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C: Herbert Frei  UWW

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Tauchplätze

Natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt, aber es ist auch nicht alles Schrott, was nicht glänzt. Unser Problem war profan, aber eben allgegenwärtig. Weil wir uns nicht auskannten, mussten wir uns auf die Guides verlassen. Da aber jemand, der nicht fotografiert, kaum weiß, was Fotografen suchen und wünschen, sind wir notgedrungen auch an Stellen getaucht, wo außer Makro und einer zurückhaltenden Landschaft wenig zu entdecken war. Andererseits führten uns die Tauchführer an Stellen, da hätten wir am liebsten eine Woche Urlaub gemacht. So toll war es dort. Deshalb führe ich im engeren Sinn nur Tauchplätze auf, die echte Highlights sind und deren Aufsuchen auch nach mehrmaligem Anfahren nicht langweilig wird. An manchen Stellen lässt man sich mit einer leichten Strömung treiben, an anderen ist es so windstill wie in einer Gummizelle. Wenn Sie mit einer gleichgesinnten Truppe reisen, wo ein Grossteil fotografiert oder filmt, sollte man sich absprechen, ob bestimmte Toptauchplätze in der zweiten Woche nicht nochmals angefahren werden sollten.

Wrack der Prinz Albert

Eine perfekte Location für Foto - Shootings. Die Prinz Albert liegt nahe French Harber in ca. 20 m Tiefe auf Sandgrund. Es ist, wie man so schön sagt, perfekt auf dem Kiehl gelagert. Dadurch lässt es sich übersichtlich, sicher und planerisch perfekt betauchen. Das Wrack ist nicht besonders groß (ca. 30 m lang), aber sehr gut erhalten und dezent mit Schwämmen und Korallen bewachsen. Vor allem aber: Es ist von seiner Lage und Struktur her gesehen absolut ungefährlich zu betauchen. Strömungen und Wellengang gibt es hier nicht. Wracks ziehen Fische und andere Meeresbewohner magisch an. Die vielen Hohlräume bieten Schutz und Lauermöglichkeiten. Im Inneren der Prinz Albert hausen Beil- und Glasfischschwärme, Ein großer Zackenbarsch streicht durch die Gegend, Engelsfische ziehen paarweise umher und am Heck steht regelmäßig ein stattlicher Barrakuda. Auch der Nahbereich hat es in sich. Seepferdchen, Seenadeln, Grundeln, Garnelen und Schleimfische warten auf Entdeckung. Dieses versunkene Schiff ist der ideale Top-Spot für Wrackaufnahmen mit Tauchern. Ganz in der Nähe (mit einer Leine markiert) liegt ein kleines Flugzeugwrack, das leider etwas verstümmelt und zertrümmert aussieht. Trotzdem kann man hier sehr interessante Feelingfotos machen.

Foto-Tipps

An der Prinz Albert dominieren eindeutig Superweitwinkel- und Fisheye - Objektive. Sie sollten diesen Brennweiten Priorität einräumen, auch wenn der Nah- und Makrobereich höchst ergiebig ist. Vielleicht können Sie die kleinen Dinge mit der Zweitkamera und einem 100-mm-Makro beim nächsten Tauchgang mit erfassen. Ohnehin ist das Wrack fotografisch so bemerkenswert, dass man mindestens zwei- oder dreimal dort Tauchen kann, ohne in triste Wiederholungsphasen zu gelangen.Wer das Wrack mit einem Model besuchen möchte, sollte es aus gestalterischen Gründen 10 - 15 min ohne den Tross der Mitfahrenden betauchen dürfen. Das lässt sich bei gutem Willen arrangieren. Die anderen kommen eben einfach etwas später nach. Wenn sich nämlich 10 oder 15 Taucher am Wrack die Hand geben, reicht die Sicht meistens nur noch für Makroaufnahmen aus. Im übrigen hält es den Barrakuda nur an seinem Stammplatz, wenn er nicht alle 5 Minuten von einem hektischen Urlauber aus nächster Nähe begafft wird.Nach Möglichkeit sollten Sie einen sonnigen Tag wählen, dann benötigen Sie für die Panorama - Aufnahmen keinen Blitz. Der Sandgrund reflektiert das Licht, so dass man mit vernünftigen Zeiten und akzeptabler Blende bei ISO 100/21°  arbeiten kann. Versuchen Sie es zur Abwechslung mal mit einem s/w-Diafilm (Agfa-Scala 200 X). Das Wrack kommt dann mystischer und geheimnisvoller rüber als mit Farbfilm.Wenn es am Wrack ob der vielen Besucher etwas eng wird, können sie die Flucht nach vorne antreten und am nahe gelegenen Riff fotografieren. Das birgt etliche Überraschungen. Eine davon sind die Röhrenaale am Grund.

Fishsoup

Ein Platz, der diesen Namen redlich verdient. Bereits dicht unter der Wasseroberfläche empfangen einen Schwarmfische. Die Fische wissen, warum. Regelmäßig werden sie von den hier ankernden Tauchbooten aus mit Brot und tierischen Abfällen gefüttert. An Herzverfettung, Cholesterin und Darmverschluss scheinen sie nicht zu leiden, denn es werden von Jahr zu Jahr mehr. Schnapper, Doktorfische, Makrelen, Füseliere und Engelsfische.Ein Tauchplatz fürs Easy - Diving, gut geeignet für Anfänger und Ungeübte. Hell, keine Strömung, wenig bis keine Wellen, nicht übermäßig tief. Wer es allerdings etwas deftiger will, muss nur über die Riffkante schwimmen, dann findet er sich unversehens im tiefen Blauwasser der Karibik mit allen Überraschungen, die hier lauern. Barrakudas, schwarze Korallen und mächtige Schwämme.

Foto-Tipps

Ein super Tauchplatz für Fischportraits von schwimmenden Faunisten. Wenn die Sonne scheint benötigt man nicht unbedingt einen Blitz. Fishsoup ist ideal für Fotografen mit einfachen Knipskameras, weil der Hintergrund schön Blau gehalten werden kann und es keine großen Kontraste gibt. Eine Location, der sich gleichermaßen für Makro als auch für Weitwinkel eignet. Da das Boot ankert und keine Strömung vorhanden ist, kann man locker zwei Filme belichten. Das Auftauchen zum Boot zum Zwecke des Kameratausches ist easy. Wer Fische hautnah ablichten  möchte, sollte hier mit einem leichten Weitwinkel - Zoom ins Wasser steigen. Ob Einsteiger oder Profi, dieser Platz ist immer einen Besuch wert.

Calvins Crack

 Wunderschöner Durchbruch im Riff mit schluchtenartigem Verlauf, beginnend auf 7 m und endend auf 22 m. Geheimnisvoll dringt das Licht von oben herein, bahnt sich quälend den Weg in die Tiefe, überzieht die dunklen Wände mit einer dämmrigen Stimmung. Dieser Tauchplatz eignet sich in bester Weise für Taucheraufnahmen mit oder ohne Lampe. Der Canion kann gefahrlos durchtaucht werden, ist sogar breit genug für kleine Gruppen. Der Ausgang von Calvins Crack endet in einem kleinen Drop-Off mit Schwämmen und Weichkorallen. Die Wände der Schlucht sind nur wenig bewachsen, vermutlich fehlt die nahrungsbringende Strömung. Doch finden sich attraktive Peitschenkorallen und ein großer Gorgonienfächer. Das Riffdach selbst steht üppig da. Wuchernde Korallenfarne, viele Fische und eine Menge Kleingetier sorgen für Kurzweil.

Foto-Tipps

Fotografen sollten mit nicht mehr als drei Partnern den Canion betauchen, sonst steht man sich selbst im Wege. Das Problem ist nämlich, dass voraustauchende Mitstreiter durch ihre Luftblasen immer wieder Trübstoffe von den Wänden lösen, die sich dann lange im Wasser halten und das Blitzen erschweren. Warten Sie geduldig ab, bis sich die Schwebeteilchen gesenkt haben.Da das Tauchboot ankert (Boje), kann man sich die Zweitkamera nachreichen lassen. Auf dem Riffdach findet man jede Menge Kleinmotive. Als Objektive sollte man in der Schlucht mindestens ein 20 mm Weitwinkel zum Einsatz bringen, damit die Stimmung eingefangen werden kann. Das Model sollte zur Hebung des Feelings eine Lampe oder einen Sklavenblitz tragen.

Curch Wall

Ein hammerartiger Platz, Karibik vom Feinsten wie man sie nur selten erlebt. Klares Wasser, tiefe Schluchten, riesige Schwämme, Gorgonienfächer und als Entree eine Sandfläche n

mit bizarren Motiven und unbekannten Lebewesen. Man glaubt, auf einem anderen Planeten zu sein.In ca. 20 m Tiefe gleitet man wie auf Wolken durch eine UW - Landschaft von unbeschreiblicher Schönheit und Faszination. Die Morphologie kann mit den besten Plätzen im Roten Meer mithalten. Drop-Offs wie man sie nur selten sieht, Überhänge dicht bewachsen, Höhlen und Durchbrüche so groß wie Kathedralen. Es sind gigantische Dimensionen, durch die man hier taucht. Leicht vergisst man in dieser betäubenden Schwerelosigkeit Zeit und Raum. Der Computer sollte in kurzen Abständen gewissenhaft beobachtet werden. Austauchen mit Dekostops ist sehr gut möglich, denn das Riffdach liegt in idealen 4 m Tiefe.
 
Foto-Tipps

Eigentlich sollte man hier zwei oder drei Kameras mit unterschiedlichen Brennweiten mitnehmen. Es fängt schon auf der höher gelegenen Sandfläche an, auf der man zwei Makrofilme oder einen digitalen Bildspeicher ohne Anstrengung belichten könnte. An der Church Wall (Kirchenmauer) selbst sind kurze Brennweiten wie 18 mm oder 14 mm gefragt oder gleich eine Fisheyeoptik. Unter den Überhängen wachsen schwarze Korallen, Schwämme und riesige Korallenfächer, die man mit oder ohne Model stimmungsvoll in Szene setzen kann. Kabelblitz- und Sklavenblitztechniken kommen hier voll zur Geltung. Church Wall ist ein Platz für Wettbewerbsbilder. Harmonische Ausleuchtungen sollten mit zwei Blitzgeräten gemacht werden. Die Ergebnisse rechtfertigen den Aufwand. Taucht man in einer Gruppe, sollte man sich etwas absondern, d. h., die anderen etwas voraus schwimmen lassen und abwarten, bis sich die von den Bubbles losgelösten Teile gesenkt haben. Um die speziellen Feinheiten und Dimensionen von Church Wall genießen und ablichten zu können, muss man die Location im Prinzip zwei- oder dreimal abgetaucht haben.

Caribic Point

Toller Steilabfall mit endlosen Feldern riesiger Gorgonienfächer in roter Farbe. Dazwischen gewaltige Schwämme und Weichkorallen. Stellenweise ziehen sich Durchbrüche ins Riff, kleine Canions mit idyllischen Sandflächen (Rochen, Eidechsenfische etc.) wechseln mit Arealen von Steinkorallen. Das Antauchen des Caribic Point geschieht problemlos in 5 m Tiefe, der Steilabfall endet bei ca. 40 m. Im Freiwasser stehen Barrakudas und Schwarmfische, im Steilriff findet man große und kleine Motive, vorzugsweise Grundeln, Schleimfische und rosarote Seescheiden. Strömung gibt es nicht oder nur bescheiden. Das Tauchen erfordert keine Spezialkenntnisse, auch für Anfänger geeignet. Gefahrloses Austauchen möglich. Klares Wasser ist normalerweise obligat, wenn es oben etwas eingetrübt sein sollte, tauchen Sie etwas tiefer. Ab 20 m beginnt in der Regel die Transparenz aufzureißen.

Foto-Tipps

Ein wunderschöner Platz fürs Modelling, Gegenlichtaufnahmen sind sehr gut umsetzbar, ebenso Gruppenaufnahmen. Brennweiten von 14 mm bis 100-mm-Makro sind variabel einsetzbar, es kommt nur darauf an, was man machen will. Die roten Gorgonien schlucken etwas Licht. Nur geringe (-1/3) oder gar keine Minuskorrektur vornehmen. Für die Gorgonienfächer eignen sich neben Makroobjektiven insbesondere auch Weitwinkelzooms vom Typ 20-23 mm oder 24-50 mm.

Mary`s Place

Warum der Name Mary`s Place? Ganz einfach: Das Haus von Miss Mary liegt gerade gegenüber!! Möglicherweise einer der fotogensten und optisch schönsten Tauchplätze Roatans. Mary`s Place liegt in der Nähe von French Harber. Vor den staunenden Augen breitet sich eine unvergleichliche UW - Landschaft aus, abwechslungsreich und fantastisch. Schluchten, Canions und Spalten wechseln mit Höhlen und Sandflächen. Die Risse im Riff ziehen sich senkrecht fallend bis zum Meeresgrund und sind sehr gut bewachsen mit Schwämmen, Gorgonien, schwarzen Korallen und Peitschenkorallen. Dazwischen pulsieren Glasfische, gruppieren sich Engelsfische, sichtet man Drachenköpfe und bei genauem Hinsehen auch mal einen Schaukelfisch. Der Tauchguide findet hier Dinge, die man ohne ihn wohl kaum gesehen hätte. Hier wechseln sich Abenteuer, Feeling und Adrenalin in schöner Regelmäßigkeit ab. Auch Mary`s Place ist weitgehend gefahrlos zu betauchen. Man sollte allerdings nicht unter Klaustrophobie leiden, den durch die stellenweise engen Spalten kommt immer nur ein Taucher hindurch.

Foto-Tipps

Superweitwinkel und Fisheyes haben Priorität. Makrofotografie sollte man nur in den oberen Schichten, ergo auf der Riffplatte machen. In den Canions machen sich Models mit Lampe oder Sklavenblitz sehr gut. Zu bedenken ist aber, dass das Licht nicht immer in jeden Winkel eindringt. Für Mischlicht sind dann lange Verschlusszeiten notwendig. An  Tagen mit wolkenverhangenem Himmel sollte man eventuell besser mit einem s/w-Diafilm fotografieren. Die Stimmung dort unten ist einfach grandios, egal ob mit Sonne oder ohne. Selbst wenn der Film bzw. die Speicherkarte voll sind oder man nicht fotografiert.genießen ist auch mal schö

C: Herbert Frei  UWW
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