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© UWW

Einsatz im Nahbereich UWW

Aufnahmen im Pool © UWW

Aufnahmen im Pool © UWW

Aufnahmen im Pool © UWW

Süßwasser, Tiefe 20 Meter © UWW

Muschelbesatz. Süßwasser, Tiefe 16 Meter © UWW

Sü´wasser, Nahaufnahme. 12 Meter © UWW

Starnberger See, Abbruchkante zur Steilwand, 20 Meter Tiefe  © UWW

Tauchbuddy Rotes Meer © UWW

Rotes Meer © UWW

© UWW

Eine Highend – Besonderheit ist die Möglichkeit auch RAW – Daten zu speichern, als Zuckerl wird bei der Einstellung RAW parallel auch eine jpg –Datei geschrieben, so dass man später auf Rohbilddaten und kameraseitig korrigierte jpg – Files zugreifen kann. Allerdings halbiert sich bei dieser Belichtungsmethode die Menge der auf einer Speicherkarte abzulegenden Bilddaten und der Speichervorgang dauert konstant etwa 5 Sekunden.
Grundsätzlich sollte man bei der Wahl der Speicherkarten genauso pingelig sein, wie früher beim Filmmaterial. Nur hochwertige Karten, etwa aus dem Hause Olympus, verarbeiten die ihnen zugeschickten Daten in Bestzeit. Billige Speicher können dagegen die Bildfolgezeit erheblich ausbremsen und ganz andere Werte generieren als die genannten.
Werfen wir einen Blick auf die speziellen Unterwassermodi der SP 350. Angeboten werden Unterwasser - Reichweite 1 und 2 sowie Unterwasser - Makro. Die Anleitung  - auch die als PDF auf einer CD beigefügte „erweiterte Anleitung“ gibt sich wortkarg zu diesen Funktionen, eigentlich im Widerspruch zur erklärten Absicht der Führung im fotografischen Unterwassersektor. Die Unterwasser – Reichweite 1 arbeitet nach unserer Erfahrung wie eine klassische Programmautomatik, bei der der Autofocus aktiv ist. Durchdacht ist die Unterwasser – Reichweite 2, die den Autofucus auf eine Entfernung von 5 Metern einfriert. Das macht Sinn bei schnell bewegten Objekten und bei Aufnahmen bei geringem Motivkontrast, etwa wenn gegen das Blau des Wassers ein Hai abgelichtet werden soll. Die Idee hinter der Einstellung Unterwasser – Makro hat sich uns nicht wirklich erschlossen. Wählt man diese Funktion, wird der Autofocus natürlich auf den Nahbereich gelegt, die Brennweite fährt aber automatisch ganz in den Telebereich. Selbst bei analoger- bzw. SLR-Fotografie ist der Einsatz von Makroobjektiven von mehr als 100 mm Brennweite etwas für die absoluten Spezialisten. Mit dem Planport des UW-Gehäuses vor der Linse hat man rechnerisch sogar eine Brennweite von 150 mm! Man kann natürlich die Brennweite über die Zoomwippe wieder reduzieren, im Weitwinkelbereich sind es dann immer noch 50 mm, normale Makroobjektive an SLR-Kameras liegen bei 60 mm. Also, sollten Sie den UW-Makro – Modus benutzen wollen, dann fahren Sie die Brennweite gleich wieder auf den kürzesten Wert zurück und verlängern erst dann behutsam, wenn es das Motiv erfordert. Auch im Nahbereich können lange Brennweiten durch die optische Verdichtung des Wassers Schuld an flauen Bildern haben, deshalb auch hier – lässt es das Motiv zu, so nah ran wie möglich. Wir können uns nur vorstellen, dass man beim Kamerahersteller mit dem Trick der längsten Brennweite den internen Blitz bestmöglichst ins Spiel bringen wollte, einmal kommt man nicht in eine Zone der Überbelichtungsgefahr, weil man mit dem Blitz dem Motiv nicht zu nah auf die Pelle rückt, zum anderen ist die Kamera so weit vom Motiv entfernt, dass keine Gefahr der partiellen Abschattung des Blitzlichts besteht. Da sich der Blitz nicht genau in der optischen Achse befindet sondern links oberhalb des Objektivs kommt hier – wie bei allen Kameras mit integriertem Blitz – das Problem zur Wirkung, dass auf kurze Entfernungen nicht mehr das ganze Bildfeld ausgeleuchtet wird. Abhilfe kann dann nur ein optional erhältliches externes Blitzgerät schaffen, wie es von Olympus angeboten wird.

Aber noch eine, in der Anleitung nicht näher beschriebene Falle tut sich auf bei Nutzung der UW-Modi: Die Kamera setzt die Auflösung automatisch auf den Wert „High Quality“. Wer  - wie wir-  Wert auf beste Auflösung legt, arbeitet mit der Auflösung „Super High Quality“. Die UW-Modi setzen - aus unserer Sicht - dann die Auflösung zurück, was man erst bemerkt, widmet man den Monitoranzeigen entsprechendes Augenmerk, was beim Arbeiten unter Wasser schon mal übersehen wird. Natürlich kann man dann wieder manuell die höhere Auflösung wählen, doch welchen Sinn diese funktionelle Vorgabe macht, bleibt offen.

Bei Unterwasser – Modi erwarten wir uns eigentlich etwas mehr, gerade im Hinblick auf Farbwiedergabe und Farbsättigung. Technisch wäre es ein Leichtes einen elektronischen Orangefilter zu schalten, der die gleiche Wirkung hat, wie die Orangefilter vor den Objektiven von Videokameras, die dann ab 5 Meter Tauchtiefe in Motive ohne zusätzliches Licht, also besonders bei Halbtotalen oder Totalen eine erstaunliche Farbigkeit zurückbringen, wahlweise für blaues oder grünes Wasser. Und im Nahbereich könnte die Farbaufzeichnung durch einen höheren Chromawert intensiver ausfallen. Wahrscheinlich wird das in absehbarer Zeit einmal Standard werden für UW-Modi, bis es so weit ist, müssen wir uns bei der Nachbearbeitung ausgewählter Bilder dann am PC noch etwas einbringen. Natürlich gäbe es diese Filter im Programm einiger Zubehöranbieter, doch sie sind nicht billig (im Fall der SP 350 bis zu völlig überzogenen 20% des Kamerapreises!!!), „schlucken Licht“, etwa 1 ½ Blenden, können verkratzen und verloren gehen. Elektronische Filter erhalten hingegen die Lichtstärke und kosten nichts extra.

Fast als Selbstverständlichkeit sehen wir den obligaten Videomodus an und die Schaltung auch Ton aufzuzeichnen, als Audiofile (Tonaufnahme) oder als Tonaufnahme zu einem Foto. Das Spektrum der Möglichkeiten ist groß, kaum jemand wird sie alle nutzen.

Gehäuse PT 030

Hauteng ist das PT 030 Polycarbonatgehäuse um die SP 350 geschneidert. Durch das transparente Material hat man auch während des UW-Fotoeinsatz den Blick frei ins Gehäuse, was einen Leckwarner entbehrlich macht. Die Kamera wird direkt in die vordere Hälfte des Gehäuses eingelegt, dabei wird lediglich die Durchführung für die Kamerabetriebsmodi solange etwas angehoben, bis die SP 350 Platz genommen hat. In Millimeterarbeit schiebt man dann einen Trockenmittelbeutel (mitgeliefert) in die Aussparung zwischen Kamera- und Gehäuseboden und muss genau darauf achten, dass nichts in die Dichtfläche des O-Rings ragt, der im Rückdeckel sitzt. Solange kein externes Blitzgerät angeschlossen ist, wäre auch oberhalb der Kamera komfortabler Raum für den Silikagelbeutel. Sollten sich aber doch einmal größere Tropfen durch Beschlag bilden, gleiten sie nach untern und würden dort vom Trockenmittel „aufgesaugt“.
Steht ein externer Blitz (Olympus FL 20) zur Verfügung, muss einmalig zuerst der Blitzkontakt, die Verbindung zwischen Blitzschuh der Kamera und dem Gehäuseblitzstecker, montiert werden. Eine typische Aufgabe für Damen mit schmalen Fingern, da der für die Montage vorhandene Raum im Gehäuse ist sehr klein ausgefallen ist.
Den Verschluss stellen zwei Schnellspannverschlüsse aus Metall her. Als Hilfsmittel zur Öffnung der Verschlüsse liegt – falls Bedarf besteht – ein kleiner Imbusschlüssel bei.
Um den Monitor steckt man vor dem ersten Einsatz den mitgelieferten Gummitubus, der als Seitenlichtschutz dient. Mit 13 Durchführen steuert man sämtliche Kamerafunktionen. Die Belegung der Tasten ist teilweise beschriftet. An der Oberseite sind zusätzlich der Olympus – Blitzanschluss und ein metallgefasster Zubehörschuh integriert, an der Unterseite ist ein Stativgewinde eingelassen. Wird die Kamera ohne externen Blitz verwendet mindert ein Ausgleichsgewicht (im Lieferumfang), das ins Stativgewinde geschraubt wird, den Auftrieb der Einheit.
Vor dem Blitz ist eine Streuscheibe in eine fest integrierte Halterung eingeschoben, die man bei Bedarf herausziehen kann.
Den Abschluss des Planport bildet eine rot eloxierte Metallfassung mit Gewinde. Hier können Filter (Blauwasser – Farbkorrektur), ein Weitwinkelvorsatz oder Makrolinsen eingeschraubt werden, die der Zubehörmarkt anbietet. Von Olympus selbst ist aktuell kein entsprechendes Zubehör im Angebot.

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