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C: Herbert Frei / UWW

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Tauchbasis Saba-Divers

Sie residiert im Hafen von Saba und hat ihren Sitz (Büro) in der Stadt Windwardside, wo man als Taucher im angrenzenden Hotel Scouts Place wohnt. Inhaber der Basis ist das Ehepaar Barbara und Wolfgang Tooten. Wolfgang ist Staatlich Geprüfter Tauchlehrer ITLA (intern. Tauchlehrer - Akademie in Potsdam) und bildet auf Wunsch nach PADI, CMAS oder Barakuda aus. Wobei zu sagen ist, dass eine Tauchausbildung auf Saba eigentlich zu schade für die kostbare Urlaubszeit ist. Die Insel bietet sowohl über als auch unter Wasser so viel Interessantes, dass man das Tauchen besser zu Hause lernen sollte.
Die Tootens haben auf Saba ihr Glück gefunden sowie Erstaunliches geleistet und aufgebaut. Neben der Tauchbasis gehört ihnen auch das Scout-Place-Hotel, so dass man die Leistungen aus einer Hand erhält und bei Fragen, Beschwerden oder Auskünften immer auf einen deutschsprachigen Ansprechpartner zurückgreifen kann. Die Ausstattung der Basis ist mit 60 x 12 l-Flaschen üppig, wobei Menschen mit hohem Luftverbrauch auf Wunsch auch eine 15 l-Flasche haben können. Manchen Filmern und Fotografen kommt das sehr gelegen.
Die Basis hatte bei unserem Besuch zwei Tauchboote im Einsatz, ein großes (Big Blue) für 12 Taucher und ein kleines (Bolero) für 6 Taucher. Für UW-Fotografen und Filmer macht eine Ausfahrt nur mit dem größeren der beiden Sinn, denn das kleine ist ein Schlauchboot vom Typ der großen Zodiac - Modelle. Bietet ergo wenig Platz für die Fotogerätschaften. Angekündigt ist der Kauf eines weiteren Tauchbootes, das dann das Bolero ersetzen soll. Komfort und Service haben bei Saba-Divers einen hohen Stellenwert. Die Flaschen werden komplett mit Jacket und Automat hergerichtet. Man muss sich nur noch selbst ankleiden. Aber vielleicht hat auch das bald ein Ende und nette Tauch-Bunnies ziehen einem das Neopren über?! Auf Saba muss man mit allem rechnen.
Das morgendliche Taxi - ein alter japanischer Kleinbus - erscheint pünktlich um 9:00 und verfrachtet Kameras und Taucher. Die Fahrt zum Hafen dauert etwa 20 min. Etwas wild ist der Einstieg ins Boot. Der Schritt vom Kai auf die kleine Trittstufe am Big Blue erfordert etwas Entschlusskraft, wenn die Wellen hoch sind. Umgekehrt ebenso. Zu überlegen ist die Mitnahme von Jacket und Automat, wenn man mit Übergepäck zu kämpfen hat. Pro Tag kosten diese Ausrüstungsgegenstände in der Basis nur 5 US $ Leihgebühr. Das Übergepäck pro Kg aber 26 US $.Für Jacket und Automat mit Oktopus, Finimeter und Konsole sind gut und gern 8 Kg anzusetzen. Bei 10 Tauchtagen summiert sich das Leihen nur auf 50 US $, während dem gegenüber möglicherweise 200 US $ an Übergepäck zu zahlen sind. UW-Fotografen mit ausuferndem Gepäck sind sicherlich gut beraten, diese Rechnung zu überdenken. Wer die Tauchausrüstung komplett leihen will, zahlt vergleichsweise moderate 10 US $ pro Tag. Hoffen sie nicht auf die Kulanz der Fluggesellschaften. Die Zeiten sind zumindest in Europa vorbei, wo man 5 Kg über dem Limit nicht mal für erwähnenswert hielt.
Zur Tauchbasis gehört auch ein kleiner Shop, in dem Modewaren, Badebekleidung, Souvenirs und Wolfgangs selbstgemachte Marmelade verkauft wird. UW-Fotografen finden in der Basis immer ein offenes Ohr für ihre Belange. Nach dem letzten Hurricane war die holländische Königin auf Saba und residierte einige Nächte im Hotel Scouts Place. Seitdem sagen die Einheimischen zum Basisleiter Royal Wolfi. Kein schlechter Aufstieg im steilen Saba!

Infos und Anfragen

Home: www.sabadivers.com
eMail: sabadivers@unspoiledqueen.com


Saba Infos


Saba
Gehört zu den SSS-Inseln (Saba, St. Eustatius, Sint Maarten), die auch Inseln unter dem Wind genannt werden und zu den niederländischen Antillen gehören. In Europa ist Saba so gut wie unbekannt. Die geografische Lage beschreibt Saba als Vulkaninsel mit einer Größe von 13 Quadratkilometer, 172 Meilen östlich von Puerto Rico, 28 Meilen südlich von St.Maarten und 17 Meilen norwestlich von St. Eustatius. Der Tourismus begann in den 60er Jahren mit der Eröffnung des Flughafens. Anfangs waren hauptsächlich Holländer und Amerikaner die Gäste. Heute ist das Touristenvolk zwar gemischter, aber die hohen Preise haben die Rummelurlauber bisher erfolgreich abgehalten. Und die Sabanesen wollen das weiterhin so halten. Saba, das Mallorca der Karibik? Nie und nimmer! Man ist froh, dass diesen Titel an die Domrep vergeben wurde. Die natürlichen Wasservorräte der Insel dulden sowieso keinen Massentourismus. Insofern rechtfertigt Saba seine isolierende Politik mit dem Erhalt der Ökologie sowohl über wie unter Wasser. Ein Großteil der vielen Besucher sind Tagestouristen von den Nachbarinseln. Der Unterwasser - Marinepark wird geleitet vom holländischen Biologen David Kooistra, der mit zwei Praktikanten seine Kontrollgänge macht. Pro Tauchgang müssen 3 US $ als Umweltschutzgebühr abgeführt werden. Das Geld dient vermutlich vordergründig den Gehältern der Mitarbeiter des Marineparks. Es werden aber auch Umweltschutzprojekte und Infobroschüren finanziert, wie man uns versicherte. 
Hauptstadt von Saba ist The Bottom, auch kurz Bottom genannt. In früheren Jahren führte eine endlos lange Treppe vom Hafen bis nach Bottom und weiter bis Windwardside. Es geht die Sage um, dass die Sabanesen über diesen Pfad des Leidens sogar einen Steinway - Flügel hochgetragen haben sollen. Der Regenwald auf dem Mount Scenery wird auch Elfenwald genannt, weil er so geheimnisvoll und märchenhaft im Nebel liegt. Kurios: Der Mount Scenery ist Hollands höchste Erhebung.                      

Anreise

Von einem beliebigen Flughafen nach Paris. Von dort weiter nach St. Maarten, wo auf ein kleines Propellerflugzeug(12 Personen) umgestiegen werden muss. Das Gepäck kann üblicherweise bis Saba durchgecheckt werden, was sehr angenehm ist. Wer von Europa aus fliegt benötigt keinen Pass, es genügt der Personalausweis. Aktive europäische Airlines in Richtung St. Maarten sind Air-France, KLM  und Alitalia. Auf St.Maarten steigt man dann in ein kleines Propellerflugzeug der Fluglinie Windward-Islands-Airways, kurz Win-Air genannt. 
Da die Airlines zunehmend Probleme beim Übergepäck bereiten, ist zu überlegen, ob man nicht über Miami 

anreisen sollte. Das ist zwar etwas umständlicher und verlangt auch eine zusätzliche Übernachtung in den USA, doch auf diesem Weg sind dann 64 kg pro Person frei. Gültiger Pass ist dann obligat.

Übergepäck

Ein leidiges Thema, das bei einer Film- und Fotoreise nach Saba zu einem ausgewachsenen Problem mutiert. Air France und KLM  stehen sich in Punkto unkulanter Haltung und regelrechter Abzocken in nichts nach. Freies Sportgepäck wird nicht gewährt, das Limit für das aufgegebene Gepäck liegt bei 23 Kg. Für jedes Kg darüber wird man mit € 23 Euro zur Kasse gebeten. Air France ist sich nicht einmal zu schade für eine Abrechnung in 100g-Schritten. Fragt sich bloß, ob auch die Waage so genau geht?
Verblüffend und kurios ist bei Air France die Großzügigkeit beim Handgepäck. So sollte ich ursprünglich 450 Euro (der Flug selbst kostet nur 460 Euro) Übergepäck für eine Strecke zahlen, ließ daraufhin das Gepäck zurückholen und lud einige Handtaschen mit Blitzgeräten, Schienen, Blitzarmen und Atemreglern voll. Durch diesen Schachzug kam ich letztendlich mit 103 Euro Strafgebühr noch glimpflich davon, hatte aber die Sympathie der Dame am Schalter verloren, weil ich den ganzen Betrieb aufhielt. Mit geschätzten 50 Kg auf dem Rücken und unter den Armen wankte ich dann unbehelligt zum Flugzeug, wo es ob des üppigen Handgepäcks nicht die geringsten Probleme gab. Limit ist sind hier 12 Kg.
Bei der Rückreise waren diese Probleme ausgestanden, denn auf Saba interessierte sich der Flughafenangestellte nur für die Flughafengebühr von 20 US $. Von wegen 23 Kg, auch wenn die Waage in Richtung 40 Kg ausschlägt, machte er noch gute Miene zum bösen Spiel. Durchchecken von Saba nach Deutschland ist möglich, wenn Sie es wünschen (unbedingt machen!!). In St. Maarten (größere Nachbarinsel) waren die Air France Mitarbeiterinnen dann ganz enttäuscht, dass bei uns alles schon gelaufen war. Bestimmt hätten Sie gern kassiert.
Erstaunlich: Weder von Deutschland nach Saba noch auf dem Heimweg ging auch nur ein einziges Gepäckstück verloren. Das hat Air France sehr gut im Griff.

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