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 © UWW

© Herbert Frei

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Kartenspiel

12,4 Megapixel wollen erst mal verarbeitet sein. Mit einem 256 MB Kärtchen ist es nicht getan, wenn mit hoher Auflösung und TIFF bzw. RAW fotografiert wird. Mit steigender Pixelzahl vergrößern sich die Dateien, selbst beim speicherplatzsparenden JPEG Format. Unter 1GB sollten Sie nicht antreten, wenn RAW (20,7 MB pro Bild) oder TIFF (36,5 MB pro Bild) bzw. Kombinationen aus RAW und JPEG (26,6 MB pro Bild) gespeichert werden. Die D2X ist eine Bildermaschine, die gut und gerne 4 und 6 GB-Karten je nach Dateiformat vertragen kann. Mit einem 6 GB Microdrive stehen Ihnen im TIFF Format ca. 156 Bilder zur Verfügung. In RAW und JPEG natürlich entsprechend mehr.
Serienschüsse, wie sie schon mal beim Ablichten von Großfischen vorkommen können, schluckt die D2X anstandslos. Abgelegt werden sie in einem Zwischenspeicher, der je nach Dateiformat zwischen 16 (TIFF bzw. RAW + JPEG) und 22 (JPEG) Bilder verarbeiten kann. Dann reduziert sich die Bildrate, bis die Bilddateien auf dem Microdive oder der Speicherkarte abgelegt sind. Das kann allerdings dauern, insbesondere bei den mobilen Festplatten (Microdives). Aber selbst mit einer Highspeed - Karte wird die Geduld hin und wieder strapaziert. Zwischen 20 s (JPEG) und 530 s (TIFF) dauern die Speicherzeiten. Wer eine 4 GB-Speicherkarte mit TIFF - Bildern füllen will, muss einen 60 minütigen Tauchgang einplanen, sonst wird es knapp. Andererseits wären bei Verwendung von Kleinbildfilm und seinen 36 Aufnahmen 5 Tauchgänge nötig, um zur vergleichbaren Menge technisch hochwertig produzierter Bilder zu gelangen.

Blitzorgie

Die D2X verfügt über die hochkomplizierte i-TTL, von der man sagt, dass es noch keinem amphibischen Blitzgerätehersteller gelungen sei, sie nachzubauen. Die vollständige Entschlüsselung des Blitzprotokolls harrt also weiter dem Tatendrang innovative Hacker. Wer mit der D2X komfortabel TTL-Blitzbelichten will, muss das mit einem passenden Systemblitz machen. Entweder mit dem SB-600 oder dem SB-800. Aus sage und schreibe 6 unterschiedlichen Blitzsynchronisationen kann der verwirrte Anwender wählen. Wer sich nicht in endlosen Testreihen verheddern möchte, sollte seine Nah- und Makroaufnahmen mit der Synchronisation auf den ersten Verschlussvorhang machen. Weitwinkel- und Fisheyebilder können wegen der besseren Mischlichtabstimmung mit der Langzeitsynchronisation „Slow“ gemacht werden.
Offen gibt Nikon zu, dass die korrekte TTL - Blitzmessung bei Verwendung von externen Blitzgeräten auch von der eingestellten Empfindlichkeit und der Blende abhängt. Was aufmerksame UW - Fotografen und erfahrene Tester seit vielen Jahren wussten, ist nun belegt. Exaktes TTL - Blitzen geht eben nicht bei allen Blenden und hat auch bei sehr hohen ISO - Zahlen irgendwann ein Ende. Mit TTL geblitzt werden kann bis ISO 800/30°, aber im Makrobereich nur bis zur größten Blende 6,7. Bei ISO 400/27° ist bei Blende 5,6 Feierabend, ISO 200/24° schafft noch Blende 4,8. Und beim Standardwert ISO 100/21° ist auch Blende 4 noch zu gebrauchen. Ohne Blitzbelichtungskorrekturen versteht sich.
Die vorstehenden Werte gelten allerdings nur für original Nikon - Blitzgeräte. Wie sich das mit einem trägen Amphibienblitz und großer Ringblitzröhre verhält, wissen routinierte Tester aus Erfahrung. Die beim Systemblitz festgestellten Mindest - Blitzblenden bei ISO 400 sind dann schon bei ISO 100 erreicht.  
Vergeblich wird man an der D2X eine Blitzbelichtungskorrektur suchen. Minuskorrekturen werden entweder mit der normalen Belichtungskorrektur im Slow - Modus eingegeben oder man nimmt sie am Systemblitzgerät vor. Amphibische Blitzgeräte sollten in Zukunft diesen Aspekt berücksichtigen. Dies ist im Prinzip der einzige Punkt, den man der D2X ankreiden kann. Auf die Blitzbelichtungskorrekturen an der Kamera hätte man nicht wirklich verzichten müssen. Die finden sich sogar an vielen Einsteigermodellen, die nicht einmal annähernd die Klasse der D2 X besitzen.

Wahlprogramm

Den Weißabgleich können Sie beruhigt auf Automatik stehen lassen. Er funktioniert in diesem Modus mit oder ohne Blitzeinsatz nahezu perfekt. Individuelle Einstellungen sind zumindest im Unterwasserbereich nicht erforderlich.
D2X - Besitzer werden vermutlich die Bilder nachbearbeiten und oftmals im RAW (NEF)-Format fotografieren. Stellen Sie deshalb den Farbraum auf Adobe RGB. Für die Nachbearbeitung ist das besser. Verwirrend ist, dass Nikon der DSX neben dem normalen sRGB - Farbraum noch andere sRGB - Farbräume (portraitgeeignet oder für Natur- und Landschaftsaufnahmen) zur Verfügung stellt.
Ebenso hat man es mit dem Scharfzeichnen übertrieben. Geschlagene 7 Optionen buhlen um die Entscheidungskraft des fassungs- und ahnungslosen Käufers. Unser Rat: Die Standardeinstellung fest eingeben, da machen Sie nichts falsch. Auch, wenn nachbearbeitet wird.
Individualistisch wurde der Lithium-Ionen Akku gestaltet. Er gehorcht einer herstellereigenen Konfiguration, die es nur bei Nikon gibt. Sie können deshalb diesen Akku nicht im Schnäppchenmarkt erstehen und auch nicht durch Mignonzellen ersetzen. Ersatzakkus gibt es nur im Fachhandel, bei Nikon und den autorisierten Service - Betrieben. Beachten sie dies bei Fernreisen. Die Kapazität (21 Wattstunden) ist ausreichend groß. Etwa zwei Tage kann man bei einem normalen Bilderverbrauch damit fotografieren.

Sealux UW-Gehäuse CD 2

Markantes Zeichen aller professionellen Sealux - Gehäuse ist der fest eingebaute Grandsucher, der weit nach hinten absteht und auch dem größten Mundstück der zweiten Stufe am Atemregler kein Chance auf Rückdeckelkontakt bei Fotografieren lässt. Dieser Sucher ist das Herzstück des CD 2-Gehäuses, denn er macht die UW - Fotogerätschaft zu einer runden und gefälligen Einheit. Man kann das CD 2 auch ohne den Grandsucher mit dem LD-Sucher (Long Distance). Es wäre allerdings so, als würde man einen Formel 1 Renner mit runderneuerten Rollerreifen bestücken. Große Sucher sind ein Segen. Und den sollte man nicht ablehnen. Denn wenn es schnell gehen muss, kann man die Motive auch ohne die Tauchmaske am Okular anzulegen aus moderater Entfernung optisch anpeilen. Gegen vagabundierendes Streulicht ist der Grandsucher mit einer faltbaren Sonnenblende versehen, die auch als Transportschutz dient. Leider lässt sich dieser Sportsucher nicht demontieren. Das möglicherweise einzige Manko, das man an ihm neben einer ausgeprägten Zentrumsschärfe entdecken könnte.

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