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C: UWW / Herbert Frei

Ägypten

Das Land am Nil gehört zu den besuchtesten Touristenländern im arabischen Raum. Anziehungspunkte sind die Pyramiden, das Tal der Könige, Luxor und die Tempel entlang des Nils. Deshalb gehören Schiffsreisen auf dem Nil zu den gefragtesten und zweifelsfrei auch interessantesten Touristenexkursionen. Wenn sie leidenschaftlicher Taucher sind, Ihre Frau aber nicht, dann sollten Sie ihr mal so eine Reise spendieren. Jede Wette, dass sie dann nichts mehr dagegen hat, wenn Sie anschließend im Club auch mal eine Woche non Limit buchen. Bei vielen Leuten bleibt angesichts der Attentate auf westliche Zivilsten in arabischen Ländern immer ein ungutes Gefühl zurück, wenn man Ferien bei Scheichs macht. Für das Royal Azur können wir hinsichtlich dieser Ängste Entwarnung geben. Die Clubanlage wird streng bewacht, ein überfallartiges Eindringen wäre sehr schwierig und hätte kaum den gewünschten terroristischen Erfolg. Außerdem: Alle Zufahrtsstraßen unterliegen militärischen und polizeilichen Kontrollen. Da hätte selbst eine schwarzfahrende Kakerlake Probleme, unentdeckt durchzukommen. Zu vermuten ist deshalb, dass Anschläge - sofern sie denn überhaupt von Extremisten geplant sind - wohl eher in Kairo oder in der Hafenstadt Hurghada (öffentliche Lokale) zur Ausführung gelangen könnten. Ohne Übertreibung kann man sagen: In den Clubs, den großen Hotels und auch auf Safaribooten ist man so sicher wie auf einer Schwarzwaldwanderung.

Makadi Bay

In der Makadi - Bucht (zwischen Hurghada und Safaga) liegen etliche Hotels und Ferienanlagen, darunter auch das Royal Azur und das Club Azur. Beide Hotels wurden im April 1998 eröffnet und repräsentieren den mittleren bis gehobenen Standard für Normalbürger, die sich im Urlaub um wenig bis nichts kümmern wollen. Sogar Alkohol ist noch inklusive, was bei den russischen Gästen zu teilweise fröhlicher Gesinnung und Dauerlachen führt. Prinzipiell gehört Makadi Bay noch zu Hurghada, aber selbst Insider wissen mittlerweile nicht mehr genau, wo Hurghada anfängt und wo es aufhört. Hat die Stadt 40.000 oder 50.000 Einwohner? Oder sind es gar 80.000 wie vermutet wird? Eine mysteriöse Zahl, die ausschließlich auf Schätzungen beruht. Und die Bewohner der Makadi Bay wollen eigentlich gar nicht zu Hurhagda und seinem Tauchrummel gehören. Wer kann schon in der ehemaligen Oase angesichts von ca. 280 geschätzten Tauchschulen noch halbwegs den Überblick bewahren?

Wohnen und Essen

Sich um nichts kümmern müssen, da ist der Hit mit und ohne Familie. Die Zimmer, entweder mit Balkon oder Veranda und Blick auf den Pool oder Garten sind sehr geräumig, so dass der Fotokrempel ohne große Einschränkung der Bewegungsfreiheit gelagert werden kann. Alle Zimmer haben Klimaanlage, TV mit deutschen Programmen, Kühlschrank, Toilette und Dusche sowie ausreichend Ablagen für Kleider und Badesachen. Sportfans müssen nicht auf Formel 1, Fußball und Boxen verzichten. Wichtig für Leseratten: Das Licht über den Betten ist hell und deshalb auch für kleingeschriebene Krimis geeignet. Die Badewanne wird von UW-Fotografen und Filmern meistens zur Reinigung der Geräte benutzt. Organisatorisch ist es für Clubanlagen immer besser, wenn sich die Gäste das Essen selbst am Büffet holen. Diverse Restaurants mit deutscher, italienischer und französischer Küche sind deshalb von morgens bis spät in die Nacht geöffnet. Wann immer man Hunger oder Durst verspürt, kann man essen und trinken. Auch an den Pools gibt es kleine Snakbars mit Eis, Pommes, Würstchen, Buletten oder Pizza. Überall stehen Getränkebars mit Cola, Limo und noch härteren Sachen. Letztere sollte man aber erst gegen Abend zu sich nehmen. In der Hitze kann es sonst zu Ausfallerscheinungen kommen. Die Qualität des Essens ist allgemein gesehen guter Durchschnitt und überzeugt insbesondere durch die Vielseitigkeit des Angebotes in den diversen Restaurants. Prinzipiell findet man immer etwas, auf das man gerade Lust hat. Mehrmals pro Woche finden im Hauptrestaurant auch sogenannte Trendabende statt. Also ägyptische Spezialitäten, Grillabend oder vegetarische Speisen.

Gesundheit

Passieren kann in der Regel nicht viel. Im Hotel ist ein Arzt anwesend, Impfungen sind nicht vorgeschrieben, die nächste Dekokammer ist nicht weit. Trotzdem: Tauchen Sie vernünftig und möglichst nicht über 40 m. Beabsichtigte Dekotauchgänge sollten auf ein Minimum beschränkt bleiben - besser aber nicht. Trinken sie viel, damit sich die rechnerischen Dekozeiten nicht verschieben. Bei Unwohlsein auch mal einen Tauchgang aussetzen.

Geld

Wer alles zu Hause bucht, auch die Tauchgänge, braucht nur noch Trinkgeld und die Flughafengebühr bzw. einige Euro für das ominöse Einreisevisum, das im Prinzip eine Touristensteuer ist. Bezahlt werden kann grundsätzlich mit Euro, Dollar sind nicht mehr erforderlich. Geld, Dokumente und Flugscheine können in einem Safe deponiert werden.

Information und Kontak

Im Hotel befindet sich ein Internetcafe. Mobilfunk nach Europa funktioniert, wenn das Handy freigeschaltet ist.

Strom

Im Hotel sind deutsche Steckdosen installiert. Der Strom hat 220 V. Wer viele Blitzgeräte und Lampen laden muss, sollte eine Vielfachsteckdose mitnehmen. Tauchen Im Roten Meer immer ein Genuss mit viel Abwechslung. Normalerweise werden wetterabhängig immer solche Tauchgründe angefahren, die keine bis nur wenig Strömung aufweisen. Aber manchmal kommt es auch anders als geplant und man wird wie ein Stück Papier im Sturm weggeblasen. Deshalb: Signalboje bzw. Rettungsbanane mitführen, eventuell auch ein Niko-Notsignal und einen Flasher. Auf allen Booten der Tauchschule fährt immer ein erfahrener Guide mit, der die Hauptgruppe führt. Erfahrene UW-Fotografen können mit Begleitung auch allein tauchen und ihr Hobby exzessiv auskosten. Je nach Absprache können Tauchgruppen ihren Tauchplatz im Rahmen der maximalen Anfahrtzeit auch selbst bestimmen. Ralf Schneider hat für Fotografenwünsche immer ein offenes Ohr. Wenn es irgendwo besonders toll war, müssen Sie nur genügend Mitstreiter finden, dann fährt das Tauchschiff beliebig oft dahin. Das Hausriff kann leider nicht von Land aus betaucht werden. Die Schnorchel- bzw. Tauchstrecke wäre zumindest für Fotografen und Filmer zu weit. Der direkte und bequeme Zugang zum Riff mittels Tauchboot wurde durch Intervention einer Umweltschutzgruppe verhindert. Man hätte halt einige Korallen wegsprengen müssen. Gebracht hat die Glorifizierung der Blumentiere nicht viel, denn jetzt fährt man mit dem Auto umständlich zum Hafen und von dort mit dem Schiff wieder zurück zum Hausriff. An den doppelten Abgasen und möglichen Ölverlusten im Wasser, die beileibe nicht sein müssten, hat sich bis heute eigenartigerweise noch kein Grüner gestört.

Tauchschule

Das Paradise-Diving-Center ist die einzige Tauchbasis in der Hotel- und Ferienanlage von Royal Azur und Club Azur. Mit 70 Komplettausrüstungen können auch größere Anstürme von Spontan- und Schnuppertauchern abgedeckt werden. Alle Tanks sind aus Alu und mit DIN - Ventilen versehen. Computer- und Lampenverleih ist obligat. Nachttauchgänge müssen vorher angemeldet werden. Ausgebildet wird nach PADI - Richtlinien bis zum Divemaster inklusive diverser Spezial - Brevets. Schnuppertauchen am Hausriff ist kostenlos. Interessant sind Familienpakete ab zwei Personen, bei denen die Tauchgänge von beliebigen Familienmitgliedern in Halb- oder Ganztagesaufahrten abgetaucht werden können. Gruppenpakete ab drei Personen müssen vorab in Deutschland gebucht werden. Festgelegt wird nur die Anzahl der Tauchgänge. Wer sie letztendlich aus der Gruppe abtaucht ist egal. Wer schon länger nicht mehr mit der Tauchausrüstung im Meer war (z. B. Mutter mit  zwei Kindern, vielbeschäftigter Manager), kann einen preiswerten Auffrischungskurs belegen. Personell ist die Tauchbasis mit drei Tauchlehrern und drei Diveguides ausreichend gut bestückt.

Web: www.paradise-red-sea.com  
eMail: paradise@hurghada.ie.com  oder info@paradise-red-sea.com 

UW - Fotografie

Wer Dia-Fotograf ist, sollte alle Filme von zu Hause mitbringen. Zwar kann man im Fotoshop des Hotels Filme kaufen, aber vorzugsweise Farbnegativmaterial. Hingegen ist der Shop gut bestückt mit Batterien aller Art. Für Schnorchler gibt es wasserfeste (bis 5 m Tiefe) Einwegkameras. Die Bilder werden im Shop entwickelt. Auf der Basis können im Augenblick noch keine UW - Kameras ausgeliehen werden, Überlegungen dahingehend laufen aber.
Im Roten Meer sind Filmempfindlichkeiten bzw. Einstellempfindlichkeiten an Digitalkameras von ISO 100/21° üblich. Weniger ist nicht angebracht, mehr benötigt man nicht. An Stellen mit vielen Sandpartikeln muss das Blitzlicht etwas dosiert eingesetzt werden. Vielfach ist in den oberen Wasserschichten bei Weitwinkel- und Fisheyeaufnahmen auch kein Blitzlicht erforderlich. Noch immer ist das Rote Meer, was die Motive anbelangt erste Sahne. Vom Schleimfisch bis zum Delfin kann einem alles begegnen. Unvergleichlich sind die farbigen Weichkorallen und das tiefblaue Wasser. Störend mag sein, dass man an fast keinem Riff mehr allein ist. Hier entscheidet dann der Einfallsreichtum des Kapitäns und die Umsicht des Diveguides wo man zu welcher Zeit am besten hineinspringt.

Veranstalter

World-Wide-Diving Tauchservice
Helligestr. 2
79100 Freiburg
Tel.: (0049) (0)761-74050
Web: www.worldwidediving.de
eMail: info@worldwidediving.de

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