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Beim nächsten Druck auf die Taste ADJ erscheint der Bildschirm zur Weißabgleich – Einstellung, danach der der Empfindlichkeitswahl. Die vom User gewünschten Werte stellt man mit dem „Up /Down“ Rad vor dem Auslöser ein. Bequemer geht’s nicht und die wirklich wichtigsten Korrekturparameter für die Kamera hat man voll im Griff.
Die im Kreis angeordneten Cursortasten, die für das Manövrieren und die Funktionsauswahl im Menue zuständig sind, bieten zusätzlich im Aufnahmemodus unter anderem die direkte Zuschaltung der Makroscharfstellung und die Abstimmung des integrierten Blitzgeräts.
Der Autofocus der 8000G schafft bis etwa 30 cm scharf zu stellen, geht’s näher ran ans Motiv, so erlaubt die Nahbereichsschärfe bei Weitwinkelbrennweite bis etwa 1 cm ans Objekt heranzugehen, bei Telefocus etwa 10 cm. Gerade beim Telefocus steht dann eindrucksvollen Nahaufnahmen unter Wasser nichts im Wege.
Die Brennweiten des 4-fach Zoomobjektivs bewegen sich zwischen 5,8 und 17,4 mm. Verglichen mit einer Kleinbildkamera ergibt das Brennweiten von etwa 28 bis 85 mm. Die größte Blendenöffnung ist bei 5,8 mm mit 2,5 angegeben, bei 85 mm mit 4,3. Die kleinste Blende, die die Kamera einstellt wird mit Blende 14 angezeigt. Etwas seltsam mutet die nur in drei Blenden aufgeteilte Blendensteuerung an, die im manuellen Modus sichtbar wird. Bei kürzester Brennweite kann man nur die offene Blende 2,5 wählen, dann die 4,7 und als kleinste Blende die 8,1. In Telestellung beginnt die Blendenreihe bei 4,3 und erreicht über eine Blende 8 die Blende 14. Leider ist es Usus bei den Herstellern kompakter Digitalkameras mit der Blende etwas großzügig umzugehen, lieber steuert man die Belichtung mit dem Verschluss, was aber im Kreativbereich oder bei Nahaufnahmen mit Blitzgeräten Nachteile mit sich bringt.
Natürlich kann man auch kleine Videosequenzen aufnehmen in zwei unterschiedlichen Auflösungen, ein Gimmick, der in erster Linie für den Versand in einer eMail gedacht ist. Auch „nur Tonaufnahmen“ kann man machen – so wird aus der 8000G ein Diktiergerät oder ein Recorder um seinen Bildern über Wasser für eine Diashow akustische Eindrücke hinzuzufügen.
Für Spione eignet sich der Textmodus, in dem im Tiff – Format von Schriftvorlagen gestochen scharfe Dateien erstellt werden.
Die üblichen Modi für Landschaften, Sport, Portrait oder Nachtaufnahmen mit den entsprechenden Voreinstellungen von Belichtungszeit oder Blende sind selbstredend integriert. Wer  - angesichts der primären Käufergruppe, die für die 8000G angesprochen wird – spezielle Voreinstellungen für den Unterwassereinsatz sucht, findet nichts dergleichen. Aber vielleicht kommt ja noch einmal irgendwann der spezielle UW – Weißabgleich, der für Motive, die ohne Blitz fotografiert werden, einen natürlichen Farbeindruck erzeugt – vergleichbar zu den an den Gehäusen aufsteckbaren Orangefiltern, die in solchen Fällen Videofilmer erfolgreich einsetzen – das aber eben nur auf Tastendruck und elektronisch...    

Focus und Belichtungsmessung

Nicht nur, dass die Auslöseverzögerung bei der 8000G äußerst kurz ist, die Kamera hat auch ein Herz für Fotografen, die spontan ein Bild festhalten wollen, was schließlich bei Situationen unter Wasser gar nicht so selten ist.
Man kann den Autofocus zu sehr schneller Reaktion motivieren, wenn man ein anvisiertes Motiv mit sofort durchgedrücktem Auslöser einzufangen versucht. Sind die Licht- und Kontrastverhältnisse, die der Autofocus benötigt gut, dann wird das in der Bildmitte befindliche Motivteil auch scharf abgebildet. Natürlich kann man bei kreativer Fotografie die Schärfe bewusst an eine andere Stelle des Motivs legen, indem man den mit einem Kreuz im Monitormittelpunkt markierten Bereich auf den scharf zu stellenden Punkt ausrichtet, den Auslöser halb drückt, den AF-Wert speichert und dann das Bild so einrichtet, wie man es sich vorgestellt hat. In der Regel klappt das ganz gut, denn es wird außerdem bei automatischer Belichtung auch der Belichtungswert gespeichert. Nur, wenn das als scharf aufzuzeichnende Objekt in sehr hellen oder sehr dunklen Zonen des Motivs liegt, könnten Fehlbelichtungen resultieren.
Im Macromodus können Sie den Messpunkt des Autofocus (Fadenkreuz auf dem Monitor) mit den Cursortasten an jede beliebige Stelle des Bildschirms lenken. So legen Sie bewusst die Schärfe auf den Punkt im Motiv, der auch scharf abgebildet werden soll (z.B. Augen einer Garnele), ohne die Kamera bewegen zu müssen.
Und möchten Sie sicher gehen, dass bewegte Motive – Haie, Schildkröten, Delfine - in einer idealen Position auf dem Bild festgehalten werden, so wählen Sie aus den drei Mehrfachaufnahmemodi den ersten – die Serienaufnahme. Je nach Bildauflösung werden bis zu 16 Bilder gespeichert – bei der von uns empfohlenen Auflösung immerhin 3 Bilder - , so lange der Auslöser gedrückt ist. Allerdings muss bei dieser Einstellung auf die Blitzfunktion verzichtet werden und die Empfindlichkeitseinstellung wird auf „AUTO“ gesetzt.
Die Belichtungsmessung der 800G ist im Standardmodus auf eine Mehrfeldmessung eingestellt, bei der  aus dem Messwert des Gesamtbildes ein Mittelwert gebildet wird. Bei der Mehrzahl der Motive klappt das ganz gut. Soll die Messung mittenbetont erfolgen, unter reduzierter Berücksichtigung der Randbereiche, so wählt man den Modus „Mitte“. Um nur einen eng begrenzten Motivteil bildmittig anzumessen, wählt man die Einstellung „Spot“. Je nach bildmittig anvisiertem Motivdetail kann man bewusst den Messpunkt legen, mit dem halb gedrückten Auslöser speichern um dann die Kamera auf das Gesamtmotiv auszurichten und belichten.
Unter Wasser treffen wir manchmal auf schwierige Lichtverhältnisse – besonders bei Aufnahmen von Rifflandschaften, Wracks oder gegen die Wasseroberfläche. Hier hilft eine Belichtungsoption weiter, die „AUTOM.BELICHTG“ bezeichnet ist. Hier werden vom Standardmesswert ausgehend in einer Belichtungsreihe 3 Aufnahmen aufgezeichnet, mit ½ Blende +, dem Standardwert und ½ Blende -. Probieren Sie das ruhig aus, Sie werden sehen, dass diese Funktion tatsächlich zu besseren Bildergebnissen führen kann. 
Ein nettes Pictogramm zeigt nach Druckpunktnahme bei Verwackelungsgefahr ein Handsymbol. Erscheint dies im Sucher, sollte man den Blitz aktivieren, die Empfindlichkeit erhöhen oder ein Stativ verwenden.

Bildtest

Wir wollten es genau wissen, wie gut die  - korrekt 8,24 Millionen Pixel – 8000G abbildet. Dafür musste sie sich dem Vergleich mit unserer Referenzkamera Olympus C 8080 stellen. Das Motiv war für beide Kameras identisch und unbestechlich zugleich – eine Kodak Messkarte für Auflösung und Standardfarbwiedergabe. Die Motivabstände entsprachen mit 50cm und 100 cm den meistgebräuchlichen UW - Fotoentfernungen, benutzt wurden jeweils die kürzeste und die längste Brennweite. Natürlich waren die Empfindlichkeitswerte einheitlich auf ISO 100 eingestellt und die identische Auflösung „fein – 3264x2448“ vorgegeben.
Das Ergebnis für die Sea & Sea 8000G kann sich sehen lassen. Erst bei den Auflösungsgrenzwerten verliert sie im Nahbereich 50 cm leicht gegen die Olympus C 8080, ein wenig deutlicher wird der Unterschied nur beim Weitwinkel bei 100 cm Aufnahmeentfernung. Feinste Details zeichnet die 8000G dann nicht mehr so getrennt auf wie die Olympus.
Betrachtet man die Dateigrößen der identischen Bilder, so ergibt sich bei der Sea & Sea 8000G eine im Schnitt um 300 KB kleinere Datei. Das besagt, dass hier doch stärker komprimiert wird, als bei der Olympus, was die leichten Verluste im Grenzbereich erklärt. Schaut man sich die Bilddateien in der Originalgröße an oder darüber hinaus in einer Vergrößerung mit Faktor 2, erkennt man bei der 8000G etwas stärker kontrastierte Pixel. Das dürfte durchaus ein gewollter Effekt sein, der softwareseitig gesteuert wird um den vergleichsweise stärker komprimierten Bildern adäquate Schärfe zu verleihen.
Diese optischen Messwerte sind bei der vergleichenden Abbildung normaler Motive nicht darstellbar, erst wieder beim Vergleich der Bilder in ihrer Originalgröße erkennt man die etwas betontere Pixelstruktur bei den Fotos der 8000G.        

Weitere Features im Focus

Es gibt eine Funktion, die das Aufnahmedatum ins digitale Bild einbelichtet. Das zerstört aber eher den Bildeindruck einer schönen Landschafts- oder UW-Aufnahme, als dass es für Ihre Anwendungszwecke nützlich wäre. Datum und Uhrzeit finden Sie ohnehin in den Dateien, die auf dem PC abgelegt werden. Dieses Gimmick überlässt man lieber Anwendern, die Bilder lediglich zur Dokumentation anfertigen.
Zweifellos interessant ist die Möglichkeit ohne Umwege über einen PC an geeigneten Printern Bilder direkt aus der Kamera zu drucken. Wenn vor Ort in der Tauchbasis so ein Printer steht, dann kann man schnell ein paar Erinnerungsfotos anfertigen. Mobile kleine Fotodrucker sind aber auch stark im Kommen, so ein Teil findet im Handgepäck immer noch ein Plätzchen und schon kann man seine schönsten Bilder mit den Tauchpartnern am entlegensten Ort teilen.

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