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Stingray unter dem Restaurant © UWW

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Rückweg

Wecken um 5:00 Uhr, um 5:45 Uhr verlässt das Dhoni mit uns an Bord die Insel um uns in 30 Minuten zum Ponton des Airtaxis zu bringen. Die Sonne geht gerade auf und nach dem herzlichen Abschied im Restaurant, unser Ober hatte den Tisch mit Blumen und zu Tierfiguren gefalteten Tüchern üppig und rührend geschmückt, hängen unsere Gedanken den vergangenen Tagen nach. Jetzt wieder in die Hektik der Flugplätze und der Redaktion zurückkehren zu müssen, ist keine ideale Vision. Eigentlich könnten wir noch gemütlich in den Betten liegen, denn unsere Emirates – Maschine, die uns über Dubai nach München bringt, geht erst nach 12:00 Uhr von Male weg. Aber da das Gros der von den Malediven abreisenden Gäste mit LTU fliegt, die gegen 10:00 Uhr direkt nach München abhebt, müssen wir in den sauren Apfel beißen dann gut 4 Stunden auf dem Flugplatz Hulule totzuschlagen. Während die LTU – Gäste schon in der Luft sind, drücken wir uns immer noch vor dem leeren Emirates – Schalter herum, bis wir endlich unser Gepäck aufgeben können. Der informative Besuch im Duty Free Shop ergibt, dass es keine wirklichen Schnäppchen zu finden gibt.
Die gäbe es in Dubai, doch dort haben wir gerade mal eine Stunde Zeit fürs Umsteigen, was aufgrund mangelhafter Informationspolitik fast nicht geschafft worden wäre, denn das ursprünglich genannte Abfluggate lag am anderen Ende des Terminals um dann festzustellen, dass es nach einer Änderung unmittelbar neben dem Ankunftsflugsteig lag – also unter Volldampf zurück. Dort erfahren wir von einer einstündigen Verspätung, weil man noch auf eine Maschine aus Colombo wartet, die ihrerseits zu spät ankommen wird. Nun gut, dann sind wir zum einen auf der sicheren Seite, dass das Gepäck mit uns abheben wird, andererseits werden wir erst 4 Stunden nach der LTU in München landen, eine Zeitspanne, die man sinnvoller verbringen könnte, auch wenn man Urlaub hat. Und als Taucher muss man zudem mit dem Gepäck geizen, denn im Gegensatz zu Chartergesellschaften, die Tauchgepäck bis 30 kg kostenlos befördern, nehmen Linienflieger nur mit großem Entgegenkommen und zugedrücktem Auge 10 kg Tauchgepäck kostenlos mit.
Überrascht hatte uns die bei Emirates unterschiedliche Qualität des Service. Bei den Verbindungen von München nach Dubai und zurück ist der Kabinenservice einwandfrei und auch im Economy – Bereich hochwertig. Die Flüge nach und von Male zeigten dagegen deutlich andere Abstimmung des Service, so sitzt man über 1 ½ Stunden vor seinem längst schon abgegessenen Tablett in der räumlichen Enge der nicht großzügigen Bestuhlung, bis endlich wieder abgeräumt wird. Passagiere mit einem Mittel- oder Fensterplatz sollten in dieser Zeit besser kein Bedürfnis haben die Toilette aufsuchen zu müssen.

Fazit

Ranveli ist – noch – ein absoluter Geheimtipp für Ruhesuchende und Taucher gehobener Ansprüche an Restaurant, Hausriff und Entspannung. Die Wohneinheiten sind zweckmäßig eingerichtet, in der weitläufigen Lagune kann man sich über weißem Sand treiben lassen. Urlaub hier ist für Pärchen und kleine Gruppen ideal, das Entertainment – Angebot beschränkt sich erfreulicherweise auf einen wöchentlichen Folklore-  und Diskoabend, dem man aber nicht beiwohnen muss. Reisende mit Kindern müssen sich um ihren Nachwuchs selbst kümmern, Betreuung oder spezielle Programme für Kids sind nicht vorgesehen. Die Betreuung auf der Insel wie auch auf dem Airport – hier durch den Reiseleiter von Lagona Travel – lässt keine Wünsche offen. Wir werden Ranveli sicher wieder einmal besuchen.

Diese Reise wurde mit dem Unternehmen Lagona Travel durchgeführt.             

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