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C: UWW Herbert Frei

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Tauchgebiete (2)

Canjon

Ein Platz der Superlative, den Sie unbedingt aufsuchen sollten. Allerdings kein Trip für Anfänger, denn man taucht in gut 30 m Tiefe bei möglicherweise kerniger Strömung. Aber man erwischt hin und wieder auch ruhige Tage, dann ist es wie im Paradies oder jedenfalls so ähnlich. Becherschwämme, riesige Gorgonien, Süßlippen und andere Schwarmfische beherrschen die Szenerie. Die umliegenden Korallenstöcke sind überzogen von Myriaden kleiner Riffbarsche.Leichte Strömung ist gerade an diesem Platz kein Nachteil, weil das Wasser dann sehr klar werden kann. Der Canjon wird von Sabang  - Divers vorzugsweise auch als Nitrox - Tauchplatz ausgesucht. Kein Fehler, denn dann kann man die herrliche UW - Landschaft deutlich länger genießen und seine Zeit sicherer einteilen. Insbesondere UW - Fotografen können diesen Platz mit Nitrox besser erkunden und sich beim Gestalten der Aufnahmen mehr Zeit lassen. Mit Preßluft schafft man mit Ach und Krach einen 36er - Film, mit einer 15er - Nitrox - Flasche unter Umständen zwei, sofern man noch eine Zweitkamera mit hat. Für manchen Gelegenheitstaucher mag unangenehm sein, dass man im Freiwasser ab- und auftauchen muss. Gemütliches Auspendeln am Riff ist hier leider  fehl am Platz. Eine gewisse Grundsicherheit im Tarieren muss deshalb vorausgesetzt  werden und für alle Fälle kann auch ein Octopus nicht schaden.

Fototipps

Vorrangig kommen im Canjon Superweitwinkelobjektive und Fisheyes zum Zuge. Dieser Platz eignet sich bei nicht allzu starker Strömung sehr gut für Modelfotografie. Klares Wasser, Sonne im Hintergrund, vorne die mächtigen Fächerkorallen. Wer sich mit mittleren Weitwinkelobjektiven (20 mm) und Zoomoptiken (24 - 50 mm oder 28 - 85 mm) eindeckt, sollte sich auch an Fischen versuchen. Süßlippen, Makrelen, mal ein großer Kugelfisch oder ein farbenfreudiger Lionsfish geben ideale Motive ab. Natürlich ist der Canjon auch ein vorzügliches Makrorevier, aber dazu ist er für einen Urlaubsfotografen wegen der gewaltigen Dimensionen fast ein wenig zu schade. Denn wenn ein Schwarm Füsiliere in der Sonne steht, muss man schon sehr abgeklärt sein, um sich dann noch in aller Ruhe einer profanen Nacktschnecke widmen zu können. Nah- und Makroaufnahmen kann man auf den Philippinen zudem überall machen.

Verde Island

Dieser Tauchplatz lässt sich durchaus mit so bekannten Rotmeer  -Größen wie Brother - Islands, Dädalus - Riff oder Elphinstone vergleichen. Verde Island, ein Fels im Meer, der auf über 100 m Tiefe abfällt. Auf der Spitze errichtete man vor vielen Jahren aus Steinen und Betonblöcken eine kleine Erhebung, die aber während eines Seebebens zerfiel und nun als Trümmerfragmente im Meer liegen.Eine Lokalität, deren mächtige und variable UW - Landschaft auch verwöhnte Taucher erstmals sprachlos macht. Hinzu kommt eine erheblich bessere Transparenz als in der Sabang - Bucht, so um 30 m horizontal und mehr liegen schon mal drin. Das erfreut in erster Linie UW - Fotografen und ihre Models. Äußerst abwechslungsreich gestaltet sich die UW - Landschaft. Becherschwämme, Fächerkorallen in weiß und rot, Weichkorallenfelder, Schluchten, Vertiefungen, Überhänge, kleine Plateaus, Dropoffs Rinnen, Schluchten, Massen an Geweihkorallen, mannshohe Gorgonien und frei schwimmende Seeschlangen verwöhnen das Auge. Von Frogfisch bis zum Hai kann einem alles begegnen. Denn hier ist offene See, der Wellengang manchmal etwas rauer, die Strömungen nicht immer sanft. Die Mitnahme von Boje oder Banane samt Leuchtsignal ist prinzipiell vernünftig.Auf Verde Island macht man sinnvollerweise immer zwei Tauchgänge im Abstand von 2 - 3 h, weil die Anfahrt etwas länger (40 min) dauert. Sonst lohnt im Prinzip der Aufwand nicht. Zwischen den Tauchgängen geht man an Land, wechselt der Film, nimmt eine kleine Erfrischung (Obst, Softdrinks) zu sich, kann unter einer Palmblätterhütte etwas relaxen. Wer nicht seefest ist, sollte zur Vorbeugung eine Reisepille schlucken, denn der Wellengang kann von Fall zu Fall unangenehme Dimensionen annehmen.

Fototipps

Die gewaltige Ausdehnung und die äußerst interessanten UW - Landschaften verlangen vordergründig nach kurzen Brennweiten. Nur mit großen Bildwinkeln kann man das Flair und die Stimmung von Verde Island einfangen. Die Modelfotografie hat Ähnlichkeit mit der im Roten Meer an den eingangs erwähnten berühmten Tauchplätzen. Mit mächtigen Gorgonien und Becherschwämmen im Vordergrund und dem Model in der Sonne gewinnt man eine enorme Tiefenwirkung.Fischfotografie und Makroaufnahmen sind ebenfalls angesagt. Ebenso das Fotografieren von Strukturen, Federsternen, Muscheln und Seescheiden. Wer die Möglichkeit hat, mit mehreren Brennweiten zu agieren, sollte es machen. Zwischen den Tauchgängen kann man an Land auf einem Tisch auch sorglos das Objektiv wechseln. Oder man lässt sich während des Tauchganges von Boot eine eventuell vorhandene Zweitkamera reichen.

Mammut-Riff

Nur unweit der Sabang - Diver-Basis (mit dem Boot ca. 10 min) liegt in 32 m Tiefe ein riesiges Plateau, das mit gewaltigen Gorgonien und schwarzen Korallen bewachsen ist. Die Korallenfächer haben solche Ausmaße, dass Menschen dahinter verschwinden können. Auch an diesem Riff waren wir ganz allein, haben nie andere Taucher gesehen. Ob dieser Platz nicht allen Tauchschulen bekannt ist? Tatsache aber auch, dass es meistens etwas zieht und es einen manchmal über die Unterwasserlandschaft hinwegbläst. Bei ruhigem Wasser ist das für Landschaftsfotografen ein gigantisches Erlebnis, wenngleich der Fischbestand etwas kärglich ist und man seine Freude am riesigen Bewuchs der Korallen haben muss.Am Ende des Plateau fällt nochmals eine Kante bis auf 40 m hinab. Anfänger und Gelegenheitstaucher sollten aber den Abbruch als Limit betrachten. Gelegentlich kreist hier ein Wimpelfischschwarm. Dieser Platz eignet sich hervorragend für Nitroxtauchgänge, wenn man der letzten Tiefe wiederstehen kann. Viel scheint an dieser Stelle nicht getaucht zu werden, denn alles ist in einem geradezu jungfräulichen Zustand. Nichts abgetreten, nichts abgebrochen, nichts zerfetzt. Aber man muss aufpassen, schnell kommt man über Grund in der Strömung mit den filigranen Verästelungen der empfindlichen Korallen in Berührung.

Fototipps

Zuerst wird man sich an Superweitwinkel- und Fisheyeobjektive halten, was von der Stimmung her gesehen auch richtig ist. Denn Modelfotografie mit den in über 30 m Tiefe liegenden Fächerkorallen samt Mischlicht kann man nur mit großen Bildwinkeln umsetzen, auch wenn das Wasser beim Mammut-Riff normalerweise recht klar ist. Sehr gut geeignet sind aber kleine Weitwinkel mit 28 mm und kurzer Naheinstellung. Damit kann man faszinierende Korallenstrukturen an den großen Fächern fotografieren. Fehl am Platz ist auch ein 50 - 60 mm Makroobjektiv nicht. allerdings sollte dann die Strömung moderat sein. Von allen Tauchplätzen in und um die Sabang - Bucht besitzt das Mammut-Riff mit die vielfältigsten Fächerkorallen. Ein Platz, den man deshalb mehrmals aufsuchen sollte. Fotografen sind gut beraten, sich um eine 15er Nitrox - Flasche zu bemühen.

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