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© UWW

© Herbert Frei

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SEALUX Unterwassertechnik e. K.
Porschestr. 4
D-87437. Kempten
Tel. (0831) 79427 - Telefax (0831) 71865
www.sealux.de
eMail: sealux@t-online.de 

www.nikon.de 

Universaldome

Weil UW - Fotografen immer mit Volumen und Gewicht der Fotogerätschaft hadern, gehen immer mehr UW - Gehäusehersteller dazu über, einen Universal - Domeport anzubieten, der sich ohne große optische Einbußen für diverse Festbrennweiten und Zoomobjektive eignet. Auch Sealux geht neuerdings diesen Weg und bietet ein großes, gewölbtes Domeglas an, das sich laut Hersteller für unterschiedliche Festbrennweiten eignet. UnterWasserWelt hat den Sealux - Dome mit dem 16 mm Nikon Kleinbild - Fisheye, dem 14 mm Kleinbild - Weitwinkel und dem 10,5 mm Nikon APS-C Fisheye getestet.
In der Tat hat der Dome mit allen vorstehend genannten Brennweiten sehr gut gefallen. Bei Verwendung des 14 mm Kleinbild - Weitwinkels ist das Vorschalten eines Zwischenrings am UW - Gehäuse erforderlich. Dann müssen sich die Abbildungsleistungen nicht mehr vor anderen Domeglas - Varianten verstecken, im Gegenteil. Selbst kritischen Zeitgenossen dürften die Eckenschärfen genügen. Das 14er hat an der D2X die Wirkung eines 21 mm Weitwinkels und kommt somit unter Wasser auf einen Bildwinkel von 92°. Eine in den USA weit verbreitete Weitwinkelmethode ist das Kombinieren des 16 mm Fisheye Nikkors mit einem APS-C Bildsensor. Der stark reduzierte Bildwinkel - statt 180° sind es dann nur noch knapp 114° - führt zu anderen Sehweisen. Auch der übliche Fisheye - Effekt mit seinen torsionsartig gewölbten Rändern ist stark gemildert. Man bekommt, wenn die Kamera geschickt gehalten wird, den optischen Eindruck eines Kleinbild - Weitwinkels an einem Vollformat - Bildsensor mit enormer Schärfentiefe. In vielen fotografischen Situationen (Taucher, Korallen, Wracks) ist deshalb das 16 mm Kleinbild - Fisheye an der D2X eine ausgezeichnete und empfehlenswerte Brennweite.
Echte Fisheye - Aufnahmen kann man an der D2X nur mit dem 10,5 mm APS-C Nikkor - Fisheye machen. Obwohl der Sealux - Dome nicht als Halbkugel geformt ist, sind die Abbildungsleistungen und die Randschärfen mehr als zufriedenstellend. Auf echte 180° diagonal kommt man wegen der fehlenden Halbkugel - Krümmung nicht, aber üppige 170° sind auch nicht von schlechten Eltern und reichen selbst in extremen Situationen (schlechte Sicht am Wrack) in allen Fällen aus. Das Bajonett passt exakt und ist easy zu handeln. 

Praxistauglich

Das ist die D2X im CD 2-Gehäuse von Sealux ohne wenn und aber. Der AF ist so schnell, dass wir direkt auf die Kamera zuschwimmende Haie, die mit enormem Speed durchs Wasser pflügten, absolut scharf abbildeten. Der Nachführ - AF ist sensationell reaktionsschnell und auch standfest. Ihm genügt ein kleiner Kontrast und schon steht er auf dem Motiv. Das ist sehr angenehm bei Nah- und Makroaufnahmen, insbesondere aber bei der Serienfotografie.
Angenehm fällt bei der Bedienung des CD 2 - Gehäuses auf, dass alle Eingriffe deutlich und irrtumsfrei beschriftet sind und zwar mit weißer Farbe auf grauem Grund. Das kann man selbst in 40 m Tiefe noch einwandfrei erkennen. Das bisher bei Sealux - Gehäusen standardisierte Marineblau musste leider einem mausgrauen Äußeren weichen. Ursache ist das Hardcoating der Gehäuseoberfläche. Es sieht vielleicht edler aus und ist auch oberflächenhärter, aber auf Bildern kommt die Gehäusefarbe etwas verloren daher. UnterWasserWelt trauert auch aus optischen Gründen dem alten Blau etwas nach. Es war charakteristisch für Sealux und ein Markenzeichen. denn auch andere UW - Gehäusehersteller springen mittlerweile auf den „Hardcore – Zug“ auf und tristen ihre Werke bis zum Abwinken. Tröstlich ist dabei, dass UW- Fotografen nur selten selbst fotografiert werden.
Diskussionen kann die Anschaffung auslösen. Wir wollen nicht verhehlen, dass die Gerätschaft nicht primär von Durchschnittsverdienern gekauft werden wird. Und es kann einem angesichts solcher Summen durchaus der Verdacht kommen, dass Geld nur erfunden wurde, damit wir immer wissen, wie hoch wir verschuldet sind. Im Laufe der Zeit wird der Kamerapreis wohl etwas sinken, denn digitale Kameras halten selten ihr pecuniäres Verkaufsniveau. Aber trotzdem...
Rettung für alle Bildpunktverehrer könnte die brandneue Amateurversion in Form der D 200 mit 10,2 Megapixel bringen. Auch dafür wird es ein Sealux - Gehäuse geben, das größere Massen binden wird... einfach wegen des zivileren Preises.
Wer sich aber die D2X leisten kann, sollte es tun. Sie ist eine der professionellsten und besten digitalen Spiegelreflexkameras am Markt, die sich auch im Vergleich mit Canons Hyperpixel-Maschine EOS 1 Ds Mark II  und ihren 16,7 Megapixel nicht zu verstecken braucht. Im CD 2-Gehäuse von Sealux kann sie sogar offiziell und offensiv zur Hochform auflaufen.


Preise

Nikon D2X  € 4999,- ; Straßenpreis ca.€ 4200.-
Nikon-Blitz SB-800  € 420; Straßenpreis ca. € 380,- 
UW-Gehäuse CD 2  =  ab € 2840,- je nach Ausstattung
Universaldome   € 365,-
Dome-Zwischenring   € 88,-  -  € 107,-   abhängig von der Länge
60 mm Makroport  € 166,-  
105 mm Makroport  € 185,-
Systemblitzgehäuse für SB-800  € 447,-
Sealux-Blitzarm  € 209,-

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