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© UWW

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© Peter Schinck

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Der „Sea – Modus“ in Verbindung mit einem externen Blitz soll die Bildergebnisse weiter optimieren. Dies konnte nicht getestet werden, da der passende Digitalblitz noch nicht zur Verfügung stand.
Ein weiterer spezieller Modus, der „Shark Mode“ erlaubt Belichtungen ohne spürbare Auslöseverzögerungen, so sollen auch flinke Akteure vor der Kamera optisch nicht mehr durch die Lappen gehen. Allerdings muss dazu der Focus und die Belichtungszeit für das bewegte Motiv der fotografischen Begierde durch Druck auf die Taste OK gespeichert werden. Solange sich dann das Motiv innerhalb der fotografisch festgelegten Grenzen von Schärfe und korrekter Belichtung (mit und ohne Blitz) bewegt, sind spontane Schnellschüsse realisierbar. Um aber gegen blaues Wasser etwa Riffhaie entsprechend ablichten zu können, muss man sich einen Referenzpunkt von Schärfe und Belichtung im Riff suchen, da gegen das Wasser gemessen der Autofocus keinen Schärfepunkt finden kann und der „Shark Mode“ würde versagen. Also ist – wie bei allen Automatikfunktionen – das Mitdenken der Fotografen gefordert.
Noch zu erwähnen sind die Funktionen Video und Audio. Diese haben für den UW – Einsatz marginale bis keinerlei Bedeutung, gehören aber heute zum guten Ton klassischer Ausstattung digitaler Kompaktkameras. Wer die Bilddateien direkt aus der Kamera ausdrucken möchte wird von entsprechender Software in der 500 DC dabei unterstützt.

Das Gehäuse

Aus Polycarbonat gefertigt und mit dicken Gummi beschichtet macht das Gehäuse einen besonders robusten Eindruck. Reefmaster unterzog sein System einem Härtetest und ließ es aus 90 cm Höhe, das sind 20 Zentimeter mehr als ein normaler Esstisch hoch ist, auf eine harte Unterlage fallen, ohne dass Schäden auftraten. Das beruhigt, denn es kann rund um eine Tauchgang schon mal etwas härter zugehen, als es empfindliche Fotosysteme vertragen.
Die Kamera wird einfach in das hauteng maßgeschneiderte Gehäuse eingelegt.
Dreizehn mechanische Durchführungen erreichen alle Tasten an der Kamera und erlauben so die komplette Steuerung der Sealife 500 DC auch im Gehäuse. Ein Aufsteckschuh für den Sportsucher und ein kräftiges Stativgewinde erlauben die Anbringung optionalen Zubehörs. Der Rückdeckel ist mit einem Scharnier mit dem Body verbunden. Der Verschlussmechanismus ist aufwändig gestaltet, mit einer Raste gegen versehentliches Öffnen gesichert, doch sollte man sich auch hier ein wenig Zeit nehmen und aufmerksam hantieren, damit der richtige Ablauf des Verschließens eingehalten wird. Erst wenn jedes Teil des Verschlusses mit dem Gehäuse eine Fläche bildet, ist alles ordentlich erledigt worden. Da das ansich transparente Gehäuse durch die Gummiarmierung und eine Zierblende an der Frontseite keinen Einblick in sein Inneres gewährt, hat man unter dem Monitor ein mit einem Tropfensymbol versehenes Fensterchen frei gelassen, das der Kontrolle dienen soll, ob Wasser ins Gehäuse einzudringen versucht. Praktisch ist das eher ein Gimmick. Stellt man hier nach Art einer Wasserwaage ein Problem fest, hängt das Überleben der Kamera nur noch an einem seidenen Faden. Besser man pflegt den O-Ring fachgerecht mit dem beigefügten Reinigungsset (Achtung: Diesen O-Ring nicht einfetten!), säubert dessen Nut und den Dichtungssitz am Rückdeckel und hält Haare und Sandkörnchen penibel fern. Dann ist man auf der sicheren Seite   
Das plane Frontglas ist gegen Reflexe vergütet, auf jeden Fall ein Pluspunkt in dieser Preisklasse.
Von einer kräftigen Handschlaufe wird die 500 DC am Fotografenarm gesichert, in Salzwasser hat das System leichten Auftrieb.
Ein bisschen ratlos macht allerdings das Zusammenspiel von Hauptschalter und Auslöser an der Kameraoberseite. Liegt die Spitze des rechten Zeigefingers ergonomisch richtig auf dem Auslöseknopf , berührt das erste Fingerglied gleichzeitig den Hauptschalter. Und hier passierte im Test mehrmals, was dann passieren muss – statt einer Belichtung erfolgte beim Druck auf den Auslöser die Abschaltung der Kamera. Das ist im Eifer des Gefechts um ein besonders schönes Motiv geschehen und auch beim Versuch mit ausgestrecktem Arm an ein schwer erreichbares Objekt heranzukommen. Hätte man die halbrunde Schutzhülse am Hauptschalter bis auf das oberste Niveau des Drückers verlängert, wäre das Problem entschärft. So muss man sich bewusst darauf konzentrieren nur den Auslöser zu betätigen, ohne Handschuhe machbar, mit dicken Handschuhen eher gewöhnungsbedürftig.
Gut gelöst ist die Bedienung der anderen Kamerafunktionen. Die Drucktasten lassen das System besser bedienen, als es die Kamera außerhalb des Gehäuses erlaubt. Die Tasten sind mit grafischen Symbolen deutlich gekennzeichnet und in unterschiedlichen Höhen ausgelegt. So finden die Finger – auch mit Handschuhen – auf die richtige Taste.

Fotopraxis

Das System liegt gut in der Hand, schwebt ein wenig im Meerwasser und ist an der Handschlaufe stets griffbereit. Dass die Entwickler aus der Praxis kommen beweist auch der Karabiner an der Handschlaufe, hier hat man einfach mitgedacht. Die Gummiarmierung verbreitet ein beruhigendes Gefühl. Wie erwartet sind die grafischen Symbole im Monitor gut zu sehen, ein dicker Pluspunkt im Wettbewerb. Da kein Streulichtschutz um den Monitor einfallendes Tageslicht abhält, ist die Bildbeurteilung nahe der Wasseroberfläche etwas eingeschränkt.
Naturgemäß sind die kompakten UW – Kameras eher bei Aufnahmen im Nahbereich besonders leistungsstark. So auch die Sealife 500 DC, da hinter dem Planport des Gehäuses die ursprüngliche Anfangsbrennweite von 32 mm (übertragen auf analoge Kleinbildkameras) auf etwa 42 mm verlängert wird. Somit fallen klassische Weitwinkelmotive wie an Wracks oder die Abbildung ganzer Personen bei schlechten Sichtverhältnissen aus dem Anwendungsbereich heraus. Hier kann optional mit einem Weitwinkelvorsatz oder auch mit einer Makrolinse nachgerüstet werden. Stimmt die Transparenz des Wassers, kann man natürlich auch weiter entfernte Motive und Rifflandschaften abbilden, in der Grundversion des System liegen seine besonderen Stärken aber zwischen 50 und 200 cm.
Viele reizvolle Motive liegen bei unserem Test näher als 60 cm entfernt von der Kamera, was die Zuschaltung der Makrofunktion erfordert. Da im für den Überwassereinsatz konzipierten Makromodus der Blitz abgeschaltet ist, hilft der „Sea – Modus“ weiter, der Nahaufnahmen und Funktion des internen Blitz zulässt. Allerdings müssen nun manuelle Eingriffe die Automatikgrenzen korrigieren. Zum einen haben die im „Sea – Modus“ geblitzten Objekte eine rötliche Tönung – das liegt an der speziellen Filterwirkung in diesem Modus, weshalb wir zur Korrektur einen manuellen Weißabgleich empfehlen, zum anderen ist der interne Blitz bei Objektentfernungen unterhalb 60 cm zu stark, weshalb ebenfalls manuell die Belichtung um Werte zwischen – 1,5 und – 2 korrigiert werden muss. So gelingen dann Aufnahmen, die eigentlich jenseits der in der Anleitung vorgesehen Arbeitsbereiche liegen, tadellos. Den kürzesten Motivabstand diktiert dann ansich nur die Parallaxe des internen Blitz, je näher die Motive liegen, um so stärker leuchtet der Blitz an ihnen vorbei. Da helfen dann nur Fotolichtsysteme weiter, derer Stärke bekanntlich die Ausleuchtung naher Objekte ist.
In den normalen Arbeitsbereichen belichtet die 500 DC tadellos und arbeitet der Autofocus sicher.  
Auch der „Shark Mode“ beweist seine Leistungsfähigkeit, ideal zum Beispiel bei der Beobachtung von Anemonenfischen oder bei Muränenportraits mit Putzerfisch. Das klappt alles ausgezeichnet.

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