhält und SLR und Kompakt deutlich durch die angebotenen Modelle definiert. Selbstreinigung des Aufnahmechips, das Live – Bild, die Spitzenobjektive, die geringen Baumaße gefallen. Dem Gehäuse könnte angesichts des Werts von Kamera und Objektiv ein Leckwarner mitgegeben werden. Der Systemblitz FL-36 erreicht die Grenzen der UW-Tauglichkeit bei der Ausleuchtung von Weitwinkelmotiven.

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