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Reiseziel: Malediven oder Rotes Meer?

Nicht jeder Urlauber fühlt sich auf einem Boot so richtig wohl. Viele haben schon einmal Anzeichen von Seekrankheit erlebt, sogar bei nur kurzen Ausfahrten zu einem Tauchplatz im Meer. Auch ist der längere Aufenthalt nur auf einem Schiff, lediglich durch eine Reihe von Tauchgängen unterbrochen, für manche belastend. Doch die Mehrzahl der Taucher, die einmal eine Bootssafari gebucht hatte, wird bei nächster sich bietenden Gelegenheit wieder einen Bootstrip unternehmen, denn nur da fühlt man sich so richtig frei und ungezwungen und erlebt “Tauchen satt.”        
  
Vor der Reise zu beachten:

Safariboot ist nicht gleich Safariboot. Es gibt große Unterschiede in Fragen des Komforts, der Größe und Ausstattung. Buchen Sie nicht nach dem Preis allein, lassen Sie sich ausführlich beraten und aussagekräftiges Bildmaterial neueren Datums zeigen. Reisen Sie allein oder als Paar muss daran gedacht werden, dass oft Tauchgruppen, deren Mitglieder sich kennen, ein Safariboot bis auf wenige Restplätze belegen. Sucht man  hier Zurückgezogenheit und Stille, ist man möglicherweise am falschen Ort. Was die Vielfalt der Ziele betrifft, ist bei Safaris die größte Auswahl unterschiedlichster Tauchplätze gegeben, auch solche, die ausschliesslich mit dem Safariboot zu erreichen sind. Auch sind Nachttauchgänge eine echte Spezialität für Bootstrips. Sind Sie Tauchanfänger oder möchten Sie erst eine Ausbildung im Urlaub absolvieren, fragen Sie genau nach, ob auf der Tour überhaupt eine Ausbildung möglich ist oder ob die Trips nicht grundsätzlich erfahreneren Tauchern vorbehalten sind! Eine Safari mit Kindern zu buchen, die noch beaufsichtigt werden müssen, ist weniger empfehlenswert. Das kann zu echtem Stress für die Eltern werden. Auch ist ein Blick in die Wetterstatistik nicht zu vergessen, um die beste Reisezeit auszuwählen. Auf den Malediven sind dies November bis April, am Roten Meer April - November, Juni bis September sind sehr heiss, der Oktober ist stark frequentiert. Es darf aber bei einer Bootssafari nie vergessen werden, dass es für Wetterentwicklungen keine Garantien gibt. Es kann durchaus vorkommen, dass auch in der besten Reisezeit Wind und Wellen ungünstig stehen und ursprünglich avisierte Ziele nicht erreichbar sind. Aus Grüden der Sicherheit muss dann auch akzeptiert werden, dass das Boot möglicherweise einige Tage in einer geschützten Bucht vor Anker liegt. Auch unvorhergesehene Reparaturen können zur Umkehr zwingen.

Auf dem Boot

Nehmen sie leichte und legere Kleidung mit. Ein leichter Schlafsack, dazu eine Isomatte, genügen um an Deck zu übernachten (meist angenehmer als in der Kabine, bootseigene Matratzen dürfen nicht an Dweck). Da auf Safaribooten für den einzelnen Reisenden meist weniger Platz zur Aufnahme des persönlichen Gepäcks zur Verfügung steht als bei festen Unterkünften, sollte man sich hier auf das wirklich Notwendige beschränken. Andererseits kann es bei gängigen Ersatzteilen für die Tauchausrüstung zu Engpässen kommen, weshalb man typische O-Ringe, Ersatzbänder für Masken, Flossen und Messer und ein bedarfsgerechtes kleines Werkzeugset mitführen sollte.

Nicht zu vergessen ist ein Bügeladapter um einen DIN-Anschluss auf INT umzurüsten. Viele Destinationen bieten reine INT-Anschlüsse, die kein Kombiventil aufweisen, das durch Herausschrauben eines Einsatzes von INT auf DIN zu verändern ist. Taucher, die einen Anzug mit integrierter Weste tragen (wie Swsissub), müssen eine Tragschale für das Pressluftgerät selbst mitbringen, da die Flaschen vor Ort grundsätzlich ohne Halterungen ausgegeben werden

Unterschiedlich zu Destinationen an Land ist oft auch die Verpflegung. Es kann vorkommen, dass es jeden Tag frisch gefangenen Fisch gibt, dazu Reis oder Nudeln. Huhn ist auch eine beliebte Alternative. Fleisch gibt es eher selten. Eissbrot, Früchte, Käse und Eier finden sich dagegen durchweg im Angebot. Wer besondere Ansprüche an den Speiseplan stellt, wird von Fall zu Fall Abstriche machen müssen. Safari-Profis haben für den Heisshunger zwischendurch

Je nach Grösse des Bootes sind die Süsswasservorräte unterschiedlich. Da sich nur für grössere Schiffe Entsalzungsanlagen lohnen, wird meist im Hafen gebunkertes Wasser für die Duschen und Waschbecken zur Verfügung gestellt. Dieses hat keine Trinkwasserqualität und jeder sollte den Verbrauch auf ein Mindestmaß reduzieren.

Ein nicht selten heikles Thema sind die Toiletten an Bord. Je nach System, ob Handpumpe oder elektrische Anlage, sie unterscheiden sich grundsätzlich von der Funktion an Land. Lassen Sie sich hier bei Bedarf genau in die Funktion einweisen. Falsche Bedienung ist systembedingt durchaus möglich und hat eine längerfristige Fehlfunktion zur Folge. Darunter leiden dann alle betroffenen Mitreisenden.

Anders als bei Landdestinationen ist auch die Stromversorgung geregelt. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten: 12V, 12V und 24V, 110V, 220V - an 24 Stunden oder nur zu bestimmten Zeiten. Welche Stromversorgung zur Verfügung steht muss noch vor der Reise geklärt werden, damit alle Akkus (Lampen, Kameras und Blitzgeräte) regeneriert werden können. Am besten ist man für Bootstrips mit Schnellladegeräten ausgestattet (man weiss nie, wie lang der Generator läuft...) und hat zudem noch einen Steckeradapter für US-Norm dabei, um Anschluss zu finden.

TAUCHSAFARI ROTES MEER

Beste Reisezeit: April-November
Meer: Eher bewegt
Nebenkosten: Niedrig (Getränke)
Reisedauer (Durchschnitt): 2 Wochen
Belegung der Tauchplätze: Küstennah hoch
Erreichbarkeit der Tauchplätze: Abhängig von Wetterlage und politischer Situation
Reisepreis inkl. Tauchen, 1 Woche (Durchschnitt): € 1050 (Luxusklasse € 1300)
Verlängerungswoche: € 650
Durchschnittliche Differenz zu Angebot in Hotelanlage: + € 265

TAUCHSAFARI MALEDIVEN

Beste Reisezeit: November-April
Meer: Eher ruhig
Nebenkosten: Hoch (Getränke)
Reisedauer (Durchschnitt): 1 Woche
Belegung der Tauchplätze: Gering
Erreichbarkeit der Tauchplätze: Immer
Reisepreis inkl. Tauchen, 1 Woche (Durchschnitt): € 1500
Durchschnittliche Differenz zu Angebot in Hotelanlage: + / - 0

 

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