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Einen angefütterten Weissen Hai abzulichten ist vergleichsweise einfach zu der Bildthematik, der sich Günter Wünsche speziell widmet: Aktaufnahmen unter Wasser. Das Studio für die Darstellung schwebender Schönheit weiblicher Models in den Pool zu verlegen kommt dem Suget der Aktaufnahme sehr entgegen. Doch man muss auch von Seiten der Malerei und des Zeichnens ausgebildet sein, um diese schwierige Aufgabe gekonnt zu lösen.

Günter Wünsche, Jahrgang 1951, lebt in Coswig und arbeitet dort als Schwimmeister. Doch die Beziehung zur Bildenden Kunst, die einen Teil seiner eigentlichen Ausbildung ausmacht ist die Querverbindung zu seinem Bildschaffen, nicht der aktuelle Beruf. Natürlich ist auch das Hobby Tauchen, dem er seit 1965 nachgeht (erlernt in der ehemaligen DDR unter den bekannt schwierigen äusseren Bedingungen), ein Anstoss für seine Fotoleidenschaft, die nicht nur im Bereich der Aktfotografie allein angesiedelt ist. Wir kennen auch eine Reihe sehr gut gestalteter Aufnahmen von Wracks und Landschaften unter Wasser, die hohe Qualität aufweisen. Seine Erfahrungen in der UW - Fotografie gibt er in Kursen weiter, daneben sind Ausstellungen und Berichte in Magazinen und dem Fernsehen weitere Berührungspunkte, um mit dem Schaffen von Günter Wünsche vertraut zu werden.

Wir lassen ihn selbst erzählen:

Nach der Tauchausbildung 1965 machte ich erste Unterwasserfotos bei Eberhard Bundtzen in Kamenz (er hatte erste Lehrbücher zur  UW-Fotografie in der DDR veröffentlicht). Von 1982 - 1990 leitete ich die Interessengemeinschaft UW-Foto/Film Dresden des Bezirksvorstandes der GST, unter deren Verantwortung alle Tauchsportaktivitäten abgewickelt wurden. In dieser Zeit belegte ich mehrere vordere Plätze beim alljährlichen "Berliner Unterwasserfotowettkampf", machte vereinzelte Ausstellungen und Veröffentlichungen von "Bildern des Menschen unter Wasser" Mit 1965 begann ich auch die Ausbildung in der Fotografie durch Selbststudium mit Fotofachbüchern und Fachleuten, nachdem ich bereits in meiner eigentlichen Ausbildung eine Schulung in Malerei und Zeichnen erhalten hatte. Seit 1997 arbeite ich mit im "Sächsischen Fotoverband e.V. der Gesellschaft für Fotografie.

Technik, Materialien, Motive, Gebiete:

1967: "ZENIT" im Eigenbaugehäuse mit Röhrenblitzanlage von Eberhard Bundtzen

Nach der Anzahl der auf der Wasseroberfläche treibenden verbrauchten Blitzlampen wußten auch Außenstehende, wieviel Bilder fotografiert waren.

1984: "EXA Ib" im Eigenbaugehäuse aus Epoxidharz und Eigenbaublitzgerät bei einem Gewicht von 18 Kg konnte man viel Blei sparen. Diese Gerätschaften sind im Technikmuseum des ehemaligen Dresdner Filmkopierstudios (jetzt Erlebnisgasstätte "Zum Knipser" Dresden zu sehen.

1998: "PRAKTICA VLC" im Hydronaliumgehäuse mit wechselbaren Ports und 60°-Prismensuchereinblick und "Metz 32-Z 1" im Epoxidharzgehäuse. Ein unverwüstliches mechanisches System, welches ich auch heute noch für schnelle Schnappschüsse einsetze.

1991: "NIKONOS V"

1997: "NIKON F 70" im "sealux" - Gehäuse mit wechselbaren Ports und "NIKON SB 26" im "Miniflash" von "Seacam", Zweitblitz: "Seaflash" von "Seacam"

Mein bevorzugtes Filmmaterial: "Fuji-REALA", "Kodak Elite Chrome"

Lieblingstauchgebiet: (wird von der jeweiligen momentanen finanziellen Situation bestimmt):

Cardaques Spanien, Gines Frankreich, Dahab Ägypten, Anse Castanet Santa Lucia Karibik

Weg zur Aktfotografie:

Aktzeichnen in der Ausbildung der Mal- und Zeichenzirkel

Fotografie von Tauchsportlern beim Hallentraining und Orientierungstauchern der GST

Dokumentationsfotos von Synchronschwimmerinnen ("Dresdner Goldfische" der Post Dresden)

Begeisterung über Aktfotos von Günter Rösler (Ausstellung in Dresden) und erste Versuche mit Synchronschwimmerinnen, diese Ästhetik in der Unterwasseraktfotografie umzusetzen

erste vorzeigbare Ergebnisse mit der Synchronschwimmerin Christine Richter in einer Ausstellung in Dresden und im "POSEIDON" 1986 (es wurden aber keine Akte redaktionell ausgewählt)

seit 1991 vereinzelte UW-Versuche mit der Taucherin Angela Tietze und konzentrierte Studio-Aktfotografie mit Angela als Modell mit vereinzelter Unterstützung und Beratung durch Insider

1994 erste gelungene Serie von Unterwasserakten mit Angela, die im "Sächsischen Fotoverband Dresden e.V." Anlass für eine erste Personalausstellung waren.

1996 - 1998 Aktzeichnen in der Jugendkunstschule Meißen und Gewinnung des Aktmodells Carina Noack für die Unterwasseraktfotografie.

Gemeinsames Training mit Carina und Angela zur Umsetzung beabsichtigter Bildideen und -aussagen und Optimierung der Aufnahmetechniken.

Gewinnung neuer Fotomodelle zur Unterstützung beabsichtigter Bildaussagen (Realistische Vorgänge ermöglichen).

Hürden:

fehlende Kontinuität durch unregelmäßige Nutzung von Hallenbädern, Freibädern oder Naturgewässern;

aufwendiges Training von neuen Modellen (nur Arbeitsfotos mit viel finanziellen Aufwand);

öffentliche Anerkennung (auch Honorierung) zur Unterstützung der Motivation der Modelle;

An erster Stelle stand die mir selbst gestellte Herausforderung, die gestalterischen Möglichkeiten der Studio-Aktfotografie analog unter Wasser zu erschließen. Die Verwendung von weichem Licht (Grauwertskala) ist bei Einsatz von Blitzlicht unter Wasser schlecht möglich. Mit Tageslicht wäre die Betonung der Körperform ohne wesentliche Fixierung der Körperkontur zwar möglich, würde aber die Verwendung von Farbmaterial wegen des extremen Blaustiches der Hauttöne ausschließen.

Eine technische Lösung bietet eine aufwendige Blitzlichttechnik (mehrere manuelle Leistungsstufen bei Sklavenblitzbetrieb). die aber wegen ihrer starren Anordnung unter Wasser, die Beweglichkeit und freie Entfaltung der Modelle erheblich beeinträchtigen würde.

Mir kommt es ja gerade darauf an, realistische Vorgänge beim "Schweben" meiner Modelle einzufangen und den Spielraum der Bewegungen und Ausdrucksmöglichkeiten ohne Einschränkungen ständig zu erweitern.

Also blieb mir vorerst nur die Möglichkeit, Körperkonturen als Gestaltungselement zu studieren, was u.A. beim Aktzeichnen geübt werden kann und mit Ausleuchtwinkeln der verwendeten Blitzgeräte nachzuvollziehen ist. (Erfahrunsschatz: Welche Konturen werden nachgezeichnet und welche "fließen" in den Hintergrund)

Die "Proportionsverschiebungen" der Weitwinkelobjektive und damit im Zusammenhang stehende Aufnahmeperspektiven bilden ein weiteres Gestaltungsmittel zur Betrachtung von ästhetischer Körperlichkeit. (welche Körperpartien dominieren vordergründig, um Bildaussagen in Abstimmung mit den Ansichten der Modelle zu eigenen Körperlichkeit zu erreichen)

An zweiter Stelle steht das Problem der geeigneten Hintergründe zur Unterstützung der Körperformen und der Bildkomposition.

Die in der Studiofotografie verwendeten Rollwände und Beleuchtungen müssen durch Aufnahmeperspektiven und Umgebungslichtparameter ersetzt werden. Dabei hat jedes "Fotogewässer" ganz eigene Voraussetzungen, die immer wieder neu getestet werden müssen.

Das alles kann ich nur mit meinen Modellen über das Arbeitsfoto erfahren, von denen alle 36 Aufnahmen eines Filmes technisch perfekt sein müssen, um die erwähnten technischen Voraussetzungen als Grundlage für gemeinsame Gestaltungsabsichten nutzen zu können.

(Mein Wunsch an die UW-Gehäusehersteller: Auslösehebel bitte an beiden Seiten des Gehäuses, damit beim entfesselten Blitzen mit dem "langen Arm" flexibel und reaktionsschnell ausgeleuchtet werden kann, so wie ich es am Eigenbaugehäuse praktiziere)

Modelle:

Meine Modelle sind für mich die wesentlichste Inspiration für Gestaltungsabsichten. Sie finden sich in meinen Bildern genauso wieder, wie es der Zeichenstift auf einer Staffelei kann, wenn er allmählich den Körper in seinen Konturen und Erhebungen erfaßt. Zuerst entstehen Arbeitsfotos als Studien zur Fixierung persönlicher Ansichten. Die Haltung meiner Modelle zum eigenen persönlichen Körperempfinden steht im Vergleich dazu und beides findet sich in Details wieder, über die man reden und mit denen man arbeiten kann.

Eine allmähliche Annäherung verschiedener Auffassungen vollzieht sich über das Bildergebnis (Arbeitsfotos) und im Konsens kommt es zum gemeinsam erarbeiteten Vorgehen und zur beabsichtigten Aussage.Dieser Prozeß schweißt zusammen und ermöglicht erst ein gezieltes Arbeiten ohne Klischee und einfallsloser Routine.

Meine Modelle wollen nicht (wie in verschiedenen TV-Sendungen dargestellt), die Wirkung ihrer sexuellen Ausstrahlung unter Wasser testen, sondern ihre Körperlichkeit unverkrampft und frei von öffentlichen Zwängen erfahren. Die Schwerelosigkeit unter Wasser hilft ihnen dabei, das auf eine natürliche und reale Weise zu erreichen.

Ich fotografiere das ganz einfach und meine Modelle werden mir angesichts der Fotos schon sagen, wenn uns das nicht so gelungen ist.

Wie sie sind?

Sportlich oder auch weiblich, vertraut und zurückhaltend - aber in jedem Fall zuverlässig und kreativ

Reaktionen der Öffentlichkeit:

Ausstellungen:

Zwei Personalausstellungen 1997 und 1998

Eine Galerieausstellung, die wegen der Resonanz verlängert wurde und in den Medien großes Interesse fand. (viele Bildverkäufe an private Kunden)

gegenwärtig: Dauerausstellung im Restaurant "Snack point" im "Mega-Drome" Radebeul

Anfragen von verschiedenen im Internet verbreiteten Bildagenturen (ich zögere noch)

Anfragen und Kontakte mit regional ansässigen bekannten Aktfotografen

Printmedien:

"FOTO-Magazin" August/September 1998: Aktfotograf des Monats auf der Homepage des Magazins

"Neptun - aktiv" (Regionalmagazin Berlin/Brandenburg, 1999 Konkurs), Ausgabe 2/99 Doppelseite,

"Regionalmagazin RM" Leipzig und "Leipziger Sonntag am Morgen" regelmäßige Veröffentlichungen,

Veröffentlichungen im "Stadtmagazin Dresden", "Sächsische Zeitung", "Dresdner Neuste Nachrichten" und der "Bild-Zeitung"

TV:

Fernsehsender "PRO 7" am 11.2.99 in "Taff", der "MdR" am 20.3.99 bei "indiskret", "RTL" am 26.3.99 in "Guten Abend RTL" und "RTL" am 6.5.99 bei "explosiv"

Die Reportage von MdR wurde wiederholt, auch in anderen Regialsendern ausgestrahlt.

Günter Wünsche Website

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