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© UWW / Ilka Weber

Tauchen und Schnorcheln, Tauchbasen

Réunion ist kein klassisches Tauchziel, wie die Malediven oder Ägypten, was nicht heißt, dass es für Taucher uninteressant wäre, hier den Urlaub zu verbringen! Aufgrund des vulkanischen Ursprungs der Insel ist die Struktur unter der Wasseroberfläche ähnlich den oft zerklüfteten schroffen Felsen, die man an Land vielerorts vorfindet. Es bilden sich so interessante Canyons und Grotten, die es zu durchtauchen gilt. Weichkorallen sind weniger häufig, Steinkorallen und deren Bewohner prägen das Bild. Gelegentlich finden sich Rochen und Fledermausfische, Süßlippen sind allgegenwärtig. Mit Glück lässt sich eine der großen echten Karettschildkröten entdecken und bestaunen. In der hervorragend geführten Tauchbasis „Bleu Marine“ in Saint-Gilles-les-bains finden wir nicht nur eine erstklassig geordnete Umkleide und Leihequipment in vorbildlicher Qualität, auch die neuwertigen Stahltauchflaschen in vielen Größen und mit Wunsch mit 2 Abgängen lassen keinen Wunsch offen und ersparen so manch lästige Schrauberei. Ausfahrten werden fast fertig angerödelt mit zwei wendigen Tauchbooten gemacht, häufig überschreitet aber hier die Fahrzeit nicht einmal eine knappe halbe Stunde. Getaucht wird an schönen Außenriff - Plätzen, bei denen man tendenziell eher den Vormittagstauchgang bevorzugen sollte, so man nicht gerade beide mitmachen möchte. Nachmittags frischen Wind und Brandung gern einmal auf, was die Sicht deutlich verschlechtern kann. Hat man sein Hotel oder die Pension nicht gerade in der Nähe von Saint-Gilles-les-bains, so finden sich in vielen weiteren größeren Ortschaften die Küste entlang Tauchbasen, die Ausfahrten oder Hausriff - Tauchgänge durchführen. Auch hier lohnt es sich, beim Französischen Fremdenverkehrsamt nach aktuellen Übersichten und Adressen zu fragen.
Schnorcheln kann man natürlich überall, wo der Strand gut zugänglich ist. Besonders zu empfehlen ist hier die traumhafte Lagune direkt vorm Hotel „Villas du Lagon“ in Ermitage, die man auch ohne Zugang über die Hotelanlage von einem Weg aus rechts neben der Anlage vorbei erreichen kann. Hier in der erstaunlich naturbelassenen Lagune finden sich selbst Rotfeuerfische und verschiedenste Muränen, die gegen späten Nachmittag schon recht munter werden. Korallenwächter gehen mutig auf Schnorchler und Kamera los und sind sich ihrer vergleichsweisen Winzigkeit offenbar nicht bewusst. Soldatenfische patrouillieren in schattigen Überhängen unruhig hin und her und verschiedenste Kofferfische manövrieren ihren seltsam anmutenden unförmigen Körper geschickt durch die Korallen. Die Stein-, Geweih- und Tischkorallen sind bestens intakt, denn hier wird außer gelegentlichem Windsurfing und See-Kajaks kein sonstiger Wassersport betrieben. Die Natur dank es und so manchen Schnorchler überrascht der urplötzlich eintretende, fast kitschig anzusehende Sonnenuntergang über dem weißen Korallenstrand.

Wichtige Tipps für unterwegs

Impfungen
gegen sonst typische Krankheiten wie Malaria und Hepatitis sind unnötig, auch gibt es keine giftigen Schlangen. Tauchern und Schnorchlern sei lediglich zur üblichen Vorsicht gegenüber giftigen Meeresbewohnern zu raten.
„Er-Fährt“ man die Insel per Bus, so gibt es einiges zu beachten: der Fahrplan ist schwer zu durchschauen. Man sollte der französischen Sprache mächtig sein und etwa wissen, wo sich die beschriebenen Orte befinden, da teils unterschiedliche Routen für das gleiche Ziel gefahren werden und sich unter Umständen ein erheblicher Umweg ergibt. Die Touren „Le Haute“ führen über längere Strecken teils die Berghänge hinauf, die Strecken „Le Bas“ über die kürzere Küstenstraße. Man sollte sich das Symbol der Busse merken, mit dem man gefahren ist, denn es gibt unterschiedliche Unternehmen, von denen einige sehr weitläufige Strecken für die Einheimischen aus den Bergdörfern anfahren. Die Busse verkehren etwa alle 30-45 min., die Abfahrtzeiten sind allerdings sehr wage, da sie zu Stoßzeiten oft gnadenlos auf der völlig überfüllten, die Insel umlaufenden Küstenstraße im Stau stecken. Da oft Reisebusse genutzt werden, um die Fahrgäste zu transportieren, die dann nicht über einen Knopf für das Haltesignal verfügen, ist es üblich, etwas vor der beabsichtigten Ausstiegsstelle zweimal in die Hände zu klatschen.

Verkehr: Es gibt typische Stoßzeiten, zu denen die wenigen Hauptverkehrsstraßen (hauptsächlich die Küstenstraße) hoffnungslos überfüllt sind. Man hat sich daher auf Réunion angewöhnt, sehr früh zu starten. Eine sehr belebte Zeit ist zwischen 6-7 Uhr und zwischen 16-17 Uhr. Hat man eine größere Tour mit dem Mietwagen vor, so empfiehlt sich also, lieber auf das ausgedehnte Frühstück zu verzichten und ein Lunchpaket mitzunehmen um bereits vor 6 Uhr loszufahren. Plant man nur kürzere Wege, so lohnt ein ausgiebiges Frühstück, um die ersten Staus zu umgehen.

Klima und Touren: Viele der lohenden Bergtouren und Aussichtspunkte hängen schon ab 9:OO Uhr in dichten Wolken. Hier ist ein äußerst frühzeitiger Start nötig; natürlich auch gleich wieder der Staus wegen, da jede Tour zwangsläufig auch über die umlaufende Küstenstraße verläuft.

Mietwagen: Es lohnt ein Preisvergleich mit ortsansässigen Anbietern, denn auch diese bringen den gewünschten Wagen meist direkt ans Hotel und sind oft weit günstiger, als die über das Hotel angebotenen Vermieter.
 

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