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SeaLife DC1400 HD © UWW

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SeaLife DC1400 HD © UWW

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SeaLife DC1400 HD © UWW

SeaLife DC1400 HD © UWW

SeaLife DC1400 HD © UWW

 

Alle technischen Daten www.subgear.de

Bedienungsanleitung www.subgear.de


Fakten

Hersteller: SeaLife
Typ: DC1400 HD
Ausführung: Digitale Kamera im UW-Gehäuse
Einsatztiefe: 60 Meter
Auflösung: 14 Millionen Pixel
Videomodus: HD 720p,
Objektiv: 5-fach Zoom, optisch + 5-fach digital
Kürzeste Brennweite analog: 26 mm
Größte Blende: 3,2
Belichtung: Automatisch, 27 Programme über Wasser, 6 Programme unter Wasser
Empfindlichkeit: 64 / 100 / 200 / 400 / 800 / 1600 / 3200 ISO / ASA
Focus: Autofocus ab 2,5 cm
Stromversorgung Kamera: Lithium-Ion Akku 3,7V, 700 mAh, Ladung über USB oder mitgelieferten USB - Netzadapter
Aufnahmen pro Ladung: ca. 200 (blitzabhängig)
Monitor: 7,2 cm (3 Zoll) LPTS - TFT – LCD
Speicher: Intern 20 MB, extern SDHC-Card bis 32 GB
Zubehör: Nahlinse, Blitz
Gewicht unter Wasser: Leichter Auftrieb

Preise
Kamera DC1400 HD mit Gehäuse: uvb. € 499,-
Blitz SL961 mit Schiene, Flexaem, Transporttasche: uvb. € 359,-
Videoleuchte SL 980 mit Schiene und Flexarm: uvb.  359,-

Vertrieb: SUBGEAR www.subgear.com 
Infos SeaLife www.sealife-cameras.com

Das UW - Kamerasystem  SeaLife DC 1400 HD unterscheidet sich in einigen Punkten vom Vorgängermodell: Die Auflösung wurde im schon gewohnten 2 Millionen Pixel – Innovationsschritt auf nunmehr 14 Millionen gesteigert und Videos dreht man jetzt auch in HD. Das neue Zoomobjektiv hat mit 26 Millimeter Anfangsbrennweite (verglichen mit Analog - Kameras) ein richtiges Weitwinkel zu bieten, die Empfindlichkeit wurde weiter gesteigert, die Belichtungsmodi über und unter Wasser bekamen Zuwachs und das Gehäuse wurde leicht überarbeitet. Wir nahmen den jüngsten SeaLife – Spross mit in einen herbstlich gestimmten See.

Während für die Kompaktkameras der großen japanischen Labels die qualifizierte Tauchtauglichkeit eher eine nachgeordnete Rolle spielt, hatte der US – Hersteller SeaLife spezielle Lösungen für die UW – Fotografie von Anfang an in den Mittelpunkt gestellt. Mit der DC1400 DC mischt SeaLife wieder ganz vorne mit, denn die eigentlich schon für das Vorgängermodell erwartete HD –Videofunktion wurde nun  realisiert.

Bleiben wir gleich beim Videothema.
Es ist keine Full HD sondern die 720p Auflösung verwirklicht. Das ist ein Standard, der den US-TV – Normen entspricht, dort wird HD ebenfalls im 720p Modus auf den Bildschirm geliefert. Wählen Sie im Setup – Menü auf alle Fälle die Frequenz von 50 Hz, damit sie flackerfrei Szenen aufnehmen können, in denen TV – Bildschirme zu sehen sind oder Leuchtstoff - Röhren das Motiv beleuchten. Die US - Fernsehnorm NTSC zeichnet mit 30 Hz (30 Bilder pro Sekunde) auf, was zumindest unter Wasser oder in freier Natur keine Probleme bereiten würde.
Wollen Sie ihre Videos aus der Kamera direkt auf einem Fernsehbildschirm ansehen, dann muss der Videoausgang auf PAL geschaltet sein, ein NTSC – Signal können die meisten TV-Geräte in Europa nicht verarbeiten. Die Videodaten werden – inklusive Ton - im AVI Format aufgezeichnet, hier spielt die Videonorm PAL oder NTSC keine Rolle, lediglich die Bildrate / Frequenz von 30 oder 50 Hz. AVI – Dateien sind mit allen Schnittprogrammen (vorausgesetzt HD-tauglich) und Mediaplayern kompatibel, zudem lassen sie sich auch auf vielen digitalen Bilderrahmen abspielen, solange diese Videodateien unterstützen. 
Sie sehen anhand dieser kleinen Betrachtung, dass man bei Videoaufnahmen mit Details konfrontiert wird, die es im Fotomodus nicht gibt. Und nur, weil man sowohl – als auch mit ein und der selben Kamera alles machen kann, gibt es Unterschiede, auf die man vorbereitet sein sollte, um die komplexen Möglichkeiten des Bildcomputers zu nutzen.

Machen wir uns ein Bild.
Tatsächlich, so meinen wir, dürfte im Regelfall die SeaLife DC1400 HD im Fotomodus betrieben werden, wobei spezielle Unterwassermodi natürlich auch für Videoszenen zur Verfügung stehen. Den Trick mit den digitalen Unterwasserfiltern hat SeaLife von Generation zu Generation verfeinert, nun stehen dem Anwender 6 spezielle Lösungen zur Verfügung.
Man unterscheidet dabei 4 digitale Filter, die in Schnorcheltiefe oder beim Tauchgang (Tauchtiefe bzw. Lichtweg bis 8 Meter oder über 8 Meter) die blaue oder grüne Eigenfarbe des Gewässers korrigieren, solange auf einen Blitz oder die Videoleuchte verzichtet wird. Weitere 4 Modi befassen sich mit der Belichtungssteuerung eines externen Blitz, einer Videoleuchte, der Kombination beider Lichtquellen und der voll manuellen Kontrolle von Blitz und Videolicht. Zur Vereinfachung des Handlings beim abwechselnden Foto- oder Videoshooting werden die vorgewählten Modi jeweils beiden Aufnahmemethoden zugewiesen.
Den Pfad, sich im Schwerpunkt den speziellen Fragen der Unterwasserfotografie zu widmen, hat man bei SeaLife schon lange verlassen. Während das Vorgängermodell DC1200 bereits mit 11 speziellen Modi für Motive über Wasser glänzte, strahlt die DC1400 HD uns jetzt mit 27 Wahlmöglichkeiten an, bis hin zur automatisierten Bildaufnahme, wenn eine Person vor der Kamera ein Lächeln zeigt oder lacht.
Der Autofocus bietet unter anderem die Möglichkeit der Schärfeverfolgung bewegter Motivteile, was auch unter Wasser durchaus interessant wäre. Viel getan hat sich generell bei den Motivabständen. Im Modus „Super-Makro“ können Sie einem Objekt bis auf 2,5 Zentimeter auf die Pelle rücken, bei „Makro“ bis 5 Zentimeter, bei normaler Weitwinkeleinstellung des Zoomobjektivs ist ab 15 Zentimeter alles scharf. Das neue Objektiv ist ein echter Weitwinkelzoom. Verglichen mit einer 35 Millimeter Kleinbildkamera reicht die Brennweite von 26 Millimeter bis 130 Millimeter. Das ist hinsichtlich der Unterwassernutzung eine deutliche Verbesserung gegenüber der DC1200, deren kürzeste Brennweite bei 34 Millimeter liegt. Hinter dem Planglas des UW-Gehäuses verlängert sich unter Wasser die Brennweite bekanntlich um 1/3, so dass wir bei der neuen der DC1400 HD mit 34,58 Millimeter kürzester Unterwasserbrennweite immer noch ein leichtes Weitwinkelobjektiv , Bildwinkel 51°, zur Verfügung haben. Dafür passt der bekannte Weitwinkelvorsatz SL970 von SeaLife nicht zum System, was durchaus verschmerzbar ist.
Mit bis zu 14 Millionen Pixel Auflösung werden die Bilddateien im JPG-Format gespeichert. Dafür benötigen Sie eine SD oder SDHC – Karte. Bis zu 32 GB Kartenspeicher kann die DC1400 HD verwalten. Der interne Speicher von 20 MB hilft praktisch nicht weiter, höchstens im kleinsten Video- bzw. Fotoformat.
Der LPTS - TFT – Monitor mit 7,2 Zentimeter Bilddiagonale (3 Zoll darf man mittlerweile in der EU nicht mehr sagen...) zeigt nicht nur knackig Ihr Motiv, mit unzähligen Icons informiert er über sämtliche Funktionen und Einstellungen. So bleiben Sie, wenn gewünscht, haarklein auf dem Laufenden. Wer es nicht benötigt, kann die Anzeige auch unterdrücken. Jetzt muss nur noch erwähnt werden, wofür wohl das LPTS steht. Nun, das ist eine Technologie, die den Stromverbrauch von Bildschirmen deutlich senkt, ideal also, in akkubetriebenen Geräten eingesetzt zu werden. So sorgt diese Technik auch dafür, dass der Kameraakku pro Ladung etwa 200 Aufnahmen schafft oder anders ausgedrückt, für zwei ausführliche Tauchgänge ausreicht.

Eingepackt
Gegenüber dem Vorgängermodell erfuhr das aufwendig gestaltete UW-Gehäuse nur geringfügige äußere Veränderungen. Der bis 60 Meter Tiefe verwendbare, robust gummierte Kunststoffbody wird nun mit einem leuchtendroten O-Ring gedichtet, der nicht mehr mit Silikon gepflegt werden muss. Der Zoomhebel wurde für die Verwendung mit dicken Handschuhen optimiert, der Auslöser etwas tiefer gelegt und von einer Edelstahlblende umfasst.
Die Klaviertasten zur Funktionssteuerung im Rückdeckel blieben gleich, wurden aber neu belegt. Unter anderem kann man direkt zwischen dem Foto- und Videomodus umschalten.
Die Kamera wird lediglich ins Gehäuse eingelegt und sitzt da unverrückbar. Im Rückdeckel platziert man eine spezielle Patrone mit Trockenmittel, dann bleiben der Monitor und das Objektivfenster beschlagfrei.   
Zum Erhalt der guten Abbildungsleistung des Objektivs, ist das Glas im Objektivport speziell vergütet.

Praxis

Das einfache Gesamtkonzept des Systems fordert fast dazu auf, die Lektüre der Anleitung zu vernachlässigen. Gerade die selbst erklärenden Kameramenüs, der Schnellstart und die Führung durch Einstellungen und Szenemodi kommen Einsteigern in die Materie sehr entgegen. Dennoch, es gibt viele wichtige Tipps zum richtigen Handling, den Umgang mit dem Gehäuse und den unzähligen sinnvollen Funktionen in der Anleitung, dass man da einfach mal durch muss.
Das System tauchbereit zu machen ist absolut easy, solange man auf die Sauberkeit des O-Rings achtet, damit hier kein Wassereinbruch provoziert wird.
Es ist sinnvoll, die Kamera beim Tauchen mit dem externen Blitz SeaLife Digital Pro SL961 zu betreiben, da Motive im Schatten und im Nahbereich damit besser ausgeleuchtet werden können. Die Filterwirkung der UW-Modi ist eher sinnvoll für Motive, die nicht mit eigenem Licht erreicht werden, also weiter als 1,5 Meter entfernt sind oder UW-Landschaften. Gleiches gilt für die Videoaufnahmen, die ergänzend mit der SeaLife Videoleuchte SL980 angestrahlt werden.
Die Abbildungsqualität ist in diesem Preis – Leistungsverhältnis gut, wünschenswert wäre ein höherer Kontrastumfang, damit im Verhältnis zum Gesamtmotiv sehr helle Bildanteile noch Detailzeichnung haben. Die unter Wasser aufgenommenen HD Videoszenen wirken knackig mit deutlicher Kantenschärfe, hier wird auf digitalem Weg noch das Bild überarbeitet, das der Chip einfängt. Auch im Unterwassereinsatz wird einwandfreier Ton zum Video aufgezeichnet.
Die Kamera hat auch im Zusammenspiel mit dem Blitz SL961 im Süßwasser leichten Auftrieb, den man im Meer vielleicht mit einem Zusatzgewicht kompensieren sollte.

Fazit

Bei einem empfohlenen Verkaufspreis von 499 Euro ebnet man sich den Einstieg in ein komplexes und dennoch einfach zu bedienendes UW – Fotoset, dessen Kamera auch über Wasser eine gute Figur macht. Die HD-Videofunktion ist insgesamt ordentlich, es wäre aber nicht fair, einen Vergleich mit einem HD-Camcorder anzustellen. Wer überwiegend filmen möchte, sollte sich anders orientieren.
Unter guten Rahmenbedingungen sind mit der SeaLife DC1400 HD beachtliche Ergebnisse zu erzielen, was selbst Einsteigern rasch gelingen kann, ist man bereit mit dem System ausführlich zu üben und begleitende Literatur zum Thema Unterwasserfotografie zu verinnerlichen.


 

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