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Infos Honduras

Mit ca. 5,6 Millionen Einwohnern ist Honduras nicht sonderlich dicht besiedelt. Die Bevölkerungsdichte beträgt nur 49 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Hauptstadt heißt Tegucigalpa und besitzt ca. 910.000 Einwohner. Mehr als 50% der Einheimischen leben in Städten und größeren Ortschaften. Honduras ist eine präsidiale Republik, hat aber ständig mit politischen Unwägbarkeiten zu kämpfen. Die Präsidentschaftswahlen gehen deshalb im Grossen und Ganzen nie ohne interne Zwischenfälle ab. Interessant ist, dass der Präsident nur für vier Jahre gewählt werden kann. Eine Wiederwahl ist nicht möglich. Damit wird die in Mittel- und Südamerika weit verbreitete Vetternwirtschaft etwas eingedämmt. Doch Honduras zu regieren ist nicht einfach, denn das Land versinkt in einem Schuldenberg von über 3,6 Milliarden US-Dollar.Honduras überstreicht mit seinem Staatsgebiet den mittelamerikanischen Kontinent vom Pazifik bis zur Karibik, ist Teil der Festlandsbrücke zwischen Nord- und Südamerika. Wer auf dem Landweg nach Südamerika will, muss Honduras durchqueren. Die honduranische Pazifikküste ist 150 km lang, die karibische Küste 880 km. Die Bevölkerung setzt sich aus einer multikulturellen Gesellschaft zusammen. Mestizen (Mischlinge von Weißen und Indios) dominieren aber mit 89%, gefolgt von Indios (7%), Schwarzen (2%) und Weißen (1,5%). Der Rest besteht aus ethnischen Minderheiten. Streng genommen ist Honduras ein Agrarland, denn 48% der arbeitenden Bevölkerung sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Ein großes Problem ist die Arbeitslosigkeit, die in manchen Teilen des Landes bis zu 90% beträgt. Exportschlager sind Bananen. Im Kommen ist der Tourismus, der sich auf Wassersportarten und kulturelle Exkursionen stützt.

Historie

Entdeckt wurde Honduras von Christoph Kolumbus. Er landete bei seiner vierten Reise am 30. Juli 1502 auf der karibischen Bahia - Insel Guanaja. Das honduranische Festland betrat er am 14. August des selben Jahres in der Bucht der heutigen Stadt Trujillo. Als Kolumbus landete, war die Kultur der Maya im Prinzip schon verschwunden. 1525 wurde Honduras spanische Provinz, die Ausrottung der Urbevölkerung wurde mit klerikaler Unterstützung vorangetrieben. In den Jahren 1537 bis 1538 stellte sich der Aufständische Lenca Lempira mit 30000 Indios den Spaniern entgegen, allerdings ohne großen Erfolg. Nach unbestätigten Überlieferungen wurde er bei Friedensverhandlungen heimtückisch ermordet. Eine andere Version sagt, er sei im Kampfe gefallen. Der 20. Juli erinnert als nationaler Gedenktag (Dia de Lempira) an den Freiheitskämpfer, ebenso trägt die heimische Währung (1 Lempira = 100 Centavos) seinen Namen. Auch die Provinz Lempira ist nach ihm benannt.Im Wechselbad der Geschichte stritten sich Franzosen, Engländer, Spanier und Niederländer um das Land. Mit der britischen Okkupation gelangten Ende des 18. Jahrhunderts schwarze Sklaven von der Karibikinsel St. Vincent nach Honduras, vornehmlich auf die Bahia - Inseln und in die Küstenregionen. Die zur schwarzen Bevölkerungsgruppe zählenden Einwohner werden Garifunias genannt. Die präkolumbianische Epoche (Mayakultur) kann erst ab etwa 1000 v. Ch. mit gesicherten Daten und Fakten aufwarten. Das Kulturgebiet der Mayas umfasste damals die heutigen Staaten Mexiko, Guatemala, Belize, El Salvador und Honduras. Man schätzt allerdings, dass die ersten Menschen bereits vor 16.000 Jahren in Honduras lebten. Die ältesten archäologischen Funde datieren um etwa 9000 v. Ch., die ersten Siedlungsformen 3000 Jahre später. Copan

Eines der Zentren der Mayakultur war Copan, ein riesiges Areal nahe der Grenze zu Guatemala. Ein Stadtstaat, dessen kulturelle Blüte zwischen den fünften und dem neunten Jahrhundert ihren Höhepunkt fand und schätzungsweise 20.000 Menschen ernährte. Weshalb Copan aufgegeben wurde ist nicht eindeutig geklärt. Man vermutet Unterernährung durch Überbevölkerung, Auszehrung des fruchtbaren Bodens durch Überproduktion und Naturzerstörungen. Auch klimatische Veränderungen und Krankheiten könnten eine Rolle gespielt haben. Das Ruinenareal von Copan kann heute in seiner Eigenschaft als historische Stätte besucht werden, gilt als sehr gut erhalten und sehenswerte Attraktion. Insbesondere die Hieroglyphentreppe, die als längstes und wichtigstes Schriftstück der Mayakultur gilt, stellt eine faszinierende Einmaligkeit dar. Ebenso der Ballspielplatz der Mayas. Die spanischen Conquistadoren konnten Copan trotz Überlieferungen und eindeutiger Berichte nie finden, weil die Stadt vom Urwald überwuchert worden war.Entdeckt wurde Copan erst im Jahre 1839 vom Amerikaner John Lloyd Stephens und dem Briten Frederick Catherwood. Sie kauften den Indios das ganze Gebiet für 50 Dollar ab. 1977 wurde das schwer zugängliche Copan offiziell von der honduranischen Regierung zur Restauration und Konservierung freigegeben. Seit

1980 gehört Copan nach UNESCO-Deklaration zum Weltkulturerbe der Menschheit.

Anreise

Etwas langatmig von einem der deutschen Flughäfen (München, Stuttgart, Frankfurt, Hamburg, Berlin) nach London und von dort nach Miami. In Miami muss übernachtet werden. Dann im Direktflug nach Roatan auf einen besseren Urwaldflughafen. Für Hin- und Rückflug müssen je zwei Tage eingeplant werden. Wenn auf Roatan alles gut geht, hat man in Miami beim Rückflug etwa 8-9 Stunden Aufenthalt. Das sollte man für einen Abstecher nach Miami - Beach nutzen. Die Kontrollen am Miami - Airport sind umfassend und zeitraubend. Es empfiehlt sich, mindestens zwei bis drei Stunden vor dem Abflug einzutreffen. Es kann auch mal passieren, dass der Flughafen wegen Bombenalarm für einige Stunden gesperrt bleibt. Stellen Sie sich auf jeden Fall darauf ein, dass manches vielleicht nicht so glatt gehen wird. Fliegen nach Übersee ist seit dem 11. September 2001 leider langwierig geworden. Chaotisch sind mitunter die Zustände auf den Flughäfen. Doch man muss fair bleiben, denn für die kann der Reiseveranstalter nichts. Für die Einreise (maximal 30 Tage Aufenthalt) benötigen Bürger der EU und der Schweiz kein Visum, es genügt ein noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass. 

Geld

Währung: 1 Lempira = 100 Centavos. Währungskürzel: L, HNL (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 500, 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 L im Umlauf; Münzen im Wert von 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Centavos.  Geldwechsel: US-Dollar in bar oder US-Dollar-Reiseschecks werden umgetauscht. Kreditkarten: American Express, Eurocard, MasterCard, Diners Club und Visa werden akzeptiert.  Kurs: Für 1 Euro erhält man etwa 14 Lempira.

Sprache

Landessprache ist spanisch. In den von Amerikanern besuchten Landesteilen sprechen die Einheimischen ein etwas absonderliches Spanglisch (halb Spanisch halb Englisch), das nur schwer zu verstehen ist. Im Landesinneren überwiegen Indiodialekte.

Vegetation

Tropischer Regenwald wechselt mit Feldern und savannenartigen Trockenbüschen. In den Lagunengebieten überwiegen Sumpfpflanzen. Die Sünden der Vergangenheit haben auch Honduras eingeholt. Unkontrolliertes Abholzen (Feuerholz; Bananenplantagen) der Urwälder hat dazu geführt, dass die Waldfläche nur noch ein Drittel der Staatsfläche beträgt.

Reisezeit

Die Regenzeit zieht sich von August bis Ende Dezember. Es regnet zwar nicht am Stück, aber der bewölkte Himmel sorgt für eine düstere Stimmung unter Wasser. Insbesondere in den Canions und unter den Überhängen ist Mischlicht dann erschwert. Taucher sollten Honduras in den Monaten Januar bis Juni aufsuchen.

Gesundheit

Für Roatan ist eine durchgängige Malaria - Prophelaxe nicht unbedingt erforderlich. Zur Vorsorge sollten allerdings entsprechende Präparate mitgenommen werden, die mit dem Auftreten typischer Symptome eingenommen werden. Wer allerdings ins Landesinnere von Honduras fährt (z. B. Besuch von Copan) ist gut beraten, sich gegen verschiedene Tropenkrankheiten inkl. Malaria zu schützen. Dann sind auch Cholera, Typhus und Hepatitis - Impfungen nicht mehr überflüssig. Bei Wanderungen in den tropischen Regenwald sollt man sich etwas vor Giftschlangen und Skorpionen in Acht nehmen. Nicht überall baden. in Honduras leben Kaimane (Krokodilart) und Anacondas, mehrere Meter lange Schlangen, die auch Menschen verschlingen können. Auf Roatan ist man vor solchen Zwischenfällen weitgehend sicher. Nervig sind hier nur Moskitos, die jedoch ausschließlich in der Regenzeit extrem lästig werden können. Nehmen Sie von zuhause vorsorglich Anti - Mückenspray und Anti - Schnakenmittel mit. In den Zimmern kann man mal die eine oder andere Kakerlake entdecken. Im Prinzip sind sie harmlos, aber ekelig, sie können auch Krankheiten übertragen. Aufpassen, dass man keine im Gepäck mit nach Hause schleppt. Ein trächtiges Weibchen, das in der Wohnung entkommt, verlangt nach einigen Wochen den Kammerjäger.Alle Medikamente, die Sie für Ihr persönliches Wohlbefinden benötigen, müssen Sie aus der Heimat mitbringen. Honduranische Apotheken sind nicht immer gut sortiert.     

Roatan

Langgestreckte Karibikinsel mit tropischem Regenwald und vorgelagerten Riffen. Die größten Orte auf Roatan sind Coxen Hole (Hauptstadt), French Harber (Stadt mit Hafenambiente) und Oak Ridge. In Oak Ridge befindet sich das Taucherhotel Reef - House und die gleichnamige Basis. Der Ort ist durch eine Wasserstrasse zweigeteilt, die Häuser stehen auf Pfählen. Roatan und die umliegenden Inseln Utila und Guanaja waren früher beliebte Stützpunkte von Piraten, die sich hier versteckten, Vorräte bunkerten und Schätze vergruben. Man vermutet, dass der berüchtigte Freibeuter Henry Morgan einen Teil seiner Beute hier vergrub. Roatan lebt vom Fischfang, von Plantagen (Bananen, Yuka, Maniok, Ananas) und immer mehr vom amerikanischen Tourismus. Fast 50.000 Besucher, darunter viele Taucher, fallen jährlich über das Eiland herein. Direktflüge aus den USA machen den Boom möglich. Allerdings kann von einer amerikanischen Kolonie keine Rede sein. Die Urlauber verteilen sich, in Oak Ridge geht es geradezu idyllisch und ruhig zu.  Europäer sind noch selten, denn die Anreise ist etwas langwierig und umständlich. Unter Wasser haben wir nie Gruppen von anderen Basen gesehen.In Coxen Hole, der größten Stadt der Bahia - Inseln, laufen alle Fäden zusammen. Die etwas schmutzige Hafenstadt ist zwar allemal einen Besuch wert, aber man darf sich nicht zuviel erwarten. In Coxen Hole kann man Autos und Motorräder leihen. Wer einkaufen will, findet hier Souvenierläden und Boutiquen sowie den größten Supermarkt der Insel.      

Wohnen

Europäische Taucher, die sich unter Wasser nicht gängeln lassen wollen, sollten sich im Reef – House - Resort einquartieren. Man wird dort untergebracht, wenn man beim Karibik - Spezalisten Nautilus bucht. Der einfache Zuschnitt des Hauses hat auch sein Gutes. Vornehme Kleider und erhabenes Getue wirken deplaziert. Man gibt sich rustikaler und offener im Umgang mit anderen. Essen und Trinken sind o.k.,. mehr darf man nicht erwarten. Schließlich ist man primär zum Tauchen hier. Immerhin, die Königskrabben müsste man in Europa ziemlich teuer bezahlen. Im Reisepreis sind Vollpension und Non - Limit - Tauchen enthalten.

Tauchen

Um das geht es schließlich. Und da gibt es wenig zu mäkeln. Vielleicht kann man das Fehlen von Großfischen als symptomatisch für die Karibik bezeichnen, Roatan macht da keine Ausnahme. Aber dafür entschädigt die grandiose UW - Landschaft mit ihren Schluchten und Spalten mehr als genug. Der Kleintierbestand (leider nur wenige Nacktschnecken) ist ausreichend, das Wasser hinreichend klar, die persönlichen Freiheiten schier grenzenlos.Getaucht wird je nach körperlicher und geistiger Verfassung bis zu dreimal am Tag (morgens zweimal, mittags oder abends je einmal); auch in der Regenzeit sind die Temperaturen von Luft und Wasser (24° -28°) angenehm warm. Ein Tropenanzug sollte aber zur Grundausstattung gehören. Die Tanks(12l)  besitzen Int.-Anschlüsse, der Verleih von Shorties und Jackets beschränkt sich auf mittlere Grössen. Für Ausfahrten stehen zwei Boote für etwa 10-12 Taucher zur Verfügung. Nach Möglichkeit versucht man UW - Fotografen zusammen zu bringen. In kleinen Süßwasserwannen kann man die Kameras bereits an Bord vorspülen. Die Guides sind kameraverrückt, tragen sie mit Begeisterung und spielen unter Wasser natürlich auch daran herum. Immer alles kontrollieren, bevor man damit fotografiert. Ein Tiefenlimit gibt es nicht, aber Vorsicht. Roatan hat keine Dekokammer. Da das Reef – House - Resort direkt am Karabikstrand liegt, kann man das Hausriff auch von Land aus betauchen.

Veranstalter

Roatan bucht man beim Karibikspezialisten Nautilus - Tauchreisen. Jan Thies, der Nachfolger von Wilfried Bömeleit, hat sich in sein Metier sehr gut eingearbeitet. Organisation und Ablauf der Reise haben, soweit es im Ermessen des Reiseveranstalters lag, wunderbar funktioniert und auch den Erwartungen entsprochen.

Anfragen: Nautilus Tauchreisen GmbH, Pfarrgasse 1, D-82266 Inning/Ammersee

Tel. 08143-93100: Fax 08143-8003

Web: www.nautilus-tauchreisen.de 

eMail: info@nautilus-tauchreisen.de 

C: Herbert Frei
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